Einstieg in Smart Home - Lohnt sich das?

Hallo Zusammen,

Ich bin neu hier da ich gerade über einige smarte Gadgets nachdenke.
Ich bin im Frühjahr in meine Wohnung eingezogen. Nun hätte ich gerne in jedem Zimmer ein Thermo-Hygrometer welche ich auch über das Smartphone abrufen kann. Hier bin ich auf ein bundle von SwitchBot gestoßen welches ein Hub sowie 3 Thermometer beinhaltet. Hier könnte man geschickt auch die relais für die Rollladen integrieren. Um diese über das Telefon zu steuern.
Natürlich ist das Set mit 3 Thermometern deutlich teurer als einfach 3 günstige Thermometer die nur abgelesen werden können.
Meine Frage nun an euch. Lohnt sich das ganze für eine 3 Zimmerwohnung. Bei einem Haus ergibt das ganze für mich deutlich mehr Sinn, da es deutlich mehr Anwendungsmöglichkeiten gibt.
Ich bin auf eure Meinung / Erfahrungen gespannt.

Herzlich willkommen in der Community!

Wie soll jemand diese Frage ernsthaft beantworten können? „Lohnen“ ist eine höchst subjektive Wahrnehmung.
Wenn es nur um Rolladen alleine geht, ob man die über das Handy steuern kann, ist es weit entfernt von Smarthome. Dann hat man einfach nur einen Schalter von der Wand zum ‚Telefon‘ verschoben. Aber so etwas kann ein Einstieg sein.

Wenn man Technik Affinität besitzt, dann ist es ein cooles Hobby, aber auch mit Arbeit und etwas Hirnschmalz verbunden.

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Herzlich Willkommen!
DirtyBird hat Recht - Ob sich etwas lohnt kann man so pauschal nicht sagen.
Es macht einfach Spaß und kann den Alltag erheblich erleichtern, aber finanziell wird sich das nicht „lohnen“, falls du das meinst :slight_smile:

Ich finde, auch in einer kleineren Wohnung, kann durchaus Sinn machen! Man kann dann nur nicht so viele Geräte wie in einem großen Haus verbauen, aber das ist ja keine direkte Einschränkung.

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Dessen bin ich mir bewusst. Auch dass es sich reines von den Kosten betrachtet nicht Lohnt :sweat_smile:
Mir geht es eher um die Anwendungen. Bei einem Einfamilienhaus fallen mir ziech Sachen ein. Die man nachträglich „smart“ gestalten kann und dann einen Mehrwert hat. Aber wie sieht es bei einer Wohnung aus, ohne Garten, Garage etc.
Ich dachte vielleicht gibt es den ein oder anderen der in der gleichen Situation ist und berichten kann.

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Das würde ich nicht sagen, wenn man z.B. seine Heizung (Heizkörper) damit steuert, kann man bei den Kosten schon mal sparen. Ist nicht die Welt aber über die Jahre kommt was zusammen. Licht, Rollladen u.d.g. mit Handy schalten, hat nicht viel mit Smart Home zu tun sonder ist eine Modeerscheinung die jetzt jeder habe will die im Grunde nichts bringt sonder eher mehr kosten verursacht. Wenn man so was vernünftig macht, kann man den Komfort anheben und auch Energie und Koste Sparen.

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Smartlock, Heizungsthermostate, Temperatursensoren, Rolläden, Lichter, Strom-Plugs (auch zur Messung), TV, Wecker, Musik, Dokumentenverwaltung usw. usf.

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Es gibt auf jedenfall viele Geräte und Anwendungsfälle in einer Wohnung. @maxe hat ja schon einige Beispiele aufgezählt.
Du kannst ja auch einfach mal anfangen und ein paar Geräte kaufen. Man braucht ja nicht gleich ein komplettes Smart-Home, sondern kann sich das so nach und nach aufbauen. Wenn es dir Spaß macht, kannst du dich immernoch weiter steigern.

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Man kann schon Geld sparen. Mein Audiorack verbraucht im Standby satte 15W. Deswegen habe ich einen Shelly genommen der die Steckdose ausschaltet. Erst wenn der Fernseher angeht, wird die Steckdose dazu geschaltet. Der Shelly verbraucht 1,5W. 90% Stromersparnis an dieser Stelle. Je nach Technik braucht man dafür ein bis zwei Shellys. Dieser Hack amortisiert sich also entweder nach einem guten halben Jahr, oder nach eineinhalb Jahren.
Wenn ich dann dann noch an deine Rollos denke, könnten die beim Einschalten des Fernsehers automatisch nach unten fahren.
Ich glaube jetzt will ich auch Rollos…:sweat_smile:

Edith: Das wäre z.B. ein Punkt der sich für mich lohnen würde, auch in einer Mietwohnung.

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Ich hab auch zu Beginn mit smarten Steckdosen angefangen, die nebenbei den Strom messen. Da ist viel Potential zum (Strom-) Sparen, was mir so erst mal gar nicht klar war: Mein externer Bildschirm am Laptop braucht gut 20W (und oft lies ich den an, auch wenn ich nicht am Schreibtisch sass), eine noch vorhandene Halogenlampe am Nachttisch sogar 40W, die verschiedenen Sonos-Speaker insg. auch so 15W zusammen (die meisten sind nur ganz wenig in Benutzung), der OLED-TV nimmt auch im Standby ca. 15-20W, die Soundbar noch mal ein paar Watt extra. Wenn man das smart macht, kommt da was zusammen, wenn man z. B. über Nacht ausschaltet und den Monitor nur dann an hat, wenn man wirklich am Schreibtisch sitzt.

Und alles andere kommt natürlich dazu, das war nur das Thema smarte Plugs.

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Mein Plan war es, da Südseite Rollos runter ab zb 25 grad oder ähnliches. Nur bevor ich anfange jetzt planlos zu kaufen wollte ich mal Meinungen hören ob es überhaupt genügend Anwendungen in einer kleinen Wohnung gibthh. Schloss und Thermostat sind schon mal raus :grimacing:
Ich denke ich fange so nun einfach mal an und schaue was daraus wird. Macht es sich sich auf eine Marke zu fokussieren ? Sprich alles von Shelly oder alles von switchbot?

Warum?

Nee, du kannst mit Home Assistant alles mischen, deshalb ja Home Assistant.

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Ganz klares nein. Es ergibt keinen Sinn sich auf eine Marke zu fokussieren. Viele, wenn nicht sogar die Meisten hier, verwenden Homeassistant. Damit lassen sich unterschiedliche Systeme und Hersteller verbinden und gemeinsam in Abhängigkeiten schalten. Homeassistant ist in dem Sinne eine Middleware.
Frag bitte nicht welche welche Hardware man dafür braucht, es gibt dazu einen viel zu lagen Thread hier im Forum. Ich fasse die mehreren hundert Beiträge dazu kurz zusammen. Nimm einen Raspberry Pi 4 oder 5, die sind stromsparend und unkompliziert zu installieren oder nimm einen MiniPC, der hat mehr Leistung, die man aber in den seltesten Fällen braucht. Ein Wechsel zwischen den beiden Varianten ist problemlos möglich.

Ich würde nicht auf den Gedanken kommen bei mir zu zählen, wie viele verschiedene Hersteller ich verwende. Für mich zählt ausschließlich ob ich es mit Homeassistant verbinden kann. Der Hersteller ist mir meist egal.

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Hier hast du eine Auflistung welche Hersteller man in HA einbinden kann! Es kommen ständig immer welche dazu und zusätzlich gibt es auch noch HACS wo auch noch viel drin sind.

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Von HA war bisher noch garnicht die Rede :slight_smile:

Wenn man in einem HA Forum so eine Frage stellt wird es dann in die Richtung gehen! :wink:

Das stimmt natürlich :grin: Es ist ja aber theoretisch ein allgemeines Smart Home Forum..
Ich bin zwar auch immer für HA, in diesem Fall würde ich aber vielleicht einfach mal so starten. Wenn man noch garnicht so genau weiß, ob das wirklich was für einen ist, ist die Investion in teure HA-Hardware als erster Schritt vielleicht nicht die beste Idee.

Naja, wenn man nach den Marken fragt, geht es in die Richtung. Ansonsten muss man zwangsläufig ja fast bei einer Marke bleiben.

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Das man sich das ganze mal ansieht, brauche ich keine Hardware extra kaufen, da reicht eine VM in VirtualBox wo auf seinem PC oder Laptop laufen zu lassen, damit sieht man ob man das haben möchte oder nicht!

Naja, ich meine damit ja natürlich, ob Smart Home allgemein etwas für jemanden ist. Um zu entscheiden, ob man HA will oder nicht, kann man das natürlich in einer VM laufen lassen - da hast du Recht.

Na logisch ergibt es Sinn. Die Wenigsten fangen im Smarthome mit einer gigantischen Komplettlösung an. Dein erstes Ziel hast du ja schon Mal formuliert, bei einer bestimmten Außentemperatur das Rollo automatisch schließen. Das ist, in meinen Augen, ein schöner Anfang!

Du brauchst einen Temperatursensor, etwas das deine Rolläden elektrisch öffnen und schließen kann und etwas das diese beiden Komponenten nach deinen Vorstellungen zusammenarbeiten lässt.

Also mein Fernseher kann irgendwie über ‚Smart Things‘ auch so einen Quatsch, aber die Mühe nachzusehen was da jetzt kompatibel ist und wenn was der Spaß kostet mache ich mir natürlich nicht. Ich glaube der kann auch Zigbee.

Also irgendeine Steuerzentrale braucht man irgendwie immer. Ich bin ein Freund davon meine Daten Zuhause zu behalten und mein Smarthome auch steuern zu können wenn das Internet ausfällt. Deswegen benutze ich Homeassistant, das bei mir auf einem Raspberry Pi 4 8GB läuft.

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