Kann man denn Samsung SmartThings auch komplett lokal nutzen? ![]()
Denn man weiss ja, dass Samsung extrem viele Daten sammeln will - deshalb wird bei mir jedem neuen Samsung TV direkt mal der Internetzugang entzogen.
Kann man denn Samsung SmartThings auch komplett lokal nutzen? ![]()
Denn man weiss ja, dass Samsung extrem viele Daten sammeln will - deshalb wird bei mir jedem neuen Samsung TV direkt mal der Internetzugang entzogen.
SmartThings nicht direkt, da das ja die Smart Home CLOUD von Samsung ist. Soweit ich weiß, kann man die Smart TVs aber lokal in HA einbinden.
P.S Das ist ziemlich offtopic hier. Solche Fragen bitte in eigenen Threads stellen!
Also „lohnen“ tut sich der gesamte Aufwand, den man am Ende treibt, monetär und aus Gründen der Effizienz bestimmt nicht. Aber er macht höllischen Spaß!
Du kannst die Geräte der unterschiedlichsten Hersteller mischen und damit die spannendsten Automationen erstellen, Du kannst alles(?!) messen und anzeigen und irgendwie verwursten.
Ich für mein Teil Liebe es!
Aber es gibt auch einen großen(?) Nachteil: Du steckst viel zu viel Freizeit in das Projekt und du musst immer am Ball bleiben (schon weil HA jeden Monat mindesten eine neue Version rausbringt und die Entwickler der Integrationen schlafen auch nicht!)
Also es ist ein grandioses Hobby und die Möglichkeiten sind unendlich, man braucht nur Phantasie, Geld, Geduld und Spaß am tüfteln.
Gruß aus Essen
Christoph
P.S: Ich habe angefangen mit einer Master-Slave Steckdose für meine Stereoanlage. Also wenn der Vorverstärker angeht, werden die Endstufen eingeschaltet und umgekehrt. Im Standby braucht die Vorstufe rund 1W, im Betrieb 10W. Also eine Automation geschrieben, die die eine Steckdose überwacht und wenn die Leistung über 5W die andere Steckdose einschalten.
Übrigens sollte man bei den ganzen Aktoren darauf achten, das diese ein anderes Funkverfahren als Wifi benutzen. Das ist zu mindestens im Netzwerk übersichtlicher!
Ich habe über 40 WLan Clients am laufen. Wenn man auf eine strukturierte Bezeichnung achtet oder dokumentiert, sollte es eigentlich egal sein. Das muss man allerdings auch bei allen anderen Systemen. Ich Unterteile in Stockwerk, Raum und Funktion in der Namensbezeichnung. Damit ist die Übersicht eigentlich gegeben.
Ich gebe dir Recht @DirtyBird, ich wollte eigentlich nur sagen, das es für mich übersichtlicher ist, wenn mein „normales“ IP-Netzwerk nicht mit Sensoren und Aktoren bevölkert ist, sondern nur mit klassischen Netzwerk-Geräten.
Das man die Geräte konsistent bezeichnen soll und auch bei den Adressen Umsicht walten lässt ist eigentlich(?) selbstverständlich.
Sorry, erstmal ‚Herzlich Willkommen im Forum‘. ![]()
Wenn man ‚kleckerweise‘ anfängt, kann es sogar mir passieren das man im Netzwerk ‚unbekannte‘ Geräte hat. hust Eine Lektion die ich mit Fleiß gerade ziehen musste, ich hätte es besser wissen können.
Aber hier geht es ja zum Glück um einen überschaubaren Einstieg. Eigentlich ein wirklich tolles Anfängerprojekt. Deine Master Slave Geschichte hatte ich übrigens fast genau so. So ziemlich mein erstes HA Projekt, nachdem ich an die Grenzen von Homematic gestoßen bin.
Ich bin gespannt wie @Manu den Einstieg bewältigt.
Okay das war ja schonmal deutlich mehr Input als erwartet
Ich hoffe jetzt nicht gesteinigt zu werden aber wollte tatsächlich erst mal über die SwitchBot App das ganze testen und ggf. über Apple Home laufen lassen. Ich hoffe ich bin hier nicht auf dem Holzweg.
Wenn ich mir die Budle, die ich mir raus gesucht habe jetzt so anschaue habe ich 2 Möglichkeiten:
Du kannst ruhig erstmal ohne Home Assistant starten. Du könntest das ja später in HA einbinden, wenn du dir dann noch mehr Geräte von anderen Marken anschaffst.
Du kannst natürlich auch direkt mit HA starten - da muss man aber einige Zeit investieren und sich da einarbeiten.
Hier benutzen viele Switchbot Produkte. Aber in Homeassistant integriert. Die Switchbot App funktioniert nur Online, oder?
Na klar kann man ohne HA starten, ohne jedoch hat man die ganzen Apps der einzelnen Hersteller im System kleben! Man sollte sich schon klar sein, ob man seine Daten an die Hersteller rausgibt, oder wie bei HA erst mal lokal hält!
Je länger ich nachdenke, umso klarer wird mir, das es einen großen Unterschied macht, ob ich nur ein abgegrenztes Projekt habe, das ich mit den Geräten eine Herstellers abbilden kann, oder ob es zum Realisieren diverse Sensoren/Aktoren bedarf.
Für mich war es von Anfang an wichtig, die Daten lokal zu halten und meine Ideen zu verwirklichen, nicht die Ideen des Anbieters der Clouds und Apps. HA ist vom Ansatz komplett anders als die Apps der Hersteller, die nur darauf abzielen die (wie auch immer aussehenden) Daten der Benutzer abzugreifen.
Conclusio: Es kommt drauf an, wo mein individueller Fokus liegt
Klar, da hast du natürlich Recht. Für den Anfang ist HA aber einfach „kompliziert“ und erfordert Einarbeitung. Zudem muss man Hardware kaufen, etc. Wenn man noch garnicht weiß, ob Smart Home wirklich was für einen ist, ist HA nicht unbedingt immer die beste Lösung. Das muss man einfach differenziert betrachten.
Ich würde aber tatsächlich darauf achten, dass ich die Geräte später lokal in HA einbinden kann. Das ist tatäschlich ein wichtiger Punkt, den man sich bei der Geräteanschaffung klar machen könnte. Das HA sehr gut ist bestreitet hier ja niemand - wir nutzen ja fast alle HA :))
Das ist eine schöne Zusammenfassung ![]()
Entschuldigt das ich da etwas einbringen muss, das gegen Onlinedienste spricht. Quasi Tagesaktuell. Hier waren auch Leute betroffen, deren Ring Kameras nicht mehr liefen.
Definiere „lohnt sich das“ ?
Smarthome ist in erster Linie mal eine Komfort-Funktionen, die einem in seiner eigenen Faulheit unterstützt und Aufgaben automatisch erledigt.
Kosten ( Heizkosten, Strom ) kann man damit einsparen, aber in erster Linie muss du dafür erst mal viel investieren - Geld für Gerät und Zeit.
Kleine Speilspiel: für unsere Wohnung habe ich letzes Jahr neue Heizungsthermostate + Stellantrieb gekauft, das waren zusammen rund 600€ - die nehme mir abab, die Heizung manuell einzustellen aber bis ich die 600€ über die Heizkosten eingespart habe, vergehen einige Jahre.
Ich geb auch mal meinen Senf dazu:
Angefangen hab ich in einer schlecht isolierten Mietwohnung.
Die Heizkosten waren dramatisch, eine Fritzbox war schon da, also hab ich mir irgendwo beim Black Friday Fritz-Heizkörperthermostate besorgt.
Hat ein paar Tage Bastelei erfordert, aber dann hatte ich die Sache im Griff. Zeitsteuerung, fest eingestellte Temperaturen, Fenstererkennung.
Im nächsten Jahr waren unsere Heizkosten 40% geringer.
Damit war die Diskussion über Kosten und Nutzen von Smart-Home-Technik mit meiner Besseren Hälfte ein für allemal vom Tisch. ![]()
Also: JA, das LOHNT sich.
Home Assistant kam erst viel später, als es mich richtig störte dass die vielen Systeme die sich inzwischen angesammelt hatten nicht miteinander kombinierbar waren.
Home Assistant ist ein Evolutionsschritt, keine Einstiegsdroge.
Wenn ich jetzt nach dem Umzug in ein Haus mit Netzwerkverkabelung, 19"-Rack, Routing Switch, USV, NAS, Server, griffbereiter Reserve-Hardware und etwa 200 Smart-Home-Geräten im Einsatz eine Kosten-Nutzen-Analyse machen würde sähe die nicht mehr so doll aus … darum mache ich keine ![]()
Aber die Familie findet das Plus an Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort gut. Und ich habe ein cooles Hobby gefunden, ich lerne täglich dazu, habe Erfolgserlebnisse, tausche mich regelmäßig mit netten Leuten aus.
Also: JA, es LOHNT sich.
Habe vor ca. 8 Jahren eine kleine PV Anlage gebaut und gut ein Jahr vorher mich schon beschäftige per mein SmartHome das schon ein paar Jahre lief den Energieverbrauch zu optimieren und dann die Größer der PV Anlage an den Verbrauch anzupassen. Durch die Verbrauchsoptimierung habe ich in einem Jahr 600kWh an Stromverbrauch einsparen können bei einem Jahresverbrauch von damals 3500kWh.
Wenn man über die Jahre schaut, rechnet sich so eine Investition auf jeden Fall!
WORD!
Hallo,
als ich noch in einer Wohnung gelebt habe, habe ich mir eine „Smarte“ Heizungssteuerung zugelegt. Das ist jetzt etwa 20 Jahre her, hat mich damals etwa 200€ für 3 Zimmer gekostet und damit habe ich dann etwa 150€ Heizkosten gespart. Das waren 3 Raumthermostate mit Regler für die Temperatur, 3 Heizungsregler und eine Zentrale. Heute gibt es so was für die Fritzbox, Homeassist, IO-Broker …
Du solltest dir überlegen was du mit dem „Smart Home“ machen willst, dann kann man dir sagen „ob“ es sich lohnt.
Willst du eher ein „Fertiges“ System oder willst du viel selbst machen.
Selbst ein Bewegungsmelder im Treppenhaus, ist schon was smartes, wenn auch nur begrenzt. Gleiches gilt für einen Rauchmelder, aber wenn der Rauchmelder auch noch das Licht einschaltet und dir einen Alarm aufs Handy schickt ist es schon mehr Smart. Das soll nur ein Beispiel sein, man braucht es nicht zwingend, aber manchen ist dies es eben Wert.