Nachdem ich mit dem EMS an meiner Gastherme nun bereits knapp 2 Monate versuche die Heizkurve zu optimieren und die Vorlauftemperatur so weit zu drosseln, dass ich auf Wärmepumpenniveau komme, habe ich annähernd die perfekten Einstellungen und 3 Automationen am laufen.
Zur Aufklärung:
- Therme von 14Kw Leistung auf 9 Kw gedrosselt
- Weitere dynamische Drosselung durch Herabsenkung der Brennermodulation auf 32%
- Bei milderen Temperaturen greift je nach Außentemperaturen von 21:00 - 03:00 eine Nachtabsenkung zwischen 0- 6 Std.
- Maximalmodulation bei Minusgraden -7 Grad und kälter = 42%, also ca. 3,8 KW Heizleistung
- Die HK läuft zwischen 33 und 43 Grad.
Ich habe dabei festgestellt, dass die Nachtabsenkung bei der knapp eingestellten Leistung nur ab ca. +2 Grad Sinn macht. Somit habe ich die dynamische Nachtabsenkung erst einmal deaktiviert und lasse die Heizung 24/7 durchlaufen. Mit oder ohne Nachtabsenkung ist der Verbrauch annähernd gleich. Die Brennerstarts habe ich in dieser Zeit von ca. 100/24h auf 20 - max. 25/24h senken können.
Abschließend bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich auf 170qm (75%) beheizt 21,5-22,0 Grad und den Rest der Räume auf 18,5-19,0 Grad sowohl in der hybriden Ausrichtung als auch im Solobetrieb locker mit einer 5Kw Monoblock Wärmepumpe auskommen werde. Schaut euch die Bilder und Verbrauchswerte an, vor allen Dingen wie ruhig die Verlaufskurve der Vorlauftemperatur läuft.
Sollte ich nun unter euch Sparfüchsen den einen oder anderen finden, der evtl. langfristig auch auf eine Wärmepumpe umsteigen möchte, kann ich gerne die kplt. Automation hier nachschieben.
Ach ja, trotz des kälteren Winters gehe ich von einer Ersparnis von ca. 15% gegenüber dem Vorjahreswinter aus.





