Das ist eine sehr innovative Integration.
Was mich aber abschreckt, ist der Aufwand für das Anlernen.
Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine - da kommt schon was zusammen.
Die Restlaufzeit hat für mich keinen Mehrwert. Mich interessiert nur, wann die Maschine fertig ist.
Das habe ich in Node-RED über ein Power-Monitoring wie folgt eingerichtet.
BTW:
Nach dem Programmende lasse ich die Spülmaschine zunächst noch eine Weile geschlossen. So kann das heiße Spülgut durch die Restwärme weiter trocknen, während die Feuchtigkeit an den kühleren Innenwänden kondensiert. Anschließend öffne ich die Tür einen Spalt, damit die restliche Feuchtigkeit entweichen kann. Bei Geräten mit automatischer Türöffnung gilt das natürlich nicht.
Genau das ist es, warum ich WashData nutzen will. Wenn meine Waschmaschine fertig ist, kann ich ganz einfach per Automation bestimmen. Ich hätte aber gerne die ungefähre Restlaufzeit. Warum trotz Zykluserkennung immer am Ende 10-15 Minuten bei 0W angehängt werden, ist mir ein Rätsel.
Bei Waschmaschinen und Trocknern gibt es den Knitterschutz.
Der Knitterschutz (auch als Knitterschutz-Option oder Anti-Knitter-Funktion bezeichnet) ist ein Programmzusatz bei Waschmaschinen und Trocknern, der das Entstehen von starken Falten in der Wäsche verhindert, wenn diese nach dem Waschgang nicht sofort entnommen werden kann.
Diese Funktion erzeugt nach dem eigentlichen Programmende intervallartige, kleine Leistungspeaks, wie im Blid von @Dreckfresse zu sehen ist.
Habe das zum Anlass genommen, meine Parameter für den Node-RED power-monitor unter Verwendung eines Graphen des Leistungsverlaufs von der Ki optimieren zu lassen.
Mal seh’n wie’s läuft.
Nach wochenlangem Testen und Aufnehmen habe ich die Integration heute gelöscht.
Die Waschprogramme wurden nie richtig erkannt und Benachrichtigungen kamen teilweise erst 30 Minuten nach Programmende an.
Ich glaube das Problem ist einfach die Mengenautomatik. Die Integration setzt bei einem bekannten Programm eine bestimmte Dauer, die sie errechnet hat, voraus. Läuft das Programm kürzer (wegen Mengenautomatik der Maschine), beendet die Integration nicht, sondern zeigt stur weiter an, dass das Programm laufen würde.
Das ist ein sehr interessanter und wichtiger Aspekt, der hier bislang noch nicht erörtert wurde. Diese Automatik erschwert das Anlernen erheblich – wenn sie es nicht sogar unmöglich macht.
Unsere WaMa und im gewissen Umfang auch der Trockner haben diese Automatik.
Ja, natürlich erschwert sie das. Ich hätte aber gedacht, anhand typischer Verlaufskurven lernt die Integration und passt dann die Restlaufzeit an. Das ist es eigentlich, was ich brauche. Die Mengenautomatik verlängert oder verkürzt ein Programm ja nur, bestimmte Phasen bleiben aber immer vorhanden (Heizen, Spülen, Schleudern). Die lassen sich an der Kurve ganz gut erkennen. Trotzdem passt sich die Integration leider nicht an.
Ich habe inzwischen genug Zyklen, nutzen tut sie mir leider nichts. Ich werde es wohl wieder deinstallieren und wenn ich Zeit habe einfach ein paar Leistungsprotokolle durch die KI jagen und mir eine passende Automation passend für meine Maschine basteln lassen.
Naja, ich denke, für die Integration ist das nicht einfach. Wenn du nur halb so viel Wäsche rein tust, benötigt es eigentlich auch nur halb so viel Wasser, ergo weniger Energie für das Aufheizen. Und auch beim Schleudern bist du schneller. Hier hat die Integration halt ihre Grenzen. Sie kann natürlich einen Durchschnitt bilden und lernt auch dazu. Aber für Abweichungen müsste die Maschine wissen, ob voll oder nur teilbeladen und wenn teilbeladen, wie? Halbvoll, Dreiviertel usw.
Ich persönlich bin mit der Integration zufrieden. Wie nutzen bei der Waschmaschine aber 95% die Vollbeladung. Daher ist die Voraussage recht gut. Das muss aber nicht bei allen so sein. Aber das ist ja so in Ordnung - mit Sicherheit auch für den Entwicklung. Der Hauptgrund war sicherlich auch, Nutzern mit ÄLTEREN Geräte für Home Assistant eine smarte Info und ggf. Benachrichtigungen zur Verfügung zustellen, die sich eben nicht mit YAML und KI “abmühen” möchten.
Verlauf erkennen, halbwegs das Ende voraussagen, Vorwarnung und Fertigmeldung per Nachricht übermitteln. Ich arbeite auch noch parallel mit Energiedurchschnitten. Aber es gibt ja viel, die wirklich ältere Geräte haben, sich nur ein Smartplug für die Energiemessung kaufen möchten und trotzdem wissen möchten, wie lange die Maschine noch läuft, gelaufen ist, wie oft das Programm gelaufen ist und ggf. auch wie viel Energie das Programm benötigt.
Es geht, glaube ich nicht darum, neue Modelle mit Intelligenz noch zu übertrumpfen und eine Glaskugel zur Verfügung stellen. Und hier gibt es sicherlich die meisten Missverständnisse und damit verbunden, die meiste Frustration ,wenn es nicht klappt.
Das geht natürlich auch, ist aber nicht für jeden Nutzer etwas und benötigt genauso Zeit, weil ja die Leistungsprotokolle für ein gleiches Programm auch (leicht) anders aussehen können.
Zum Thema Mengenautomatik habe ich etwas recherchiert.
Miele schreibt zur Mengenautomatik Folgendes: >> LINK <<
ChatGPT galubt das hier zu wissen:
Das Verhalten ist nicht linear.
Eine pauschale Formel wie „50 % Beladung = 50 % Laufzeit“ gibt es bei Waschmaschinen mit Mengenautomatik nicht. Die Verkürzung hängt stark vom Hersteller, Modell und Waschprogramm ab.
Bei modernen Geräten wird die Beladung teilweise erkannt und die Steuerung passt die Programmlaufzeit an. Miele beschreibt beispielsweise ausdrücklich, dass bei nicht voller Beladung Wasch- und Spülzeit reduziert und teilweise sogar ein Spülgang entfallen kann. Auch die HEA beschreibt, dass je nach Gerät die Waschdauer anhand der Beladung berechnet wird.
Als grobe Orientierung
Wenn wir ein normales Baumwollprogramm mit 100 % Beladung = 100 % Laufzeit annehmen, kann man ungefähr mit folgender Größenordnung rechnen:
Beladung
typische Laufzeit*
25 %
ca. 55–75 %
40 %
ca. 65–80 %
50 %
ca. 70–85 %
65 %
ca. 80–90 %
80 %
ca. 90–95 %
100 %
100 %
Das ist keine Herstellerkennlinie, sondern eine realistische Größenordnung für Geräte mit tatsächlich wirksamer Mengenautomatik.
Hier noch ein >> LINK << zur Website von HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung
Dort gibt es einen eigenen Abschnitt „Mengenautomatik“. Besonders interessant für unser Thema ist, dass die HEA ausdrücklich auch eine „stufenlos gesteuerte Mengenautomatik“ beschreibt.
Danke für deine Mühe. ERGO: Die Integration kann nicht hellsehen. Sie ist dafür gedacht, um ältere Geräte mittels Smartplug halbwegs intelligent zu machen und eine Benachrichtigung auf eine einfache Weise zu steuern.
Für Leute die fit mit KI, Scripten und Automationen sind und auch die modernere Maschinen mit Ladeerkennung haben, für die ist WashData vermutlich nicht ganz so sehr geeignet.