kennst du das? Du willst das Licht anmachen – Home Assistant: „nicht verfügbar“. Oder dein Sensor schickt gefühlt nur alle 3 Stunden mal Daten.
Ich hab die letzten Monate so viel WLAN-Frust gehabt (inkl. Familien-Genervtheit ), dass ich mich einmal richtig reingekniet hab. Spoiler: Oft ist es nicht „der Router ist zu schlecht“, sondern eine Handvoll Settings, die standardmäßig einfach nicht für 50–150 IoT-Geräte gedacht sind.
Zweiter Spoiler: Am Ende hab ich dank euch und UniFi Cloud Gateway Fiber – Meine Migration Von Der FRITZ!Box - #12 von DirtyBird und dem Kommentar dort doch mein Fritz!Box rausgeworfen und auf Unify umgestellt. Aber es muss nicht immer sein.
Meine Tipps, die in der Macherwerkstatt bei einige geholfen haben:
1) 2,4 GHz und 5 GHz trennen (SSIDs splitten)
IoT (ESP, viele Sensoren) gehört fast immer auf 2,4 GHz. Wenn 2,4/5 zusammen in einer SSID hängen, fangen manche Geräte an zu „zicken“. Das war am Anfang sogar bei meinem Unify Setup so. Geholfen hat ein separates IOT SSID Netz mit 2,4GHz nur.
2) Kanal-Check statt Router-Kauf
Manchmal ballert der Nachbar Kanal 6 zu – dann ist dein WLAN „schlecht“, obwohl dein Router ok ist. Ich zeige, wie du Kanäle sinnvoll setzt (klassisch 1/6/11).
3) Zigbee/Thread funkt dir ins WLAN (wenn du’s falsch machst)
Zigbee hängt im gleichen 2,4 GHz-Band. Wenn Zigbee + WLAN sich überlappen, hast du „Party im Funk“ und keiner versteht noch irgendwen. Lösung: Zigbee-Kanal bewusst wählen (z.B. Richtung 25, je nach Setup).
4) Der unterschätzte Killer: einzelne Geräte, die alles lahmlegen
Ein Netzwerkprofi (Jan) erzählt im Video u.a. von einem Fall, wo ein Babyphone durch falsche Kanalbreite im 2,4 GHz-Netz gefühlt das ganze Haus gegrillt hat. War mir vorher auch neu.
5) ESPHome stabil machen: statische IP + Power Save aus
Das ist bei vielen in meiner Macher-Runde DER Gamechanger gewesen:
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im Router: Gerät → IPv4 dauerhaft zuweisen
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in ESPHome:
manual_ipsetzen -
power_save_mode: none(wenn dauerhaft am Strom) -
optional:
fast_connect: true(wenn der Sensor immer am gleichen Ort ist)
6) “Cloud-Krempel” isolieren
Wenn Geräte zwangsläufig ins Internet funken müssen (Kameras & Co.), dann wenigstens separieren (bei Fritzbox z.B. per Gastnetz als „Low Budget VLAN“).
7) Wenn’s wirklich groß wird: Kabel + Access Points an die Decke
Ich zeige auch meinen Schritt weg vom Fritzbox/Repeater-Wildwuchs hin zu einem Setup mit PoE-APs (Unifi als Beispiel) – und warum „Fritz + Unifi mischen“ oft mehr Chaos als Nutzen bringt.
Danke an @JanPoertner für deine Tipps und Inhalte im Video.
- Was war bei euch DER Fix, nachdem „nicht verfügbar“ plötzlich weg war?
- Nutzt ihr statische IPs bei ESPHome und co konsequent – oder nur bei kritischen Geräten?
- Was sind eure Tipps die unbedingt geholfen haben?