2kWp BKW auf MFH-Dach von EG-Wohnung physisch getrennt

Liebe Community,

ich habe das Privileg in meiner EG-Wohnung, dass auf unserem MFH-Dach eine große PV-Anlage für ein Wärmepumpen-Hybridsystem gebaut wird und ich dort ein 2kWp BKW „errichten lassen“ darf. Praktisch werden 4 Module per Mikrowechselrichter auf 230V vom Dach mit einem 50m 2,5qm Kabel in den Elektroraum gelegt und vom Fachmann hinter meinem Zähler angeschlossen (seperate gesicherte Leitung). Der Elektroraum ist im MFH physisch von meiner Wohnung getrennt - schematischer Aufbau im Screenshot anbei.

Meine Wohnung überwache ich bereits mit Home Assistant und einem Shelly 3EM seit 3 Jahren in der Unterverteilung und messe dort zuverlässig den Verbrauch meiner Wohnung und die kleine Einspeisung (300W) meines Mini-BKWs im Garten.

Frage 1: benötige ich zwischen neuem BKW und meinem Zähler (rotes Kreuz) noch einen smarten 3-Phasen-Energiezähler (Shelly Pro 3EM) oder reicht der bereits in der Wohnung installierte?

Da mein Mini-BKW (HM-1500) bereits mit open DTU getracked wird, würde ich gerne den Wechselrichter auf dem Dach ebenfalls hier mit einbinden.

Frage 2: Lohnt sich der Umbau/Neuanschaffung der DTU auf ein CMT2300A-Modul (868MHz), sodass ich auf dem Dach ein HMS-Modell und im Garten ein HM-Modell betreiben kann? Ich müsste bis in den 4. Stock funken. In Ausnahmefällen könnte ich die Antenne auch im Gartenhaus aufstellen, dann hätte ich fast Sichtkontakt zum PV-Dach. Ist es noch legal größere WR zu drosseln, oder zählt nur noch das Herstellerlabel mit 800VA?

Ich habe vor mit einem Zendure SolarFlow 2400 AC+ Speicher (AC-gekoppelter Speicher ohne WR) meinen Überschuss über Home Assistant zu speichern und zu verwalten. Umso wichtiger ist für mich Frage 1, ob mein bestehendes Setup ausreicht, oder ob mich das nachher zum Regeln nur Mehraufwand kostet und ich mit ungenauen selbst gebauten Integralen messen muss.

Danke für Euren Input :)

Edit: Mea culpa - ich habe beim Speichern nicht gesehen, dass neue Mitglieder kein Bild uploaden können. Anbei der Link zur Skizze.

Skizze

Hallo,
als erstes eine Zeichnung lag hier nicht bei im Foeum.
Zum zweiten lohnt es sich überhaupt, sofern ich das aktuell verdreh darf man zwar zwei oder 4 BKW betreiben aber max 800 Watt alle WR dürfen zusammen max 800 Wart ergeben.

Klappt das mit dem im Garten und auf dem Dach?
Dach 400 Watt und Garten 400 Watt?

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Grüß dich @Waynez88 und willkommen in dieser Gemeinschaft :+1: :waving_hand:

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Herzlich Willkommen Waynez88

Ich möchte dich mit mit der Frage nach Recht und Unrecht in Ruhe lassen und hoffe du weist was du Tust.

Frage 1: Spricht du jetzt von einer „große PV-Anlage“ oder von einem BKW das Erschließt sich mir nicht.
Ich Antworte mal weiter und vielleicht findest du selbst die Antwort.

Dein Shelly Misst dein Verbrauch und er kann diese Zahlen an deine OpenDTU weitergeben aber nicht wenn der Shelly nur deine Wohnung messen kann und nicht direkt hinter dem Stromzähler sitzt.

Frage 2: Ob deine DTU einen HM Wechselrichter und HMS kann weis ich nicht da ich nicht weis welche DTU du hast.

Frage 3: Dein Zendure hat bereits einen eingebauten Wechslrichter und der kann nur 800VA und deine DTU redet nicht mit Zendure.

Ich glaube um dir besser zu helfen benötigen wir deine Zkizze die leider fehlt.

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Danke für die Blumen :slight_smile:

Ich denke der editierte Link macht das Ganze etwas verständlicher. Ich rede bei Frage 1 von der Position des 3-Phasen-Energiezählers. Wenn ich deine Antwort richtig deute macht es sehr wohl einen Unterschied, wo gemessen wird. Der Shelly soll den Verbrauch HA melden, was er per MQTT auch schon länger macht. Meine Frage zielte eher darauf ab, ob der Shelly in meiner Wohnung das mitbekommt, dass weiter vorne Richtung Zähler noch das BKW vom Dach Strom bereit stellt.

Frage 3: ich habe einen Solarflow 2400AC+, also ohne integrierten Wechselrichter. Es ist praktisch ein “stand-alone” AC-gekoppelter Speicher.

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Hängen die zwei BKW beide auf der selben Phase?

Guten Morgen,

In Deutschland darf die Summe aller Leistungsangaben der Wechselrichter 800W nicht überschreiten. Einige Netzbetreiber tolerieren die händische Drosselung, aber da muss nur ein Mitarbeiter wechseln, und dann ist das vorbei. Kann man sich also nicht drauf verlassen.

So wie du es gezeichnet hast, kannst du das neue BKW physisch anschließen. Nur bekommen alle deine Shellys nichts davon mit. Dein 3EM kann nur ‚wissen‘ was durch seine Stromzangen läuft.

Statt eines Shelly, hast du in Betracht gezogen eine eventuelle Infrarotschnittstelle am Zähler selbst zur Energieüberwachung zu verwenden? Das meist deutlich weniger Aufwendig und durch Laien möglich. Wlan/Netzwerkverbindung vorausgesetzt.

Guten Morgen,

ganz klar nein, der Shelly weis nicht was hinter ihm passiert.
Dein Zendure benötigt dringend ein SmartMeter, ohne geht keine Überschussregelung.

Sry @DirtyBird das ist nicht ganz korrekt: Einige Netzbetreiber tolerieren die händische Drosselung. Der Netzbetreiber hat hier gar nichts zu Melden!
/www.bundeswirtschaftsministerium.de
Der Wechselrichter einer Balkonsolaranlage darf eine Nennleistung von maximal 800 Watt beziehungsweise Voltampere haben. Das ergibt sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (§ 8 Absatz 5a EEG)

Nur Zur Info und das von mir einmalig. Die maximale Zulässige Einspeisung in das Hausnetz (Pro Stromzähler Energieversorger) Beträgt maximal 800VA, egal wie viele Anlagen es sind.