Hallo zusammen,
ich überlege momentan ein NAS-System aufzubauen. Ich hatte soetwas in der Vergangenheit schonmal geplant - Hab es dann aber immer wieder aufgeben/ aufgeschoben. Ich schwanke derzeit jedoch noch zwischen Fertig-NAS/ self-build/ MiniPC + USB NAS Gehäuse. Die eigentliche Frage wäre, aber, ob ein 2-bay Gehäuse oder ein 4-bay (oder größer) besser geeignet ist. Das Problem ist nämlich die Plattengröße: Nimmt man jetzt für den Einstieg zwei 4TB Platten (RAID1) müsste man bei einem späteren Upgrade die beiden Platten ganz ersetzten und quasi „entsorgen“. Das wäre sehr ärgerlich. Bei einem 4-Bay oder größer könnte man ja dann einfach noch Platten dazupacken. Problem hier dran wäre nur der Stromverbrauch, da jede HDD ordentlich Strom zieht.
Man könnte jetzt zum Start natürlich schon richtig loslegen mit 2x 8TB Platten oder mehr, dann hätte man wahrscheinlich keine Speicherengpässe in nächster Zeit - da sind die Anschaffungskosten aber natürlich ziemlich hoch und ich weiß nicht, ob so viel Speicherplatz überhaupt benötigt wird..
Wie habt ihr das bei euch gelöst? Ich bin wirklich gespannt, auf eure Erfahrungsberichte!
also ich hab 2 Synology mit 3x8 und 4x4 TB
was mich an der ganzen Geschichte stört ist das wenn man mehr Platz braucht alle Platten tauschen muss da sich das sonst immer nach der kleinsten Platte richtet
so jetzt kommt unraid ins Spiel , wo ich gerade die Teile zusammen kaufe
da braucht en Motherboard , Chip , Gehäuse etc
da kannst eine Parität Paltte ode 2 anlegen die quasi die Sicherung sind
dann kannst alle Platten die du hast reinpacken und er macht dann daraus quasi einen grossen Speicher (egal wie gross die einzelnen Platten sind )
auch NVM quasi als schnellen cache sind möglich
auch Docker , VM etc laufen darauf
kansnt dir das ja mal anschauen
Ah, das klingt interessant. Unraid hatte ich auch schon im Fokus. Aber mehrere Platten mit verschiedenen Größen zu kombinieren klingt sehr gut! Leider kostet Unraid mittlerweile ja relativ viel..
Ich nutze unraid nun seit 2 Jahren (AMD Ryzen 5 4600G, 48GB RAM, 1 TB NVMe als Cache, 3*4TB als Array) und bin wirklich zufrieden. Die Kombination von NAS, Docker und VM ist wirklich klasse. Gerade, die Möglichkeit, im Bereich NAS verschiedenste Platte zu nutzen, finde ich super.
Die Installation von Dockern ist durch den eingebauten AppStore sehr einfach.
Fazit: Für mich sind die €4 pro Monat gut investiert.
Hallo @MarzyHA,
ich würde mindestens 4 Platten nehmen. Ob man die von Anfang an braucht ist mal dahingestellt. Aber du bist zumindest flexibel.
Bei meinem DS923+ (Synology) kann man auch noch weitere Platten anschließen. Aber mehr braucht man eigentlich nicht. Es gibt so große Platten (wenn man HDDs nimmt), da sollten 4 ausreichen.
Das mit den zertifizierten HDD sehe ich (mittlerweile) nicht mehr als Problem.
Immerhin müssen NAS-Platten Nonstop-Betrieb vertragen können und das kann man halt von normaler Desktop-Ware nicht erwarten.
Hab ich mal gemacht, endete in einer eindrucksvollen Katastrophe.
Seit dem bin ich höriger Synology-Fan, habe ein 5x4TB Haupt-NAS und ein 2x8TB Backup-NAS im anderen Brandabschnitt.
Seit 5 Jahren 24/7 im Einsatz (u.a. für die HA Log-Datenbank).
Probleme: Null.
Das ist mir die Extra-Euros wert.
Wollt ich nur mal sagen.
Ich habe habe mit Qnap begonnen und habe in moment eine Synology NAS, die mitlerweile in die Jahre gekommen ist. Zu zeit überlege ich ein neues Gerät zu kaufen.
Synology ist aus dem Rennen, da nur noch eigene Festplatte zugelassen sind. Diese sind einfach zu Teuer und von der Technik nicht auf den neusten Stand. Auch der Speicher kann nur noch mit Modulen von Synology bestückt werden. die technisch überholt und zu Teuer sind.
Zur Zeit sehe ich mir die NAS von Ugreen an. Sie hat eine schnelle Hardware zu einen vernümftigen Preis. Festplatten sind von allen Festplattenherstellern zugelassen. Das System ist komlett offen und man kann per SSH darauf zugreifen, sogar das Betiebssystem kann man nach belieben austauschen. Docker ist bestandteil des System und bei den größeren Geräten sogar VM.
Ich könnte noch mehr Vorteile aufzählen, aber seht eich die Geräte von Ugreen selbst mal an.
Ach so, ich habe zu der Firma keinerlei bezug und es soll auch keine Werbung sein,
Als ich das gelesen habe ist mir erstmal der Unterkiefer auf den Tisch geknallt. Aber Du hast recht.
Bislang waren er nur Synology-zertifizierte HDDs, ab den 25er Modellen nur noch Synology-eigene.
Das ist ja wohl völlig daneben.
Ich kann nachvollziehen dass sie keine große Lust auf Support für anderer Leute Hardware haben, aber sowas!
Also noch ein Hersteller, dem der Private oder KMU-Kunde wurscht geworden ist.
Aus der Traum, da sind sie dahin, die Sympathiepunkte.
Die Zeit wird zeigen ob sie vom Hohen Ross wieder absteigen oder lieber abstürzen.
Dann werd ich für die nächste Generation wohl mal Ugreen abchecken … danke für den Tipp.
Hab mir Ugreen abgesehen. Vielversprechend aber noch lange nicht so weit wie Synology.
Active Backup for Business ist mein Grund vorläufig bei Synology zu bleiben.
Wenn Ugreen mal Full Backup und Bare Metal Restore kann wird sich das ändern.
Synology wird mit Sicherheit keine Festplatten bauen - die Anzahl von Festplatten Herstellern kannst an einer Hand abzählen
Die werden sich irgentwelche Modell label und anhand der Typen/Seriennummern in der Firmware freischalten.
Das ist in meinen komplette Kundenverar…, ähnlich machen andere Hersteller großere NAS-System auch, da müssen unbedingt deren zertifizierte Festplatten verbaut werden.
Schaust genauer hin, sind das Platten aller Hersteller, die die nutzen