Buffer I/O error on device sda8

NTFS ist der Fehler. Ich habe nicht mehr genau den aktuellen Entwicklungsstand auf dem Schirm. …aber der Standard-NTFS-Treiber von Linux kann nur lesend verwendet werden. Ich meine aber, es gäbe eine experimentelle Version? :thinking: …einen Extraparameter um das experimentelle write Feature zu aktivieren? :thinking: Irgendwas war da…

Wirf mal Google an und suche danach. Da müsste eigentlich etwas kommen.

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Hab’s gefunden. Du müsstest das Paket ntfs-3g und fuse installieren. Das wären dann aber wieder Schreibvorgänge auf deiner defekten HDD.

apt-get update &&  apt-get install ntfs-3g fuse

Wenn du das vom Bootstick aus machst, müsstest du checken, ob diese beiden Tools mit im Image enthalten sind. Wenn du eine richtige Rescue-Distribution als Basis verwendest, sind die Tools sicherlich mit an Bord.

Am einfachsten wäre natürlich die zweite HDD auf ext4 umzuformatieren…wenn du NTFS nicht benötigst!

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…und noch ein Hinweis! Du sollstest auch die anderen 7 (oder mehr) Partitionen deiner /dev/sda sichern.
Die /dev/sda8 ist „nur“ eine logische Partition. D.h. physisch verteilt die sich über die gesamte HDD, so wie die anderen 7 Partitionen auch. Da die /dev/sda jedoch gerade physisch stirbt, sind die anderen Partitionen auch betroffen.
Evtl. solltest du dir für die neue HDD ein weniger komplexes Partitionsschema überlegen. :wink:

Hier ein weiterer Vorteil der dd-Tools. Damit liest du raw die gesamte Platte, über alle Partitionsgrenzen hinweg, aus und sicherst diese. Das ist dann ein 1:1 Abbild der orginalen HDD.

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super, umformatieren hat funktioniert. Das neue backup ist gerade fertig :+1:
Wie kommst du auf 8 Partitionen? Ich habe nur sda1 bis 3?
Die Festplatte habe ich ausschließlich für HA via Proxmox benutzt. Den Rest brauche ich nicht mehr.

Jetzt würde ich dann mal versuchen Proxmox auf sdb zu installieren und die VM aus dem Backup wiederherzustellen

hui, mir fällt gerade auf, dass das komprimierte Backup 80GB groß ist :scream:
Die HA Backups waren nur 5GB.
Hängt das damit zusammen, dass ich HA in Proxmox ca 120GB zugewiesen hatte?

Verstehe ich das im ersten Beitrag richtig, du hast von HA ein Backup gemacht und hast das auch wo extern? Wenn das so ist einfach proxmox auf eine neue SSD oder HDD und dort HA installieren und das Backup in HA wieder zurück spielen. Dann ist so wie es war mit allem was du vor gehabt hast.

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jein, ich habe ein externes HA Backup, aber dies ist schon etwas älter, weil die automatischen backups auf NAS nicht funktioniert haben. Dafür hatte ich noch keine Lösung gefunden und daher ab und zu manuell heruntergeladen

Naja…wenn ich mir den Titel dieses Posts so ansehe „Buffer I/O error on device sda8“…? Normalerweise werden die Partition der Reihe nach durchnummeriert. Man kann die Partitions-Nr.n zwar auch manuell vergeben, aber…wer macht das schon?

Anyway…halte das Partitionsschema auf der neuen HDD möglichst einfach.

Prima, dass das Umformatierung und Backup funktionieren.

Das Proxmox-Backup sichert die ganze VM. Also mit Betriebssystem und allem Zipp und Zapp! Da HA-Backup sichert nur die relevanten HA-Anteile (Settings, Module, DB etc.) Dadurch ist das HA-Backup wesentlich kleiner als das Fullbackup der VM.
Das ist ja das Tolle an so einem Hypervisor: Aus dessen Sicht ist die komplette VM nur eine einzige große Datei. Die sichert und komprimiert er …und da ist dann alles d’rin, was du brauchst.
Wenn du die VM restored hast, musst du Mal gucken, ob die überhaupt wieder startet. Letztlich hast du das Backup ja aus einem damaged state heraus gemacht.
Hast du noch ein brauchbares HA-Backup am Start? Das könnte evlt. hilfreich werden. …aber dazu später mehr. :wink:

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Wenn du in HA ein Backup machst kannst du das jeder Zeit von dort direkt herunterladen und extern wo speichern. Diese Backups kann du später auf jeder Hardware in HA wieder zurück spielen! Egal jetzt ob es eine VM ist oder LXC Container in Proxmox ist oder auch wo direkt auf einer Hardware installiertes HA

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:grin: ich habe den ersten Teil der Fehlermeldung gegoogelt und den Rest aus den Suchergebnissen kopiert. Die 8 ist mir gar nicht aufgefallen.^^

Das Martyrium geht also weiter :grin:
Aber ja, habe ich

Darum habe ich gerade nach genau diesem Backup gefragt. Das wirst du evtl. noch benötigen, wenn die VM aus dem Backup nicht wieder startet.
Wenn die VM jedoch startet, dann sofort in HA ein Backup machen und extern sichern =>> USB-Stick.
Dann eine neue HA-VM installieren und dieses Backup restoren. Die wiederhergestellte VM ist defekt. Der würde ich nicht mehr über den Weg trauen. Die brauchst du nur noch, um noch einmal ein finales Backup zu ziehen und diesen dann in einer neuen HA-Instanz restoren zu können. Wenn’s denn klappt…

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Du musst das positiv sehen: „Martyrium“ wäre, wenn du mit wenig Ahnung vor so einem damaged system säßest und du niemanden hättest, der jahrelang seine Brötchen mit disaster recovery und digital forensic verdient hat…

Martyrium wäre auch, wenn es keinen Plan B gäbe! =>> Siehe mein letzter Post. :slight_smile:

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Wirklich schön mitzulesen hier. :slight_smile: Und man lernt immer was dazu, jeder hat halt sein Spezialgebiet. :wink:

Danke für die Blümchen! :slight_smile:
Dafür ist so ein Forum doch da…oder nicht? :slight_smile:

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Da müssen wir erstmal hinkommen. @czernobill hat nur ein relativ altes HA-Backup. Da macht es schon Sinn, zu versuchen zunächst ein aktuelles Backup zu ziehen und daraus zu restoren.
Wenn das nicht funktioniert muss @czernobill nehmen was er kriegt :sweat_smile:…und das wäre dann der Restore aus dem alten HA-Backup in einer neuen HA-VM.

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Ist klar wenn das Backup schon alt ist, dass man versucht mal die VM wieder herzustellen. Zur Not kann man auch das alte HA Backup nehmen und dort auf den Aktuellen Stand aufbauen. Ist zwar mehr Arbeit aber man hat schon mal einen Grundstock. @czernobill wenn du noch wo einen zweiten ThinClint wo hast, dann mache dir dort Proxmox Backup Server drauf und dort sicherst du dir deine Proxmox Instanzen. Das kann man automatisieren und brauchst dich nicht viel darum kümmer

Und wenn es ganz blöd hergeht gibt es auch noch die Variante, dass man die HDD ausbaut und per USB an einen Rechner ansteckt und von dort die HA VM runter kopiert. Habe ich schon gemacht für jemanden weil anders nicht mehr gegangen ist. Wissen muss man halt dann wo die Daten liegen und welche man braucht! :wink:

Hatte ich, sinngemäß, gerade so geschrieben. Deine weiteren Vorschläge greifen in der Zukunft. Jetzt muss der Kollege erstmal wieder einsatzfähig werden.

Wenn man sein Heim schon automatisiert, muss es auch laufen…sonst wird es bitter. Wenn es so, wie jetzt, nicht läuft, muss man sich genau darauf konzentrieren. Alles weitere ist dann erstmal Zukunftsmusik.

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…über den Punkt sind wir auch schon hinaus.

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der Kollege kriegt so langsam die Krise ^^

Kriegen sich die beiden Proxmox-Installationen der beiden Festplatten in die Haare?

Ich kann Proxmox über den Browser aufrufen, aber ich kann das Backup auf sdb nicht finden …
Auf der USB-Festplatte (habe dann doch eine Festplatte statt Stick verwendet) habe ich es zuvor gesehen, aber jetzt kann ich sie irgendwie nicht mehr mounten.

sdc                                                                                                                                
└─sdc1                                      exfat       1.0      TOSHIBA EXT 0076-89A0    

root@pve:~# mount -t exfat /dev/sdc1 /mnt/sdc1
mount: /mnt/sdc1: unknown filesystem type 'exfat'.
       dmesg(1) may have more information after failed mount system call.

Ich bin gerade ein bisschen lost.
Wenn du das Backup vom USB-Stick (oder von sonst wo) nach
/var/lib/vz/dump
kopierst, findest du das über die Proxmox-GUI automatisch.

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