Und den Eigenverbrauch Batterie Speichersystem muss man auch noch abziehen. Der ist bei meinem Tepto Avocado erschreckend hoch.
Meinst du die Umwandlungsverluste?
Ich habe direkt die Zahl genommen die ins Haus eingespeist wurde.
Beispiel: Batterie rein = 11
Batterie raus = 10
Zahl zur Berechnung genutzt im Video = 10 ![]()
Man kann aber auch alles übertreiben mit der Berechnung, dann muss man auch die Akku Zyklen und die Degradation mit einrechne und und und! ![]()
Wenn es nur die Umwandlungsverluste wären. Ich habe mir im Dezember von Tepto den FoxEss Avocado 22 Pro mit Erweiterung auf 6,22kWh kauft. Grundsätzlich sollen dort vier Platten direkt angeschlossen werden, der Speicher hat eigene Wechselrichter, und zwei über eine Steckdose am Speicher, die auch als Notstrom verwendet werden kann. Aktuell steht der Speicher allerdings im Arbeitszimmer und ist nur über eine Haussteckdose am Stromnetz angeschlossen. Überschüssige Energie wird aber trotzdem darüber geladen.
Weil es Winter ist und der Akku nicht mal im Ansatz geladen wird, habe ich den min. SOC auf 50% gestellt. Damit der gehalten werden kann, muss der Speicher regelmäßig aus dem Stromnetz nachladen. Und das ist mir 0,45kWh täglich nicht gerade wenig. Wenn ich den Verbrauch für 365 Tage hochrechne, wird das in der Jahresrechnung schon relevant.
Außerdem ärgert es mich das die für Dezember versprochene lokale HA Integration bisher nicht gekommen ist. Es gibt zwar eine lokale Integration von Solakon, aber die funktioniert nicht stabil.
Sehe ich das richtig, dass ein Speichermodule mit 2,11kWh € 639,- kostet? Wenn man die 6,33 kWh nimmt € 1499,- das heißt € 266,-/kWh Speicherkapazität? Sind die aus Gold? Wie soll sich das jemals rechnen!
Bestelle gerade wieder Speicher für mich 32 Zellen mit 314Ah sind pro Speicher mit 16 Zellen 17kWh Speicher x 2 = 34kWh Speicherkapazität die kosten inkl. Versand, Zoll 2250,- /32 Zellen = € 66,-/kWh
Ok das sind jetzt nur mal die Zellen wenn man noch zwei fertige Gehäuse nimmt, kosten die zusammen 800,- dann sind wir pro 17kWh Speicher €1525,- das sind pro kWh Speicherkapazität bei 90,-
Du Baust die ja auch selbst, würde ich mich nicht trauen ![]()
Aber ich komme mit meinen 1.880€ für 12,3kWh schon ran, (2 x 280AH/12,8V und 4 x 100AH/12,8V)
Ist aber auch noch viel, aber günstiger wie ein „Stecksystem“, hier haben mich 5kwh 1.000 Euro gekostet, okay da ist halt ein WR mit verbaut.
Um € 1386,- bekommt man heute einen fertigen Speicher mit 16,1kWh den brauchst du nur noch anschließen und das war es! Händler ist in NL! Da bist du pro kWh Speicherkapazität bei € 86,-
naja… ich bin faul, ich kaufe sowas (nach dem ich mich schlau über die Produkte gemacht habe)
bei Amazon.
Da Zahlt man oft mal ein paar Euro mehr, zur Zeit habe ich das teil im Blick:
AZO Digital Solarwandler ECO Solar Boost MPPT-3000 PR koste bei Amazon 385€ bei anderen Händlern 285 Euro (wobei ich das diese mal nicht bei A… kaufen werde, 100 Euro ist schon ein Brett)
Nur da nehmen ich einen MultiPlus 48/3000 um das Geld und da weiß man dass das auch wirklich zu 100% funktioniert! Aber jeden seine Entscheidung!
Kann ich verstehen, nur mir kommt kein MultiPlus ins Haus, jedenfalls nicht so lange die so „laut“ sind, ich nutze sonst alles von Victron (was man für eine kleine Insel benötigt) aber meine WR sind von anderen Firmen.
Ich würde sofort meine WR tausche wenn die Multiplus so leise wären wie meine jetzigen ![]()
Wenn man die richtig montiert, hört man die auch nicht! Bei mir hängen 3 x 5000 und der Rest der Anlage direkt unter dem WZ, auch unter Volllast hört man von denen nichts!
Ja… schon möglich, sicher hats du einen Abgeschlossenen Raum (Tür zu = leise), bei uns stehen
die im Kellervorraum, neben den Servern offen zum Treppenhaus da hörst du jedes Summen.
Heute würde ich diesen Platz nicht mehr wählen, aber vor zwei Jahren war auch nur geplant die Server und nur die Server mit Energie zu versorgen, das hat sich dann hochgeschaukelt auf Büro,
Klimaanlage, Heizung und zwei Trockner.
Aber der Platz ist halt dort geblieben… ![]()
Mach mal einen eigenen Thread dazu auf, den das passt hier nicht rein, dann kann ich dir mal ein paar Sachen dazu erklären auf was man achten muss und wie man das am besten macht!
Nee… muss nicht sein, lässt sich eh nicht mehr ändern ![]()
Also zurück zum Thema… hier
Du musst bedenken daß es sich um eine Plug n’ Play Lösung handelt. Es sind auch vier MPPTs integriert und über die Bidirektionale Notstromsteckdose, lassen sich noch mal zusätzliche MPPT anschließen. Installationsaufwand ist minimal, auspacken, Stecker in die Steckdose stecken, Energiemessgerät auswählen, läuft. Etwas aufwendiger wird es wenn man die Platten direkt an den eingebauten MPPTs anschließen möchte, aber auch das hält sich in Grenzen.
Einziger Mangel ist der hohe Eigenverbrauch, aber da ist Victron auch nicht ganz ohne, wenn ich mich Recht erinnere.
Ob es sich rechnet? Keine Ahnung aber wenn man bedenkt wie viel kWh mir durch Drosselung verloren gehen, das brauche ich mit dem System nicht zu befürchten. Da kommen max. 800W heraus, der Rest geht in den Akku und wird dann bei Bedarf abgegeben. Wenn man davon ausgeht das der Speicher an nur 100 Tagen im Jahr voll geladen und dann wieder 5kWh entladen wird, ergibt das bei 40cent/kWh eine Ersparnis von 200€/Jahr. Das ist aber nur eine grobe Milchmädchen Rechnung.
Realistisch dürfte das System weit mehr als nur 100 Tage im Jahr einen vollen Zyklus haben. Da will ich aber keine ernste Prognose abgeben. Ich rechne aber mit dem 1,5 bis zweifachen. Das ist dann aber wirklich Spekulation und kann ich nicht abschätzen.
Das im BKW Bereich einiges günstiger und anderes teurer ist, sollte aber eigentlich klar sein.
Mir ging es jetzt nicht hauptsächlich um die Plug & Play Lösung sonder nur mal aufzeigen was die kWh an Speicher grundsätzlich kostet. Wenn es auch eine Plug & Play Lösung ist, rechtfertigt es immer noch nicht den 300% hohen Preisaufschlag dafür, mit der die unwissenden Kunden über den Tisch gezogen werden! Das bezieht sich jetzt nicht nur auf deinen Speicher, sonder generell bei den ganzen BKW Speichern und Plug & Play Systemen.
So ein System sollte sich schließlich und endlich auch mal amortisieren und bei den Preisen wird der Defekt früher eintreffen als was sich die Teile amortisiert haben, nicht die Zellen davon sonder der Rest an dem Teil!
Ich habe mal geschaut was meine kleine Anlage an Standby Verbrauch hat, ich bin beim Hausverbrauch in der Nacht bei 60 - 80W für das ganze Haus, da läuft auch der Server 24/7 mit, die PV wird so um die 0,03 kWh verbrauchen. Dort hängen ein MP2 48/3000 2 x MPPT’s ein HM-1200 und zwei Pylontech US2000 dran. Und wenn einem das zu viel ist kann man das so einstellen das sie in der Nacht selber abschaltet und in der Früh wieder ein.
Eine Amortisation… das hört man oft, aber bin ich eine Firma die Ihre Investition „zurückhaben“ will, oder habe ich für den Kauf meiner PV einen Bankkredit aufgenommen?
Das sind die einzigen Fälle in denen ich eine Amortisation berücksichtigen würde, ich habe das so nie gerechnet, habe keine schulden gemacht und das Geld lag mit Minus Zins auf der Bank.
In meinen Augen mach ich schon vom ersten Tag Gewinn mit meiner „Invention“ ![]()
Ist aber nur meine Meinung ![]()
Das ist Einstellungssache, ich bin ein Mensch wenn ich in die Richtung Investiere muss es mal Gewinn machen, sonst lasse ich das ganze! Mein kleine Anlage habe ich vor ca. 8 Jahren gebaut und hat sich nach 5 Jahre bezahlt gemacht und seit dem mache ich damit Gewinn! Wenn ich vergleiche was ich im Jahr Energiekosten habe für Strom Wärme für zwei Immobilien und Auto, dass zahlen die meisten rein nur für den Strom im Jahr in einer Wohnung!
Wo siehst du den einen 300% Preisaufschlag? Den sehe ich nicht. Die reine Speicherkapazität zu vergleichen und dabei sämtliche notwendige Technik wegzulassen, ist mir wirklich zu ungenau.
Vielleicht täusche ich mich auch und du zauberst ein 500€ DIY Grundgerüst, mit vier MPPT, vergleichbarer Speicherkapazität und komplettem, notwendigen Kleinkram aus dem Ärmel. Über die 10 Jahre Garantie, könnte ich dann auch hinwegsehen.