Energy Sharing Strom an den Nachbar verkaufen oder verschenken!

Da seit Juni das Energy Sharing per EU Gesetz möglich ist, gibt es immer wieder Diskussionsrunden dazu. Was haltet ihr davon wie würdet ihr das umsetzen? Finde für die Zukunft ein sehr interessantes Thema mit dem man seinen PV Überschuss sicher Sinnvoll verwenden könnte und in sein Smart Home einbinden. Energy Sharing ist nicht nur für PV Erzeuger interessant sonder davon können auch reine Strombezieher profitieren, da sie dadurch bei viel Wind und PV Überschuss günstigen Strom von Energiegemeinschaften bekommen können.

Dazu hat der YT Kanal „Geladen - Der Batteriepodcast“ ein Interessantes Video dazu gemacht wo darüber Diskutiert wird.

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Du weißt doch das ich heimlich von Hannover nach Ungarn eine Leitung verlege
um dir deinen Überschuss abzunehmen… :innocent:

Spaß beiseite.

Ob sowas was bei uns je kommen kann bezweifel ich ernsthaft.

Das hatte schon unser Balkonkraftwerk Guru Holger Laudeley so erdacht,
aber unsere Politiker und deren „Berater lobbyisten“ machen da nicht mit.

Aber der Glaube stirbt zuletzt…

Spaß wieder EIN

Ist die Nachbar Wohnung bei Euch noch zu haben? :joy:

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Meines Wissensstand gibt es seit Juni dazu ein Gesetz in DE. Jetzt geht es nur mehr darum das die Leute das auch umsetzen und Gemeinschaften gründen. Die Voraussetzungen dafür müssen auch wo Dokumentiert sein, wie man so was machen kann.

Schulterzucken.

Da muss ich mich mal einlesen…

Ich wusste noch das die EU sowas rausgebracht hat aber das man das hier mal Ernsthaft angeht…

Hier habe ich gearde einen Link zu dem Thema gefunden:

Ja das geht jetzt neuerdings auch in DE. Hatte dazu schon etwas im Fernsehen gesehen. Aber irgendwo war wieder in Harken, kann mich nur nicht mehr genau erinnern. Beide mussten Netzentgelt bezahlen oder irgendwie so.

Energy Sharing ist in § 42c EnWG

Ich finde den Ansatz durch interessant und gerade für kleine Kommunen, Dörfer, gut Nachbargemeinschaften ist das eine Alternative. Mal schauen wie es in sich in Zukunft entwickelt und angenommen wird.

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Hier in Österreich kann man z.B. wenn die Eltern im gleichen Haus sind aber zwei getrennte Netzanschlüsse sind und ich eine PV Anlage habe den PV Überschuss meinen Eltern schenken ohne das man viel Aufwand betreiben muss. Da fallen auch keine Netzgebühren o.d.g. an.

Das geht bei uns natürlich wieder nicht so schön einfach, weil dann würde es ja gleich jeder machen. Ich weiß nicht was ich sonst dazu sagen soll.

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Ich habe hier bei mir z.B. eine Mischung aus PV Ertrag, Dynamischen Strompreis und Erneuerbare Energie Gemeinschaft mit der Mischung beziehe ich meinen Netzstrom. Bei der EEG habe ich einen kWh Preis Brutto von 12Cent und im Monat was ich Bezug habe kommen zur Zeit 80 - 90% von der EEG, der Rest kommt vom Dynamischen Strompreis.

Das ganze sieht bei mir so aus:
Seit Februar bin ich bei einer EEG, das orange ist der Strom der vom Dynamischen Strompreis kommt und das blaue der Bezug von der EEG.

Sieh dir mal das Video von Mafe oben auf YT an, da kommt auch schon die Aussage, das Deutschland nur das nötigste von den EU Vorgaben umgesetzt hat.

So, das man eigentlich selber nichts tun kann.

Hätte mich auch gewundert, das sich die Energielieferanten ihre Einnahmen
einfach so kaputt machen lassen…

Hatten wir gerade auch beim Tankrabatt…

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Das habe sie bei uns auch gemeint und die Netzbetreiber haben um ihren Gewinn gefürchtet, nur hat die Politik damals einfach ein Gesetz dazu gemacht ohne sich von den Netzbetreiber beeinflussen zu lassen. Nur Energy Sharing gibt es aber in Österreich auch schon seit 10 Jahre nur nicht in der heutigen Form das ist jetzt seit ca. 2 Jahren

Ja, das wäre bestimmt eine gute Lösung, aber ich glaube, in Deutschland wird das so eher schwierig.

Eine Alternative wäre sonst nur, überschüssigen Strom quasi „in die Cloud“ einzuspeisen. Ein Kollege macht das mit seiner 26-kWp-Anlage. Bei schlechtem Wetter im Winter oder wenn die PV-Anlage nicht viel bringt und die 16-kWh-Akkus leer sind, kann er dann Strom aus dieser „Cloud“ beziehen.

Ich weiß allerdings gerade nicht, wie der Anbieter heißt.

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Da kommt es auch auf die Konditionen an was dort sind, wenn ich dann für das zwischenspeichern was bezahle oder für das man die Cloud benutzen darf, ist das schon wieder uninteressant.

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Die deutsche Verbraucherzentrale schreibt:

Statt den Strom ins Netz einzuspeisen und eine kleine Vergütung zu bekommen, teilen Sie ihn mit Menschen in Ihrer Nähe. Sie können einen höheren Preis vereinbaren […]
Da der Strom allerdings über das öffentliche Netz geteilt wird und dadurch Abgaben wie z. B. die Netzentgelte anfallen, sind die zusätzlich möglichen Einnahmen begrenzt.

@jayjojayson hat Recht, Netzentgelte fallen an. Ist im Grunde auch richtig, denn das Netz wird ja genutzt. (Ähnlich wie Schwarzfahrern in den Öffis auch nicht erlaubt ist)

Und interessant. der Preis für den geteilten Strom muss/kann mit dem Abnehmer (Nachbar) ausgehandelt werden. Und da kann ja vieles bei herauskommen.

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Es ließt sich ja erstmal gut aber da steht, man kann sich schonmal Informieren…

Warum soll ich als Nachbar vom Stromanbieter-Nachbarn ein Netzentgeld bezahlen?
Ich bin ja im selben Netz und zahle ja schon dafür beim Netzbetreiber.

Wenn ich in ein anderes Netz/Trafo/Umspannwerk komme, z.b. 100km weiter weg,
dann würde ich Verständniss dafür haben!

Hier wurde nur das nötigste in die Wege geleitet damit es keinen ärger mit der EU gibt.

Sieht man sich mal das Video von von den Österreichern an, hört man was da noch alles
bei UNS fehlt und wie viele JAHRE das noch dauert wird.

Vor 3 Jahren hat man meinen Stromzähler gewechselt und schon hab ich einen neuen alten ferraris-scheiben Zähler bekommen…

Man will hier keine Änderungen von gewisser Seite sonst würde man nicht so vorgehen.

Es wird hier alles ausgebremst und wenn wir in 10 Jahren vielleicht wirklich mal soweit sind,
haben die Stromanbieter wieder 10 Jahre Geld verdient ohne sich groß zu bewegen.

Mit den Solaranlagen war es das selbe, was für ein Anmeldezirkus war das
vor 10 Jahren hier in Deutschland noch.
Was wurden hier den ersten Leuten die Solar aufs Dach wollten für Steine in den Weg gelegt, nur um sich nicht bewegen zu müssen.

Erst der Gesetzgeber hat den Weg bereitet.

Ich habe nicht mal mitbekommen das man nun endlich das EU Recht
umgesetzt hat damit man keine Strafe zahlen muss.

Aber wie man es hier bei uns kennt, schön leise damit keiner Wach wird,
wie damals als man in einer Sommerpause vor vielen Jahren die GEZ Gebühren
mal eben so auf uns alle zwangsweise umgesetzt hat.

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Unser Netzbetreiber hier im Harz hat mir geschrieben,das das noch mindestens bis Jahresende dauern wird,bis man das hier nutzen kann.

Ich werde auch meinen Eltern (wohnen im selben Haus) den Überschuss meines Balkonkraftwerks schenken.

Mal sehen welche “Steine” sie uns da in den Weg legen werden…wäre ja zu einfach wenn das so wie in Österreich klappen würde.

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Was BKW angeht, kann man in AT keinen Strom über EEG weitergeben, denn mit einem BKW kann man auch keine Vergütung bekommen. Vermute mal das wird auch in DE nicht gehen außer man hat eines wo man eine Vergütung bekommt.

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„Rückwärtsdrehender Stromzähler“… ein recht eingesessener Anbieter, der sich nach und nach aus dem Geschäft zurück zieht.

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Ne der heisst anders Sonnenkind oder Sonnenstrom oder so etwas, bekomme das nur nicht hin.
Er zahlt bei 15 Euro dafür und bekommt im Jahr bis zu 5000 Kwh „umsonst“ zurück und alles was drüber geht müsste Er mit 0,08 Cent oder so zahlen.

Wie gesagt die Anlage ist echt schon groß.

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