Moin zusammen,
ich bin gerade dabei, mein Setup für Home Assistant neu zu bewerten und habe mir dafür das neue Ugreen AI NAS iDX 6011 Pro auf den Schreibtisch gestellt.
Meine Erfahrung bisher: Ich habe die HA-VM direkt auf dem NAS aufgesetzt (8 GB RAM zugewiesen) und das Ding bootet in wenigen Sekunden. Der Core Ultra 7 langweilt sich förmlich und Neustarts nach YAML-Änderungen sind quasi instant. Auch das Durchreichen von ZigBee/Z-Wave-Sticks über USB lief absolut sauber.
Den genauen Aufbau, den Speedtest (starke 16,6 Gbit/s über die Thunderbolt 4 Ports an der Front!) und die Boot-Zeiten habe ich hier im Video dokumentiert: https://youtu.be/0wyQb8Slbr4
Das bringt mich aber zu einer Grundsatzfrage, die mich bei euren Setups brennend interessiert:
1. Konsolidierung vs. Strikte Trennung:
Baut ihr euch lieber eine extrem starke Maschine (NAS), auf der alles virtualisiert läuft? Oder schwört ihr auf die strikte Trennung (NAS nur für Storage, HA auf einem dedizierten Raspberry Pi / Thin Client), damit bei einem Storage-Reboot nicht direkt das ganze Haus dunkel bleibt?
2. Leistung vs. Stromverbrauch:
Ist ein Core Ultra 7 für Home Assistant kompletter Overkill, oder rechnet ihr bei euren Setups mittlerweile genau solche Leistungsreserven ein, weil Themen wie lokale KI, Frigate (Bilderkennung) und fette Datenbanken ohnehin immer mehr Ressourcen fressen?
3. Anschlüsse im Alltag:
Das Ugreen hat zwei Thunderbolt 4 Ports direkt an der Front, was ich mega praktisch finde, um mal schnell große Backups zu ziehen. Nutzt hier überhaupt jemand Thunderbolt am NAS, oder hängt bei euch sowieso alles zentral am 10GbE-Switch im Keller?
Ich freue mich auf eure Meinungen und Philosophien dazu! Wer von euch hat HA auf dem NAS laufen und würde es (nicht) wieder tun?
Viele Grüße,
Thorsten