Homeassistent Energie Dashboard mit Balkonkraftwerk falsche Werte

Meine Suche nach dem perfekten Energy Dashboard für Balkonkraftwerke

Bevor wieder jemand denkt, dies sei Werbung: Mein Ziel ist es, eine mögliche Lösung für ein Problem aufzuzeigen, über das viele Balkonkraftwerk-Besitzer immer wieder stolpern. Viele Nutzer ärgern sich über falsche Netzbezugswerte und daraus resultierende Kosten, die nicht den tatsächlichen Messwerten des EVO entsprechen.

Gleichzeitig möchten die meisten das originale Home Assistant Energy Dashboard weiterhin nutzen und nicht ihre über Monate oder Jahre aufgebauten Statistiken, Sensorzuweisungen und Einstellungen verlieren. Genau aus dieser Motivation heraus ist dieses Projekt entstanden.

Ich hätte zur Veranschaulichung gerne einige Bilder eingefügt, leider erlaubt mir das Forum das aktuell noch nicht.

Nun aber zu meiner Geschichte und wie ich zu dieser Lösung gekommen bin.

Wie viele andere Home-Assistant-Nutzer habe ich lange nach einer Lösung gesucht, um die Energieflüsse meines Balkonkraftwerks sauber und nachvollziehbar darzustellen.

Grundsätzlich gefällt mir das originale Home Assistant Energy Dashboard sehr gut. Die Oberfläche ist durchdacht, die Statistiken sind integriert und alles fühlt sich wie ein nativer Bestandteil von Home Assistant an. Allerdings bin ich immer wieder auf ein Problem gestoßen: Die Berechnung von Netzbezug, Einspeisung und daraus resultierenden Kosten entsprach in meinem Fall nicht dem, was ich tatsächlich messen und erwarten würde.

Daraufhin habe ich verschiedene eigene Dashboards entwickelt. Einige davon waren recht umfangreich und haben die Energieflüsse komplett neu berechnet und dargestellt. Das funktionierte zwar, hatte aber einen großen Nachteil: Man verliert viele Vorteile des nativen Energy Dashboards und muss Sensoren, Statistiken und Einstellungen teilweise doppelt pflegen.

Irgendwann habe ich deshalb einen anderen Weg eingeschlagen.

Anstatt das vorhandene Energy Dashboard zu ersetzen, habe ich begonnen, es als eigenständige Erweiterung weiterzuentwickeln. Ziel war es, die bestehende Infrastruktur von Home Assistant vollständig weiterzuverwenden:

  • vorhandene Sensoren

  • vorhandene Statistiken

  • vorhandene Quellen

  • vorhandene Energy-Einstellungen

ohne dass etwas neu aufgebaut oder migriert werden muss.

Daraus entstand HA Energy Native.

Die Idee dahinter ist einfach: Das originale Energy Dashboard bleibt vollständig erhalten und läuft unverändert weiter. Zusätzlich gibt es eine zweite native Energy-Ansicht, die dieselben Daten nutzt, aber um zusätzliche Funktionen erweitert wird.

Aktuell liegt der Fokus auf Balkonkraftwerken. Dafür gibt es eine eigene Balkonkraftwerk-Auswahl, die bestimmte Bereiche des Dashboards auf eine alternative Berechnungs- und Darstellungslogik umschaltet. Dadurch lassen sich Netzbezug, Einspeisung und Kosten für viele BKW-Szenarien nachvollziehbarer darstellen, ohne die vorhandene Home-Assistant-Konfiguration verändern zu müssen.

Das Projekt befindet sich noch in Entwicklung, aber vielleicht ist der Ansatz auch für andere interessant, die das originale Energy Dashboard mögen, sich aber mehr Flexibilität bei Balkonkraftwerken wünschen.

Feedback, Ideen und Erfahrungsberichte sind ausdrücklich willkommen.

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Ich bin ehrlich gesagt gar nicht so oft auf dem Energie Dashboard, deswegen kann ich das gar nicht so sehr beurteilen. Aber was ich sagen kann das doch das Aktuelle von HA doch vollkommen ausreichend und mächtig ist.
Danke trotzdem für deine Bereitstellung :+1:t2:

Ich muss sagen: den Teil verstehe ich nicht.

  • Einspeisung bei Balkonkraftwerken? Gibt’s nicht, bzw es gibt 0€ dafür
  • Netzbezug ist gibt’s vom Zähler/Smartmeter, was ist daran beim BKW besonders/anders?
  • Kosten? Welche Kosten gibt’s beim BKW außer Beschaffung von Paneelen, Wechselrichter, DTU?
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Resultiert die Annahme aus der leidigen Diskussion, das einige HA Nutzer die Funktion der „Netto vom Netz bezogen“ Anzeige nicht begreifen?
Ansonsten kann ich es wirklich nicht nachvollziehen, wo der Fehler sein soll.

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Ich glaube, mit dem entsprechenden Eintrag im Marktstammdatenregister und auch beim Versorger geht das. Aber da ist mehr auszufüllen, wie bei einem “normalen” BKW. Aber Achtung: “Gefährliches Halbwissen!” 100%ige sicher bin ich nicht.

Nur die paar kWh die bei einem BKW ins Netz gehen, zahlt sich der Aufwand nicht aus.

  • Vergütungsverzicht: Wer den einfachen, bürokratiefreien Weg nutzt, verzichtet per Gesetz automatisch auf die Vergütung des überschüssigen Stroms. [1]
  • Einfache Anmeldung: Die Registrierung erfolgt ausschließlich online und innerhalb weniger Minuten direkt im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Eine zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. [1, 2, 3, 4]

Warum sich eine Einspeisevergütung hier nicht lohnt

Theoretisch haben Sie auch bei Steckersolargeräten ein Wahlrecht auf die reguläre EEG-Teileinspeisung von aktuell 7,78 ct/kWh. In der Praxis blockiert dies jedoch den vereinfachten Anmeldeprozess komplett: [1, 2, 3]

  1. Hoher Bürokratiemanagement: Sie müssen den vollen, komplexen Anmeldeprozess einer regulären Dachanlage über den Netzbetreiber durchlaufen. [1, 2]
  2. Kosten fressen Ertrag: Die jährlichen Gebühren für den dann geforderten Zweirichtungszähler oder ein intelligentes Messsystem übersteigen die Cent-Beträge, die ein Balkonkraftwerk im Jahr an Überschuss einspeisen kann, bei weitem.
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Hmm, also einen zwei Richtungszähler habe ich eh und die Einspeisung muss ich auch jährlich ablesen. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es durchaus möglich Vergütung zu bekommen. Ich bekomme keine.

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Habe in Österreich eine Victron ESS Anlage die an den Hausverbrauch angepasst ist seit 10 Jahren und habe von Anfang an, auf die Einspeisevergütung verzichtet. Habe mir dabei die ganze Anmeldeprozedur erspart auch einiges an Geld bei der Installation der Anlage. Habe sie als Kleinerzeugeranlage (BKW) gemeldet und speise im Monat minimal ein. Hat sich schon lange abbezahlt und macht seit dem nur noch Gewinn.

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Wenn ich bedenke ich müsste ein Elektriker mit der Anmeldung beauftragen, der Verteilerschrank muss auf den neusten Stand sein. Ohne Umbau mindestens 200€
Um eventuelle 5€ im Monat bekomme. Ich habe mehr davon und spare richtig wenn ich die Verbraucher in der Mittagszeit laufen lasse. Da bekomme ich keine 8Cent pro KW sondern Spare 30Cent

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Wir haben bei uns im Freundeskreis auch jemand der sein BKW vergütet bekommt. Wurde ganz normal über Markstammdatenregister angemeldet und danach direkt beim Energieversorger mit dem korrekten Anmeldeformular das BKW zur Vergütung angemeldet. Hat funktioniert und er wird nun vergütet, ob es wirklich Sinn macht, stelle ich allerdings auch in Frage. Ich glaube auch, an das Formular kommt man nur schwer heran, wahrscheinlich mit Absicht so gemacht.

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