Genau da ist das Problem mit der Ausfallsicherheit die nicht besteht. Ein notstromfähiges System darf nicht 1 - 2 Min dauern bis es wieder in Betrieb ist, dass muss so schalten das der Server nicht mal mitbekommt das der Strom weg war und gar nicht ausfällt. Dann braucht man auch die ganze andere Hardware nicht und erspart sich viel ärger und Geld.
Klar aber wenn Fronius das mit dem System von 2020-2021 nicht möglich macht bedarf es einer andern Lösung.
Daher ja das USV am Serverschrank um die Zeit bis Fronius Strom liefert zu überbrücken.
Andere, modernere, PV Systeme sind mittlerweile weiter. Vor 5 Jahren war das bei diversen, auch namhaften, Herstellern noch normal, leider.
Die Kombination USV + Fronius ist prinzipiell ja gut, wenn Fronius halt geschalten hätte.
Nur um besser zu werden Wechselrichter und Co tauchschen ist es mir nicht wert, dann lieber noch ein USV als Überbrückung. Stromausfall, USV schaltete zu, kurz danach übernimmt die Fronius Anlage.
Bei Victron gibt e das schon seit 10 - 15 Jahren und die schalten so, dass man es gar nicht merkt und auch die Server nicht. Finde es immer eine Frechheit wenn Kunden was verkauft wird, was es dann gar nicht kann. Da ist das Problem schon mal angegangen. Ich vermute mal das wird eine HV System sein mit einem BYD Akku.
Nein das soll auch nicht Sinn der Sache sein, dazu ist die Investition zu hoch und macht auch keinen Sinn. Wie oft kommt es vor das ihr einen Stromausfall habt? Den das ist mal die grundlegende Frage.
Wie groß ist deine USV wie lange kann sie den Server mit Strom versorgen und welche Geräte hängen dort noch dran die versorgt werden müssen.
Wie ist die USV überwacht wie wird dir mit Strom versorgt?
Da sind mal ein paar Fragen die geklärt werden müssen.
Eine USV an Computersystemem dient nicht dazu, diese unendlich lange mit Strom zu versorgen, sonder einen kurzen Stromausfall zu überbrücken und dann das System kontrolliert runter zu fahren.
Oder eben - wie es im Allgemeinen in Rechenzentren gemacht wird - die Zeit zu überbrücken, bis ein Notstrom-Aggregat gestartet und synchronisiert ist um dann die dauerhafte Versorgung zu übernehmen. Deswegen heissen die auch NEA = NetzErsatzAnlage.
Wenn ich ne PV-Anlage mit Akku hätte, wäre das letzte was ich machen würde, meine Computer damit zu versorgen, sondern nur wichtige System wie Kühlschrank und Co.
Und das Stromausfälle auch mal länger dauern können, sieht man aktuell z.b. in Berlin, oder letzte Woche hier bei uns am Niederrhein.
Bei mir ist der Server auch bei einem Stromausfall mit drin der versorgt wird, so wie auch andere wichtige Geräte wie Kühl - Gefrierschrank, BWWP u.s.w. Nur sind die aber auch so gesteuert, wenn es länger dauern sollte, die einzelnen Geräte eine Priorität habe und da natürlich der Server der erste ist der runter gefahren wird und das über den SOC Stand gestreut wird das die wichtigen Geräte über die Nacht kommen, den sobald wieder Sonne da ist, der Akku wieder geladen wird. Das ist auch wenn mal die Anlage ganz abgeschaltet hat weil der Akku leer ist, wenn die Sonne wieder kommt, wird der Akku geladen und die Anlage fährt automatisch hoch. Nennt sich Schwarzstartfähig!
Einen zweiten Homematic USB Stick kannst du doch im zweiten Proxmox benutzen. Ich muss hier keine Geräte neu anmelden wenn ich meine beiden USB Stick’s wechseln würde. Eben nur im Proxmox / Raspmatic / Hardware den anderen Stick auswählen.
Korrekt, das ist mein System. Dazu noch die Enwitec Netzumschaltbox, damals direkt von Fronius so empfohlen und supportet. Mittlerweile (1-2 Jahren) hat Fronius etwas eigenes, ich kenne es nicht wirklich aber es scheint schneller zu sein.
Im ursprünglichen Setup 15-20 min. Da ich von Rasp Pi auf ein Proxmox Cluster bin brauche ist etwas mehr Strom. Sind jetzt ca. 8-12 min. Daran hängt auch noch NAS und das Unifi Setup.
Die 10 min (im Schnitt) wären ja absolut ok, wenn Fronius nach 1-2 min (max.) zuschalten würde. Klar könnte ich eine größere USV besorgen, aber mit dem funktionierenden Fronius System nicht nötig (Techniker kommt am 24.9.).
USV bekommt direkt aus dem regulären Hausnetz ihren Strom, aber eigener Sicherungskreis.
NAS ist der größte Verbraucher an der USV, schaltet nach 90 sec. ohne Strom ab. Klassische Kopplung NAS-USV.
Genau so sehe ich es auch. USV soll nur überbrücken bis der Batteriespeicher/Fronius liefern (1-2 min).
Bin ich theoretisch bei dir, in unserem Fall aber nicht.
Der Bebauungsplan hatte vorgeschrieben (habe extra nochmal nachgesehen):
Dach mit solarer Nutzung oder Dachbegrünung, bei teilweiser solarer Nutzung wird eine anteilige Dachbegrünung erforderlich
Zusätzlich durften wir nur mit 12 ° Dachneigung und nicht zu hoch bauen also ist das Haus in die Breite gegangen = große Dachfläche.
Da die Dachbegrünung per se nicht billig ist und bei der Größe eine komplett andere Statik benötigt hätte haben wir uns Angebote über eine vollflächige PV machen lassen. Die PV Anlage mit Speicher, Wallbox, Notstrom… war 2000-3000 € teurer als die Dachbegrünung.
Also haben wir eine gnadenlos überdimensionierte PV Anlage auf dem Dach.
Laden wir die E-Autos nicht und es scheint keine Sonne kann der PV-Speicher grob 2 komplette Tage überbrücken. Scheint nur ein wenig die Sonne tagelang.
Für unsere Bauphase hatte ich damals ein Stromaggregat (Inverter) angeschafft, es wurde schneller gebaut als der Netzbetreiber mit allem hinterher kam. Bringt ca. 3 kW und steht eh nur rum.
Mit dem Chef der Elektro-Firma die am 24.9. das ganze Thema ansieht und behebt hatte ich heute schon gesprochen. Sie bauen einen Einspeisepunkt ein um den PV-Speicher mit dem Aggregat zu speisen. Aber nur manuell, das reicht mir, wir sind zwar extrem ländlich und haben, speziell im Winter, immer wieder Netzausfälle aber das ich das Backup vom Backup.
Habe ich ähnlich gemacht, nur der Server kommt zum Schluss. Genau der steuert ja die Reihenfolge und prüft den SOC, bzw. wann wieder Strom durch die PV kommt.
Tatsächlich macht Fronius das ganz gut, wenn es geht. In den letzten Wintern hatten wir immer mal wieder Ausfälle, lief einwandfrei. Trennt das Haus vom Netz, schaltet bei Netzstrom wieder zu…
Wir wohnen fast im Nichts, 20 min. vor der Schweizer Grenze, bei Schneebruch haben wir immer mal wieder im Winter stundenweise bis max. 10-12 Std. Stromausfall. Je nach Winter 2-4x.
Also ist das Thema schon relevant aber muss sich auch im finanziellen Rahmen halten. Der Ort tut tatsächlich auch recht viel, mittlerweile existiert ein Industriestromerzeuger („Seefrachtcontainer“) und es soll noch mehr kommen um den Ort zeitweise zu versorgen…
Da wir hier, was ich sehr gut finde, so abgetriftet sind in das Thema Notstrom, kann ich den Beitrag umbenennen? Ich finde dazu nichts.
Auch bei einem HA Cluster?
Nimmt er dann unter Umständen nicht den falschen Stick weil er je Port ggf. anders genannt wird?
Das kann ich dir nicht zu 100% beantworten.
Das bist du falsch informiert, dass man Schwarzstartfähig sein kann, braucht es eine DC Seite die auch ohne Netzfrequenz 50Hz wieder den Akku laden kann und das kann der Fronius nicht! Habe selber hier 4 Stk in meiner Anlage laufen die aber über Victron gesteuert werden.
Moin @sunzi ,
ich muss hier mal eine kurze Zwischenfrage stellen (sie passt zumindest zu Deiner Überschrift)
Wie hast Du das Storage Deines Clusters aufgebaut? Ich hatte ZFS (hat problemlos funktioniert) , versuche mich aber gerade an CEPH.
Hier laufen alle VM/LXC problemlos - nur die HAOS-VM lahmt unverschämt, so dass ich die rootfs nicht wirklich auf ceph verschieben kann.
Was hast Du für Erfahrungen gemacht?
viele Grüße
Ja wir sind ganz schön abgeschweift, definitiv aber mit einem interessanten Thema.
Hatte ich auch, das Cluster war funktionsfähig aber warum auch immer habe ich bei den Nodes auf denen eine VM nicht aktiv lief diese nicht gesehen, nur im Speicher hast du gesehen das sie kopiert wurde.
Auf Seph bin ich selbst noch nicht, hatte die Zeit dazu noch nicht. Eine Proxmox Node ist aktuell noch bei 8.4 und daher kann ich dort nicht die neuste Version installieren.
Nur ohne Hardware die nicht stabil läuft und ausfallsicher ist, hilft der beste Proxmox Cluster nicht! ![]()
Warum wollt ihr den einen Cluster aufbauen, wenn es um schnelle wieder Verfügbarkeit bei Ausfall geht, ist es doch einfach einen Proxmox Backup Server laufen zu lassen wo Extern da ist das System in wenigen Minuten wieder am laufen.
Daran wird ja gearbeitet.
Weil ich recht viel unterwegs bin und meine Frau möglichst wenig damit zu tun haben soll. Und sollte ein PC defekt sein, was bei mir der Fall war benötigt man Ersatz-Hardware, da reicht ein reines Backup nicht wenn kein PC mehr da ist um es drauf zu spielen.
@sunzi : scheinbar gleichen sich unsere Verwendungen/Anwendugsfälle und wenn für Dich @mafe68 der Backup-Server die Lösung ist, passt das doch auch.
Ich denke nicht, dass es DIE eine Lösung gibt.
@sunzi : ich sitze an dem ganzen Zirkus inkl. Update etc. schon seit einigen Tagen. Ich muss/will zusätzlich noch ein paar Platten tauschen.
Als Tipp: Copilot hilft hier wirklich gut, damit kannst Du ja zumindest mal die Updates machen.
Ich hatte gehofft, dass Du eine Lösung für CEPH hast - na dann können wir uns ja in diesem Thema vielleicht unterstützen.
Mein Plan für die ccu ist, rasperimatic oder ähnliches auf meinem alten Raps zum laufen zu bringen. Gut, dafür habe ich dann keine Redundanz - aber irgendwas ist ja immer ![]()
Nein die kann es nicht geben da alles sehr individuell ist.
Jedes Haus, jeder Nutzer und die Nutzung selbst ist zu verschieden.
ich nutz Mammouth AI ![]()
Gerne, vermutlich komme ich im Laufe der nächsten Woche dazu mehr zu machen. Aktuell warte ich noch auf ein Bauteil das nicht beikommt ![]()
Unser Elektriker war da und ich dachte Feedback hilft vielleicht jemand der ein Fronius System hat, über den Beitrag stolpert und auch das Problem hat.
Sollte jemand noch die alte Enwitec Netz-Umschaltbox haben ist in der ein Relais verbaut (siehe Bild). Es handelt sich um ein „mechanische“ Bauteil. Für Elektro-Laien kann man es sich vielleicht als eine Art Sicherung oder Taster vorstellen (als Nutzer gesehen).
Die kleine Taste in dem Teil sorgt dafür das der Notstrom zugeschalten wird wenn Netz-Strom fehlt. Das Teil („der Taster darauf“) hat einfach gehangen und nicht ausgelöst. Der Elektriker hat ihn manuell geschalten als die Hauptsicherung raus war, Notstrom war da.
Beim nächsten Test hat er dann eigenständig geschalten.
Also vereinfacht.
Nutzt man das Teil nicht ist es unbeweglich/wie verklebt.
Schaltet es öfter bleibt es beweglich und ihr werdet mein Problem nicht bekommen.
Bei mir wurde das Teil nun gegen ein elektronisches Relais ausgetauscht.
Das Teil kann nicht mehr hängen weil es ja kein bewegbares Teil hat.
Bevor mich die Elektro-Fachkräfte steinigen.
Ich habe einen anderen Beruf gelernt und habe trotzdem ein recht gutes Grundverständnis. ABER hier gibt es genug Nutzer die davon gar nichts verstehen, daher die sehr vereinfachte/umgangssprachliche Beschreibung ![]()
