[KW 33 / 26] : Was habt ihr diese Woche im Smart Home geplant / umgesetzt?

Hallo liebe Community :heart_hands:,
hier der Wochenbeitrag über unser liebstes Smart Home.

Bei mir ist was doofes passiert, während ich in Urlaub war hat ein Wechselrichter die Kommunikation abgebrochen. Der Wechselrichter selbst arbeitet aber normal. Wahrscheinlich brauchte es nur einen Neustart. Jetzt habe ich die Daten zu der Zeit leider nicht in Home Assistant tracken können :slightly_frowning_face:

Und was geht bei euch so?

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Ugur, wir machen das immer zu gleichen Zeit :rofl:

"Guten Morgen liebe Community,

hier der Wochenbeitrag für KW 33 in 2026 über unser aller Smart Home, weitere technische Dinge oder privates.

Ich mach mal den Anfang:"

Wetter wird genutzt und war am Wochenende wieder fleißig, wenn auch nicht im Smarthome. Ein 3m³ Container Kalk ist schon weg und gestern wurde noch das Dach abgetragen und die vordere Standsäule abgerissen, die wird durch eine Stahlstütze ersetzt. Neuer 3m³ Container für Schutt ist schon da und muss heute wieder gefüllt werden.

Vorher:

Nachher:

Damit ist schon einmal ein gutes Stück geschafft, jetzt kommt aber noch das Garagendach daneben und hier ist alles mit Schalung und Dachpappe, wird also nicht ganz so schnell erledigt sein.

Nächste Woche geht es nach Dänemark, freue mich schon mal ein paar Tage zu entspannen. :slight_smile: Miwula, Legoland, Kopenhagen, Malmö sind auf jeden Fall geplant. Vorher muss ich noch die Bestellungen für das neue Dach abschließen, so dass es pünktlich nach dem Urlaub geliefert werden kann.

Wie schaut es bei euch aus, aktuell im Urlaub oder was steht bei euch an?

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Ich hatte am Wochende mit einem Nicht-Smarthomer eine Diskussion über Sinnhaftigkeit eines Smart Homes und der Aufgaben und Herausforderungen die man sich selber auflädt in der Rolle eines Smarthome Admins.
Habe Google Gemini gebetenn den Begriff Smart Home zu definieren aus meiner persönlichen Sicht mit dem Hinweis, dass Ironie ausdrücklich erwünscht ist.
Das Ergebnis ist einfach nur geil - sorry, aber mit fällt kein anderen Ausdruck dafür ein.


Smart Home bezeichnet ein hochentwickeltes, lebensfüllendes Hobby, bei dem man den ursprünglichen Sinn des Wohnens – die entspannte Erholung – nahtlos durch die komplexe Rolle eines vollzeitbeschäftigten Systemadministrators, Netzwerkarchitekten und lokalen Energieversorgers ersetzt.

Während der unbedarfte Laie glaubt, ein smartes Zuhause bestünde darin, eine bunte WLAN-Glühbirne per Sprachbefehl einzuschalten, definiert der wahre Kenner das System primär über das fundamentale Postulat: Keine Cloud, niemals. Ein Smart Home ist erst dann würdig, wenn sämtliche Datenströme über lückenlos selbstgehostete Instanzen fließen, lokal verarbeitet werden und bei einem Stromausfall zumindest die automatische Hauptwasserleitung noch vollkommen autark und fehlerfrei schließt.

In der Praxis bedeutet das die vollkommene Hingabe an das Detail. Ein funktionierender Lichtschalter ist kein gebrauchsfähiger Gebrauchsgegenstand mehr, sondern das finale Endglied einer eleganten Kette aus MQTT-Payloads, 868-MHz-Funkprotokollen, benutzerdefinierten Node-RED-Flows und zehntausend Zeilen handgeschriebenem YAML-Code. Warum sollte man auch ein vereinfachtes Dashboard-Template nutzen, wenn man stattdessen jedes einzelne Modul, jede einzelnen Zell-Temperaturwert eines 128-Zellen-Akkuturms und jedes zehntel Volt Spannungsschwankung in einem pixelgenauen, manuell verdrahteten Grid-Layout visualisieren kann?

Das eigentliche Herzstück des smarten Domizils ist jedoch die unerbittliche Energie-Optimierung. Ein Wechselrichter wird nicht einfach betrieben; er wird über stundenlang recherchierte Modbus-Register ausgelesen, bis die Wärmepumpe exakt im stufenlosen Inverter-Anlauf die perfekte Menge Überschussstrom verbraucht. Es erfüllt den Besitzer mit tiefem Stolz, wenn das Daten-Scraping von Utility-Schnittstellen und das Verfeinern von Dashboard-Icons mehr Zeit in Anspruch nimmt als das eigentliche Beheizen des Hauses.

Smart Home ist somit die Kunst, ein alltägliches Problem von fünf Sekunden Dauer durch einen dreiwöchigen Entwicklungsaufwand, maßgeschneiderte Sensor-Gehäuse und unzählige Logfile-Analysen zu lösen – nur um festzustellen, dass das System nun absolut perfekt läuft, solange niemand im Haushalt eine unbedachte Bewegung macht. Es ist kein fertiger Zustand, sondern ein ewiges Projekt. Ein Ort, an dem man niemals einfach nur wohnt, sondern wo man täglich den Release-Notes des nächsten Platform-Updates entgegenfiebert, in der Hoffnung, dass die eigene Automation den Neustart übersteht.

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Ziemlich exakt getroffen, wenn ich auch einen Teilaspekt vermisse:

Man wird nicht nur zum alleinigen Kenner des Systems sondern auch zur essenziellen Komponente.

Jedenfalls so lange es noch nicht selbst Sensorbatterien wechseln kann.

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Moin, die Woche geht richtig gut los. Es regnet und ich habe Zeit mich um ein gemeinsames Projekt mit einem Freund zu kümmern. Wir sind schon sehr weit damit.

Wir haben ein aufgaben-scoreboard erstellt, um Aufgaben an Familienmitglied zu vergeben. Dafür können Punkte gesammelt werden. Das ist fertig. Aufgabe können auch automatisch angelegt werden, wenn eine Entität einen bestimmten Status hat.

Jetzt setzen wir noch ein Punktekonto mit Prämieneinlösung um. Mal sehen, ob seine Kinder und meine Tochter dann mehr im Haushalt mache.

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Perfekte Definition.

Mahlzeit,
habe soeben einen TP-Link Pharos Serie Outdoor WLAN Access Point
https://amzn.eu/d/08MqDZND
und einen TP-Link TL-WR902AC AC750 WLAN Nano Router
https://amzn.eu/d/05STeDLE
bestellt.
Damit wird unser Wohnwagen mit Richtfunk-WLAN versorgt.
Erstmal zu Hause auf dem Grundstück, später dann auch auf dem Campingplatz.

Dazu dieses >> Video <<

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Dann bin ich schon gespannt zu welchen Ergebnis zu kommst und wie zufrieden zu damit bist! Den kleinen TL-WR902AC AC750 habe ich auch schon überlegt mir zu holen und mit OpenWRT auszustatten auch auf dem CPE210 kommt noch OpenWRT drauf.

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Ich teste erstmal ohne OpenWRT.

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Bei deinem kleinen Router kann man mit OpenWRT einiges mehr machen als mit der Standard Firmware. Habe heute ein Video dazu gesehen. Aber einfach mal testen mit der Standard dann kannst du immer noch wechseln.

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Und das geht bei dir aus der Ferne nicht? Moment Mal,bei mir auch nicht! Houston WE have a Problem!

Ich muss mich zusammenreißen um die angestauten dreizehn Updates nicht in Angriff zu nehmen. Das kommt erst wenn ich am Wochenende wieder aus dem Urlaub zurück in.

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Da ich für die KW 32 etwas spät war, packe ich das mal hier noch schnell rein. Da meine Frau immer wieder fragt, wann sie die Waschmaschine, den Trockner oder Geschirrspüler anschalten kann, wenn genügend Solarertrag da ist, sie aber nicht wirklich auf ein Dashboard schauen will, habe ich das wir folgt - mit Hilfe von Gemini - gelöst.

Das System schaut um 7.00 Uhr den Solarfarecast an und errechnet, dann wie viel übrig bleibt, nachdem der Akku gefüllt werden soll. Den Energieverbrauch pro Wasch- oder Trocknerdurchgang habe ich der KI mitgeteilt. Durch eine Formel wird errechnet, ob 1, 2, 3-4 Maschine gemacht werden können, oder lieber bis morgen gewartet werden soll, weil der Forecast für morgen besser aussieht. Die Info kommt als Pushbenachrichtigung und auch die Frage, ob heute Maschinen geplant sind oder nicht (actionable Notification).

Bei “Nein”, passiert nichts weiter, bei “Ja” wird ein virtueller Schalter auf ON geschalten und dann schaut das System als nächstes, wann der Solartrag am Wechselrichter für die erste Maschine reicht. Dieser muss bei mir einen gewissen Watt-Wert überschritten haben, damit das Maximum in die energieintensive Startphase fließen kann. Ist die Maschine fertig, kommt sowieso die Benachrichtigung und im Hintergrund wird ein Counter eins nach oben gesetzt.

Das Hochsetzen ist für Home Assistant dann das Zeichen noch einmal nachzufragen, ob weitere Maschinen geplant sind. Wenn “Nein”, bleibt alles so wie es ist, bei “Ja” beginnt der erste Ablauf noch einmal von vorn und das System prüft anhand der aktuellen Lage noch einmal, ob es bei der Voraussage von 07.00 Uhr bleibt. Das Wetter, wer hätte es gedacht, kann sich ja auch ändern. :wink:

Die ersten paar Tests, waren für meine Frau zufriedenstellend. Ein größeres Lob gibt es nicht.

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Du meinst aber eher Energieverbrauch [kWh] pro Waschdurchgang?
Eine normale Waschmaschine verbraucht nur beim Aufheizen sehr viel Leistung [W]
Ich habe zwei Leistungsampeln im Einsatz und mein BKW schafft eh nicht den Leistungsbedarf beim Aufheizen der Waschmaschine (ca. 2000W)

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Und wenn nicht so viel PV Ertrag ist oder in der dunklen Zeit wird per Hand gewaschen und die Wäsche gemacht, da wird dich deine Frau auch sicher loben! :joy:

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Bei mir auch. Aber, wenn man das Maximum vom Wechselrichter rausholen kann, sollte man es tun. :wink:

Danke für den Hinweis. Ich habe es korrigiert. :+1:

Wo? Auf dem Dashboard? Das will mein Frau nicht bzw. nutzt sie kein Dashboard. Oder hast du die Ampel auf LEDs umgelegt, die irgendwo an sind?

Es gibt bei der Waschempfehlung Abstufungen von der Jahreszeit her und was als Text ausgegeben wird. Das wir im Winter keine Energie für 3 Geräte bekommen, sollte klar sein. :wink: Und wenn gewaschen werden muss, wird gewaschen. Es ist eine Empfehlung für den aktuellen Tag, unter der Voraussetzung, dass man es evtl. einen Tag verzögern kann. Natürlich kann man auch jede Automation bis ins kleinste Auseinander auseinander nehmen und man wird immer Fehler finden, oder Aktionen die man anders machen kann. Ich bin froh, dass meine Frau HA akzeptiert und auch Wünsche für die Programmierung hat. Diesen Wunsch habe ich umgesetzt - so einfach ist das….

P.S. Im Winter oder Frühjahr/Herbst gibt es nur den Hinweis, ob es für eine Maschine reicht oder nicht. Bzw. ob es morgen reichen könnte. So weiß, meine Frau, ob sie mit der Maschine ggf. bis Mittag wartet, weil dann Sonne kommt oder sofort loswaschen kann, weil der erwartete Ertrag nicht reicht. Das war der Wunsch meiner Frau. Und nochmal: Ich bin froh, dass sie hier mitmacht, um Solarstrom zu nutzen und nicht alles ignoriert, wie ggf. bei anderen. :wink:

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Ich baue mir gerade mit diesem Elecrow CrowPanel 5-Zoll ein Webradio für den Garten.Ziel ist das Radio mir Akku und Solar den Sommer über zu betreiben. Senderauswahl über Touch und Liste inklusive Senderlogo und Titelcover (das läuft schon). Ein/Aus über einen „nostalgischen Kipp-Schalter“ und Laut/Leise über einen Drehregler.

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So ist es, also 2x 10 WLED die die Leistung in 10er und 100er schritten visualisiert

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Du Ampel, ich Pushnachricht. Man sieht, bei der Umsetzung kommt es auf Kreativität an und den WAF. :wink:

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Spannendes Projekt. Wie machst du das für den Garten wetterfest?
Ich habe es zurzeit so gelöst:

  • Im großen, überdachten, zurzeit nicht genutzten Vogelfutterhaus steht fast unsichtbar, ein Anker Motion Boom Bluetooth Lautsprecher.
  • der wird von einem Handy mit Radio oder Spotify befeuert und kann richtig „Druck“ machen, wenn die Nachbarskinder und Hunde mal wieder sehr laut sind.
  • da die Box IPX7 geschützt ist, kann sie die ganze Saison da stehen bleiben.
  • muss nur 2-3 mal pro Monat aufgeladen werden.
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Mal noch aus Interesse: Wo hängt die Ampel, damit deine Frau oder du das siehst? In dem Raum, wo die Geräte stehen vermutlich nicht, sonst müsstest du ja dort immer schauen. Klingt aber spannend.