Hallo liebe Community ,
hier der Wochenbeitrag über unser liebstes Smart Home.
Bei mir ist warum auch immer ein Rollladen-Shelly nun nicht mehr erreichbar. Das ärgert mich jetzt weil ich eigentlich keine Zeit und Lust habe diesen zu ersetzen.
Ansonsten gehe ich diese Woche zur Gamescom und freue mich riesig
Ja die 2.5-er Shellys machen Ärger. Musste letzte Woche auch zwei meiner Rolladen-Shellys tauschen. In dieser Woche habe ich damit begonnen meinen Mähtwienix (Navimow i208 Lidar) in Home Assistant zu integrieren.
Nachdem die HACS-Integration von Navimow nicht so richtig meinen Vorstellungen entsprach, habe ich folgende Integration gefunden, die mich absolut begeistert.
Navimow HA Pro ist zwar noch in der Beta-Phase aber um Welten besser als die vorherige von mir genutzte Integration.
Habe eben einen Iluminize Zigbee Rollladen-Aktor gegen einen Sonoff Mini getauscht. Der Sonoff kann ja Positionen usw. und weiß auch, wann der Rollladen offen oder geschlossen ist, das kann der Iluminize nicht, owbohl er mehr als das doppelte kostet…Lehrgeld…!
Also ich bin fürchterlich beim Aufräumen in HA, ist ja ein lange gewachsenen System
ich hole mir gerne Inspirationen von der KI in Google, die is schon sehr NETT was dort so als fertige Codes kommen => allerdings muss validiert werden und ggf. Nachfragen und Hinterfragen!
eigentlich wollte ich auf die schnelle noch die „recorder“ auslagern in eine eigene recorder.yaml und HA hat rum gemeckert mit der Einrückung in der Datei => Ich weiß, das hätte ich auch selber machen können
Ich bin weiter beim Aufräumen meiner Datenbank von HA
Die KI hat mir geholfen die Top Datenbank „killer“ direkt in SSH der SQL Datenbank auszulesen und vieles mehr
Bin also noch beim Ausmisten und Code optimieren
Ok, du hast deinen Recorder auf 6 Tage eingestellt.
Ich habe 1 Tag eingestellt.
Für länger hochauflösende, historische Daten habe ich InfluxDB & Grafana.
Meine 557 Geräte und 2940 Entitäten sind weniger als bei dir, aber meine Datenbank ist unverhältnismäßig kleiner.
Warum weiß ich nicht. Habe mich noch nie so intensiv damit beschäftigt wie du.
Und habe sehr viele gute Hygrometer mit 2 Stellen hinter dem Komma (und bei BLU muss man das „Offset“ in HA machen da immer die Rohdaten kommen => also gleich zwei Sensoren die dauernd neue Werte schreibt) der Hautsensor ist natürlich jetzt ausgenommen in recorder
Und natürlich wurde damals nichts in einem Gerät deaktiviert
InfluxDB ist natürlich auch noch vorhanden (und speichert alles)
Es hat sich herausgestellt, dass meine Mikrotik-Switches etwas zickig (bzw. überhaupt nicht) reagieren wenn ich versuche, mehrere Ports (oder WLANs) gleichzeitig ein- oder auszuschalten.
Scheint ein Timing-Problem zu sein, das die Integration offensichtlich nicht abgedeckt hat.
Darum habe ich ein Script geschrieben das die Ein- oder Abschaltaufträge Schritt für Schritt abarbeitet und es im Bedarfsfall (nach einer kleinen Pause) nochmal versucht bis es endlich klappt.
Wenn ich jetzt will, dass alle WLANs abgeschaltet werden dann dauert das ein paar Sekunden, aber dafür funktioniert es 1a
KI hat geholfen und das Ergebniss kann sich sehen lassen:
Ergebnis für Ihre Datenbank:
Statt 8.640 Datenpunkten pro Tag (bei 10s Intervall) speichert Home Assistant bei konstanter Drehzahl jetzt nur noch 96 Datenpunkte pro Tag. Das reduziert die Last für diesen Sensor um 99%, ohne dass Sie die Kontrolle verlieren.
das ganze bezieht sich natürlich auf 1xFan und bei mir sind dort 4xFan
und dann noch DS18B20, dieser wurde auch beruhigt mit zusätzlichen Filter
Ergebnis für Ihre Datenbank:
Die Datenmenge sinkt von 2.880 Punkten auf maximal 144 bis 300 Punkte pro Tag (je nachdem, wie schnell es sich aufheizt oder abkühlt). Sie sparen weit über 85 % des Speicherplatzes für diesen Sensor, behalten aber eine perfekt ablesbare Kurve.
das ganze bezieht sich natürlich auf 1xDS18B20 und bei mir sind dort 3xDS18B20
An einem ESP habe ich sieben DS18B20-Sensoren an meiner Heizungs- und Warmwasseranlage verbaut. Sechs davon werden nur im Minutentakt abgefragt. Ein Sensor erfasst die Abgastemperatur im 10-Sekunden-Takt, da ich ihn zur Brennerüberwachung nutze.
Auch viele Raumtemperaturmessungen sind auf lange Messintervalle und nur eine Nachkommastelle eingestellt. Die Luftfeuchtigkeit wird sogar nur alle 30 Minuten und ohne Nachkommastelle erfasst. Bei Sensoren, deren Feuchtigkeitswerte mich nicht interessieren, habe ich das Messintervall auf den maximalen Wert gesetzt.
Die ESP32-CAM für die AI-on-the-Edge-Auswertung meines Gaszählers misst ebenfalls nur alle 30 Minuten. Der IR-Lesekopf am Stromzähler liefert lediglich alle fünf Minuten neue Werte. Auch meine zahlreichen Smart Plugs habe ich entsprechend limitiert.
Ich habe mir eine neue Aufgabenstellung verschafft. Ob das gut ist, wird sich noch herausstellen.
Nach einigen Wochen testen meiner Unifi Internet Backuplösung über Mobilfunk U5G Backup, bin ich heute von Prepaid auf einen Flatrate Vertrag umgestiegen. Nach einem Internetausfall am primären WAN, dauert das Umschalten zwischen null und acht Sekunden. Für mich absolut im grünen Bereich. Nach Wiederherstellung der primären WAN Verbindung konnte ich keinen Lag beim Umschalten feststellen.
Allerdings muss ich jetzt eine Lösung für das dynDNS finden. Das brauche ich für mein VPN. Die dynDNS Konfiguration ist aber nur für eine WAN Verbindung gültig, für den Failover müsste ich eine zweite Verbindungskonfiguration, mit zweiter Adresse, einrichten. Also, auch einen zweiten VPN Tunnel am Client. Das versuche ich zu vermeiden. Außerdem habe ich gelesen das Mobilfunkanbieter VPN Verbindungen und/oder dynDNS gerne mal verhindern wollen. Über das Unifi eigene VPN konnte ich mich bereits über Mobilfunk einwählen. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann nutzt Unifi auch eine WireGuard Variante. Das lässt mich hoffen, die Probleme lösen zu können.
ich habe die letzten beiden Tage genutzt, um meine bisherige InfluxDB 1.8 aus dem Home-Assistant-Add-on abzulösen und auf InfluxDB 3 Enterprise umzusteigen. Die neue Instanz läuft jetzt in einem eigenen Proxmox-LXC.
Home Assistant und Grafana sind inzwischen ebenfalls auf die neue Datenbank umgestellt. Die komplette Historie konnte ich mitnehmen: Rund 6 GB Altdaten wurden exportiert und anschließend in InfluxDB 3 importiert.
Am Ende sind dabei knapp 947 Millionen Messpunkte zusammengekommen. Der Import der historischen Daten hat allerdings ordentlich Zeit gebraucht – etwas mehr als 13 Stunden. Dafür finde ich den Platzbedarf der neuen Datenbank ziemlich beeindruckend: Aktuell belegt der komplette Datenbestand nur rund 2,4 GB.
Bei der Migration habe ich mir an einigen Stellen von ChatGPT helfen lassen, vor allem bei den einzelnen Schritten rund um Export, Import und Umstellung.
Wenn ich mir die fast eine Milliarde Messpunkte so anschaue, werde ich wohl als Nächstes mal meine Sensoren bzw. die InfluxDB-Konfiguration durchgehen. Da lässt sich bestimmt einiges einsparen, was unnötig häufig gespeicherte Werte angeht.
Unterm Strich bin ich mit der Umstellung aber sehr zufrieden. Die Migration hat funktioniert und bisher läuft alles sauber.