Endlich Ein Rauchmelder Der Lokal Und Vernetzt LĂ€uft Und Genau Darauf Habe Ich Gewartet
Manchmal gibt es GerĂ€te die sieht man und denkt sich sofort warum war das nicht schon immer so. Genau dieses GefĂŒhl hatte ich bei diesem Rauchmelder. Ich wollte schon lange eine Lösung die lokal funktioniert, sauber in Home Assistant integriert ist und gleichzeitig mehrere Rauchmelder miteinander vernetzen kann. Kein Cloud Chaos, keine unnötigen Apps und vor allem keine AbhĂ€ngigkeit von externen Servern. Und plötzlich steht da dieses kleine runde Ding und macht einfach genau das was ich mir immer gewĂŒnscht habe.
Warum mich Cloud bei Rauchmeldern schon lange nervt
Ein Rauchmelder ist kein Spielzeug. Wenn es ernst wird muss er sofort reagieren und zwar unabhĂ€ngig davon ob gerade irgendein Dienst online ist oder nicht. Viele Systeme fĂŒhlen sich auf den ersten Blick smart an, aber im Hintergrund hĂ€ngt alles an der Cloud. FĂŒr mich passt das einfach nicht zu einem sicheren Zuhause. Mein Smart Home lĂ€uft bewusst lokal und Home Assistant ist dabei das HerzstĂŒck. Genau deshalb war ich so neugierig ob dieser Rauchmelder wirklich in mein Setup passt.
Vernetzt bedeutet hier nicht nur Marketing sondern echtes Zusammenspiel
Das Spannende ist nicht nur dass der Rauchmelder lokal funktioniert sondern dass mehrere GerĂ€te miteinander sprechen. Wenn einer auslöst reagieren alle anderen im Haus gleichzeitig. Dieses GefĂŒhl von echter Sicherheit ist schwer zu beschreiben bis man es einmal erlebt hat. Plötzlich merkt man wie sinnvoll es ist wenn Technik im Hintergrund einfach zusammenarbeitet ohne dass man stĂ€ndig eingreifen muss.
Integration in Home Assistant und plötzlich macht alles Sinn
Die Einrichtung per MQTT war ehrlich gesagt viel entspannter als ich erwartet hatte. Ein paar Schritte spĂ€ter war der Rauchmelder in Home Assistant sichtbar und bereit fĂŒr Automationen. Genau hier beginnt der SpaĂ. Lichter einschalten, Benachrichtigungen verschicken oder sogar Sprachmeldungen auslösen. Es fĂŒhlt sich nicht wie ein einzelnes GerĂ€t an sondern wie ein echtes Teil meines Smart Homes.
Mein Eindruck nach den ersten Tests
Was mir am meisten gefĂ€llt ist diese Mischung aus Ruhe und Kontrolle. Der Rauchmelder arbeitet im Hintergrund, bleibt lokal und gibt mir trotzdem alle Möglichkeiten die ich mir wĂŒnsche. FĂŒr mich ist das genau die Richtung in die sich Smart Home entwickeln sollte. Weniger Cloud, mehr EigenstĂ€ndigkeit und GerĂ€te die wirklich zusammenarbeiten.
Andere Nutzer von X-Sense beklagen, dass die GerÀte nach einem HA-Neustart verschwinden. Und auch, dass sich die Sirene nicht auslösen lÀsst.
Damit lieĂe X-Sense die Nutzer ziemlich im Unklaren, ob die Rauchmelder ĂŒber HA aktuell bzw immer funktionieren. Und die Sirene ist schon recht relevant, und auch in anderen Kontexten nutzbar.
Bin sehr gespannt auf Langzeitberichte
Das finde ich nicht - es gab einen SW Bug, welchen X-Sense recht schnell gelöst hat. Ich habe deswegen an den X-Sense Support geschrieben und innerhalb eines Tages eine Antwort bekommen, dass es mit einem kommenden SW Update beboben sein wird. Dieses Update kam dann auch drei Tage spÀter.
Wie gewohnt von dir â eine sehr gute Vorstellung!
Ab Minute 10:00 visionierst du den fĂŒr dich ultimativen Rauchmelder:
vernetzt
ohne Hub
lokal
Sirene via HA ansteuerbar
preiswert
TatsÀchlich trifft all das bereits auf den Zigbee-Rauchmelder von Frient zu.
Einziger Haken: Der Preis liegt mit ca. 40 ⏠pro StĂŒck etwas höher als bei X-Sense.
Zudem fehlt die native Sprachausgabe, was sich zwar ĂŒber HA und Alexa kompensieren lĂ€sst â es sei denn natĂŒrlich, der HA-Server brennt gerade selbst.
Ganz ehrlich: Bei einer Neuanschaffung stĂŒnde X-Sense bei mir heute ganz oben auf der Liste.
Als ich vor zwei Jahren gekauft habe, waren die X-Sense GerĂ€te leider noch nicht weit genug fĂŒr eine saubere HA-Integration.
Ein entscheidender Punkt bei meinen 20 Frient-RM ist fĂŒr mich, nach mittlerweile 2 Jahren Betriebszeit, die Fehlalarm-Resistenz.
Hier ĂŒberzeugt mich Frient absolut: Alle bisherigen Alarme waren âberechtigtâ.
Wasserdampf im Flur, aus Bad/Dusche oder KĂŒche
oder Kamin- bzw. Raclette-Rauch im Wohnzimmer.
Vielleicht kannst du ja mal berichten, wie sich die X-Sense diesbezĂŒglich im Langzeittest schlagen, falls du sie behalten darfst oder sie dir selbst zulegst.
BTW
Testspray ist, wie ich finde, relativ teuer.
Bei meinen Tests verwende ich auch Testspray
NIEMALS echten Rauch, wie zB. glimmendes Papier oder Zigaretten - wegen der möglichen Russ- oder Belagbildung im Rauchsensor.
um den Verbrauch von Testspray zu minimieren, halte ich eine GlasschĂŒssel ĂŒber/unter den RM, hebe sie etwas an und sprĂŒhe aus angemessenem Abstand etwas Testspray darunter.
Ich kann die Rauchmelder von frient auch nur empfehlen. Ich habe davon 7 StĂŒck im Einsatz und keiner macht Probleme. DemnĂ€chst steht bei mir der nĂ€chste Test der Rauchmelder an (mache ich einmal im Jahr) und ich gehe davon aus, dass die auch diesen tadellos bestehen werden (btw. das haben die HomematicIP Rauchmelder vorher auch, bis die Batterien leer waren).
Ich kann nicht sagen wie es mit dem Broadcast beim Controllerausfall aussieht, aber ansonsten scheinen die Bosch Rauchmelder deutlich mehr Möglichkeiten zu bieten. Ob man im Aktivierungsfall wirklich zwischen den beiden Alarmtönen unterscheiden kann, wage ich zu bezweifeln, aber haben ist in dem Fall besser als brauchen. Das groĂe Modell liefert zusĂ€tzlich noch Sensoren fĂŒr die LuftqualitĂ€t, aber den habe ich nicht im Einsatz.
@Smartzeug - Ugur, kannst du bitte mal ein kurzes Update geben, wie es sich bei den X-Sense RM ĂŒber die ersten Monate mit Fehlalarmen verhĂ€lt? Bin aktuell in der Entscheidungsfindung und dabei wĂ€re eine EinschĂ€tzung hilfreich. Danke im Voraus.