Zigbee-Geräte entscheiden selbst, über welchen Knoten sie kommunizieren. Wenn der nähere Coordinator zum Zeitpunkt des Anlernens gerade „beschäftigt“ war oder Funkinterferenzen (z. B. durch WLAN auf 2,4 GHz) auftraten, wählt das Gerät oft eine stabilere, wenn auch entferntere Verbindung und bleibt dann oft auch dort verbunden.
Du kannst es aber erzwingen, indem du für das Pairing ein Ziel wählst.
Bei Version 2.9.x gab es Optimierungen im Interview-Prozess. Falls der Stecker nach dem Update immer noch zickt, lösche ihn noch einmal komplett aus Z2M (Force Remove) und lerne ihn neu an, während er direkt neben dem Coordinator steckt.
Kannst du deine Kanal-Situation beschreiben?
WLAN - 2,4 GHz - Kanal? - Auto oder fest (welcher) eingestellt?
Zigbee - Kanal?
Ich hatte früher eine suboptimale Situation im Zigbee-Mesh durch die Einstellung Autokanal in der Fritz!Box. Die Box und alle 5 Repeater im Haus haben dann einen regen Kanaltanz aufgeführt, dem das Zigbee-Mesh unterlegen war.
Zurzeit habe ich das WLAN 2,4GHz-Band auf Kanal 1, das 5GHz-Band auf Autokanal und Zigbee auf Kanal 25. Unseren Mieter konnte ich überreden, mit seinem WLAN auf Kanal 6 zu
funken.
Dazu habe ich mal eine nette Beschreibung gelesen:
Stell dir das 2,4-GHz-Band wie eine Autobahn vor:
- WLAN ist wie ein massiver LKW-Konvoi (breite Kanäle, hohe Sendeleistung).
- Zigbee ist wie ein kleiner Motorroller (schmale Kanäle, sehr geringe Sendeleistung).
Wenn der LKW-Konvoi ausschert, wird der Motorroller einfach abgedrängt – das Ergebnis ist genau das, was du erlebst: Geräte gehen „offline“ oder suchen sich absurde Umwege über andere Etagen, weil der direkte Weg durch das WLAN-Signal blockiert ist.
Die Mikrowelle in der Küche ist auch ein potentieller Störer, allerdings meistens nur kurzzeitig.
Bluetooth kann auch stören, aber ich will es jetzt nicht unnötig verkomplizieren.
Ich habe mich, wie oben beschrieben, auf die Koexistenz von WLAN und Zigbee konzentriert und bin ganz gut damit „gefahren“.