Gerne möchte ich hier ein Thema eröffnen, rund um die OpenCCU.
Ich mache mal mit folgender Frage den Anfang:
Das Thema ‚„Bau und Inbetriebnahme einer OpenCCU“ ist für mich abgeschlossen.
Jetzt beschäftigt mich jedoch eine Frage zur Haltbarkeit der SD-Karte.
Obwohl ich bewusst auf eine SSD verzichte und stattdessen eine hochwertige MAX-Endurance-Karte einsetze, bleibt die Sorge um die Lebensdauer.
Mir ist aufgefallen, dass die grüne Status-LED** am Raspberry Pi (die Schreib- und Lesezugriffe signalisiert – nicht die LAN- oder die blaue Funkmodul-LED) sehr aktiv ist.
Sie blinkt etwa zweimal pro Sekunde.
Wie ist eure Einschätzung dazu?
Ist diese Frequenz bei Home Assistant bzw. der OpenCCU normal oder sollte ich mir Sorgen um unnötige Schreibzyklen machen?
Welche Erfahrungen habt ihr mit der Langlebigkeit eurer SD-Karten in diesem Setup?
Also ich würde mir wegen der SD-Karte erstmal keine Gedanken machen. Solange alles regelmäßig gebackupped wird, würde ich es in so einem Fall einfach drauf ankommen lassen und ausprobieren
Ich nutze einen Raspi 4 seit 3 Jahren mit einer SD Karte. Bisher habe ich keine Probleme gehabt. Allerdings sollte man auf Nummer sicher gehen und Backups anlegen. Ich nutze dafür Simple Backup. Das erstellt eine IMG Dateien, die ich dann per Etcher o.Ä. auf eine neue SD spielen könnte.
Auf meinem Schreibtisch tummelt sich, auĂźer Tastatur, Maus und Monitor, so einiges.
Vor allem dann, wenn sich Projekte in der Test- und Bewährungsphase befinden.
So ergab es sich , dass links ein Raspberry pi 4B & SSD (USB3) mit FullPageOS lag, der damit beschäftigt ist, meinen 14" ALI-Touch-Monitor, mit einem Dashboard zu bespielen. Dieser Raspi ist in einem Alu-Gehäuse mit Passivkühlung verbaut, also nicht offen.
Einen halben Meter daneben hat sich ein Raspberry pi 3B+ dazu gesellt, welcher mit dem ELV-Funkmodul meine neue OpenCCU-Zentraleinheit, recht ansehnlich verpackt in einem schicken Kunststoffgehäuse, bildet.
Das ging zunächst scheinbar ganz gut.
Aber dann . . . . . . Die mit der CCU verbundenen TRV’s haben sich immer wieder abgemeldet.
Zu der Zeit war mir noch gar nicht so richtig klar, was der Carrier Sense ist.
Als ich danach schaute, war der bei 70%.!
Lange Rede gar kein Sinn - nachdem ich den Raspi 4 heruntergefahren habe, waren die Störungen behoben, der Carrier Sense der OpenCCU tendierte gegen Null, die TRV’s meldeten sich wieder an.
FĂĽr beide Raspis sind hochwertige, leistungsstarke Netzteile und CAT7 LAN-Kabel im Einsatz.
Nachdem ich die OpenCCU-Hardware in 2m Entfernung verlagert habe, konnte ich den Stör-Raspi wieder hochfahren - nun werkeln beide Raspis in friedlicher Eintracht, ohne Störung.
In OpenCCU > Einstellungen > Systemsteuerung > Erweiterte Einstellungen gibt es die Option „Speicherüberprüfung (Bad-Blocks)“, die die SD auf Bad Blocks überprüft und wenn welche vorhanden, eine Meldung ausgibt.
Ich hab mir auch eine OpenCCU aufgebaut. Darin hab ich eine Industrial microSD von Kingston. Die SD nutzt die TLC Speicherzellen als pSLC (pseudo SLC). Es werden dabei nur 1 Bit pro Zelle geschrieben und nicht 3 Bit. Das erhöht die Lebensdauer erheblich. Macht die SD aber auch teuer.
Mein Raspi 3 (OpenCCU) läuft seit Oktober 2021 mit einer SD-KARTE. Es gab noch nie einen Ausfall. Zur Sicherheit habe ich eine neue Karte griffbereit. Neustes Image ziehen, aufspielen und anschließend das letzte Backup hochladen.
Die Erfahrung habe ich auch gemacht, meine microSd Sandisk class 10 irgendwas ist dort seit Anfang an drin, also ca. 10 Jahre und funktioniert bis heute. Die Micro SD muss bei mir auch nicht viel machen, da ich keine Charts oder Daten auf ihre speichere. Das mache ich alles in HA.
Meine CCU3 dürfte in etwa so alt sein, wie sie auf dem Markt ist. Davon lief sie 2 Jahre nicht 24/7/365. Keine Ahnung welche SD Karte darin verbaut ist, aber Ausfallerscheinungen hat sie nicht. Sollte sie, aus welchen Gründen auch immer, kaputt gehen, kann ich zur Not an die Tankstelle fahren und mir für unter 10€ eine neue Karte kaufen. Zumindest wenn ich in meiner Resteschublade keine mehr finde.
Das ist ja schon mal beruhigend.
Bei einem „normalen“ Raspi-OS könnte man zB. die Logs in’s RAM auslagern.
Aber mit OpenCCU fumktioniert auch die Handy-APP RaspController nicht richtig. um zB die CPU-Temperatur anzuzeigen. SSH funktioniert allerdings damit.
Da hier bereits einige Pioniere Entwarnung gegeben haben, werde ich das SD-Karten Management so lassen, wie es ist.
Das ist ja cool, mit dem neuen Update 2.6.0 ist ein Button im Seitenmenu dazugekommen. Das gefällt mir richtig gut, schaut euch das mal an. Ihr könnt eure Geräte einsehen, die Servicemeldungen wegklicken uvm. Desktop Cards gibt es jetzt auch, schauen auch richtig gut aus. Das ist ein großer Sprung für die Integration.
Ist das die neue Oberfläche von Raspberrymatic? Ich bin gerade ein bisschen überfordert.
Ahh das ist die Oberfläche von Homematic Local im Dashboard
hab einen ähnlichen Aufbau wie du ihn da hast. RP3b mit einer “Billigen” Sandisk SD im ELV Gehäuse mit dem Homematic Funkmodule. Das ganze habe ich 2017 zusammen gebastelt und es läuft mit der SD. Ich hab da Raspberymatic drauf und kein OpenCCU und es vor 8 Monaten in Rente geschickt weil ich auf Zigbee umgestiegen bin.
Habs gerade mal noch angeworfen. Das braucht zwar zum Starten, Läuft aber immer noch.
bei mir ist es sehr ähnlich; meine CCU3 läuft seit Erscheinen der Zentrale mit der ersten SD-Karte. Solange Backups regelmäßig erstellt werden, sollte es keine großen Herausforderungen geben.
Die neuen Funktionen der lokalen HA Integration schauen vielversprechend aus, das muss ich mir mal anschauen.