Mal was komplett außerhalb des Smart Home Kontext:
Hier auf dem Dorf ist der ÖPNV weitestgehend nichtexistent und viele Senioren (und nicht nur die) sind auf freundliche Nachbarn und Taxi angewiesen um zum Arzt oder zum Einkaufen zu kommen.
Es bildet sich gerade eine Initiative um einen ehrenamtlichen Fahrdienst auf die Beine zu stellen. Dafür wäre auch eine Software sinnvoll, mit der die Fahrer und die Fahrgäste sich vernetzen, Fahrten buchen und protokollieren können.
Mir ist bewusst, dass viele ältere Fahrgäste nicht sehr digitalaffin sind, aber einige sind es eben doch, die Fahrer ebenso und auch die Koordinierungsstelle, die Buchungen auch per Telefon aufnimmt.
Kennt jemand so eine Software oder eventuell jemanden der sowas als Open Source Projekt umsetzen könnte?
Klingt super spannend. Eine derartige Software kenne ich leider nicht.. OSS selbst erstellen hätte ich zwar total Lust, Aber es wäre vermutlich wenig sinnvoll, wenn ich es selbst nicht nutze/ nutzen kann.
Wenn ich das richtig verstehe, sucht ihr ja eine Taxisoftware nur eben für privat Anwender/ eine private Initiative, richtig?
Auch wenn das eigentlich immer keine gute Idee ist: Vielleicht hilft Vibecoding in diesem Fall. Ihr könntet etwas mit KI erstellen lassen. In diesem Fall, solltet ihr aber genau wissen, was ihr da tut und nicht der Blind der KI vertrauen. Das kann sonst recht gefährlich werden.
Wärt ihr denn Bereit etwas Geld für Lizenzen/ Donations für OSS auszugeben? Bzw gibt es da finanzielle Möglichkeiten?
Die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sind geklärt (bei Nachbargemeinden abgeguckt):
Fahrten dürfen ausschließlich on Demand angeboten werden. Ein Fahrplan oder sowas ist ausgeschlossen.
Die Fahrer (ausschließlich Privatfahrzeuge!) dürfen 30 Cent pro gefahrenen Kilometer direkt mit ihren Fahrgästen abrechnen. Das entspricht dem Kostensatz laut Finanzamt und ist steuerlich neutral.
Trinkgeld gibt es per Definition nicht (zwinker zwinker).
Nur unter diesen Bedingungen dürfen Freiwillige aktiv werden ohne Personenbeförderungsschein und unter dem Radar des Finanzamts.
Die Kommune würde eine pauschale Versicherung für die Fahrer abschließen.
Die Versicherung will ein Fahrtenbuch, daher die Notwendigkeit der Protokollierung.
Außerdem würde die Kommune ggf. jemanden zur Verfügung stellen der neben seinen normalen Aufgaben zeitweise die telefonischen Buchungen abwickelt.
Es ist ein Dorf mit 5000 Einwohnern verteilt auf 27 Gemeindeteile verstreut über mehr als 60 km².
Eine finanzielle Unterstützung irgendwelcher Art ist zunächst ausgeschlossen.
Sponsoring durch eine Bank ist in der Pipeline, aber das dürfte bestenfalls für die Versicherung reichen.