Ich möchte (endlich) mein Garagentor „vernünftig“ in HA integrieren.
Für seinen Zustand (offen/geschlossen) verwende ich sowohl einen Tür/Fenster-Sensor, als auch einen zweckentfremdeten Vibrationssensor, der mir die Orientierung des Sektionaltors liefert (horizontal/vertikal)
Jetzt möchte ich auch einen Aktor haben, der das Öffnen/Schließen des Tors veranlasst.
Bislang ist in der Garage ein kleines Tasterchen das über eine Niedervoltleitung zwischen Öffnen/Stop/Schließen/Stop weiterschaltet. Dies möchte ich nun durch einen HA-kompatiblen Aktor ersetzen, da ist mir ein Shelly in den Sinn gekommen (Zigbee). Bin aber auch für andere Möglichkeiten (ohne Basteln!) offen.
Angenommen ich nähme den Shelly, dann muss der irgendwo rein, hier würde mir ein Aufputztaster in den Sinn kommen, dort gäbe es 220V für den Betrieb.
=> passt der Shelly in den Aufputztaster?
Falls nein, welche Alternativen gibt es? Ich habe auch weitere Steckdosen in der Garage, da könnte ich ein USB-Steckernetzteil verwenden - für was auch immer
Bin für jede Hilfe dankbar. Allerdings ohne „Basteln“
Ich habe einen Meross Garagentoröffner genommen. Der läuft über WLAN. Er wurde einfach an den Torantrieb angeschlossen. Schloss, Taster und co funktionieren wie vorher.
Ich habe mir in die Garagensteuerung einen Shelly Uni eingebaut. Die benötigte Betriebsspannung habe ich mir irgendwo auf der Platine abgegriffen. Der Shelly Uni kann Kontakte potenzialfrei schließen und öffnen, damit kann man den Taster simulieren. In meiner Graragentorsteuerung gibt es Schraubklemmen für einen externen Taster, da hängt der Shelle jetzt dran. Reedkontakte habe ich teilweise verlegt, aber noch nicht angeschlossen. Sollte aber ohne Probleme funktionieren.
Ich nehme bei Dir an, das so etwas nicht zu viel gebastel ist…
an der Platine etwas „abgreifen“ ist für mich in diesem Zusammenhang schon „Gebastel“, denn ich möchte das Gehäuse nicht öffnen. Die Anschlüsse für den derzeitigen Taster liegen außen. Wie auch bei Dir.
genauso, will ich das jetzt auch machen. Allerdings braucht der Shelly halt noch eine Spannung, die ich ohne Öffnung des Gehäuses des Antriebs bereitstellen mag.
Wenn ich mich recht erinnere, habe ich 12V von der Stromversorgung einer möglichen Lichtschranke abgegriffen. Gelötet habe ich definitiv nicht auf der Platine (hätte ich aber gemacht, wenn es nötig gewesen wäre ).
Alternativ bin ich ein großer Freund von "Spelsberg Abox"en. Im Gegensatz zu vielen anderen Verteilerdosen, sind die relativ robust. In die Dinger habe ich schon mehrfach Shellys für rauen Umgebungen verbaut.
Kommt auf den Aufputztaster an… Ich benutze gerne Busch-Jaeger Ocean, da bekommt man mit viel Gefummelt einen Mini zwischen eine Doppelsteckdose. Aber so etwas wie einen Shelly 2PM eher nicht. Es sei den man entkernt die eine Seite einer Doppeldose, dann hat man natürlich Platz, denn man für einen Shelly nutzen könnte. Von außen sieht es dann schick aus, man muss nur damit leben das man den Steckdosendeckel nicht öffnen/benutzen kann.
Wieso nicht?
Du veränderst ja nichts an der Feuchtraumsteckdose, außer dass Du deren Innenleben, also das Metal entfernst?
Gegen Spritzwasser ist diese so oder so über den Deckel geschützt?
Und nun denke ich, ich werde den Shelly mit in das Gehäuse setzen, und die freien 24V Klemmen, die sollen ein Leuchte versorgen(?), verwenden, um den Selly mit Strom zu versorgen. Sollte gehen, oder?
@DirtyBird danke für’s Mut machen, das Gehäuse zu öffnen.
Die geht nach einer Zeit aus zumindest bei meinem Torantrieb von Sommer! So wie das aussieht durfte das die selbe Platine sein was ich jetzt noch so im Kopf habe!
Bei solchen kleinen Spannungen wird meist über die Masse geschaltet. D.h. man kann sich die 24V von der Lichtschranke nehmen, der Uni kann übrigens mit 24V DC umgehen, und die Masse des Shelly dann auf GND in der Leiste legen. Problem gelöst.
Habe mich mit dem nicht beschäftigt, weiß nur dass das Licht nach ca. 60 Sek wieder ausgeht. Wie weit das Einfluss auf sein vorhaben hat, kann ich nicht sagen!
Wenn Du dafür Mut brauchst, der dringende Hinweis das sich in dem Gehäuse mehr als nur kleine Spannungen befindet! Ich gehe davon aus das du die fünf Sicherheitsregeln bei Elektroarbeiten kennst und anwendest. Kondensatoren können Strom über längeren Zeitraum speichern.