Reolink-Kameras und Home Assistant: Welches Speicher-Setup ist sinnvoll?

Hallo zusammen,

ich überlege, alle meine alten Ring-Kameras durch Reolink-Kameras zu ersetzen.
Das wäre noch der einfache Teil.

Worüber ich mir allerdings noch nicht sicher bin, ist die Speicherung der Kameraaufnahmen.

Soweit ich herausgefunden habe, gibt es dafür folgende Möglichkeiten:

  1. Reolink Hub

  2. NVR-Hardware

  3. NAS

Aktuell tendiere ich zu einem NAS, da es deutlich mehr Möglichkeiten bietet als nur die Speicherung von Kameraaufnahmen.

Darauf könnte ich beispielsweise zusätzlich folgende Dienste betreiben:

  • Frigate NVR

  • Immich

  • Nextcloud

  • WireGuard

  • und vieles mehr

Meinen Home-Assistant-Server würde ich weiterhin auf dem Mini-PC laufen lassen.

Mich würde interessieren, was ihr davon haltet. Bin ich mit diesem Ansatz auf dem richtigen Weg?

Würdet ihr ebenfalls zu einem NAS raten, oder seht ihr Vorteile bei einem Reolink Hub bzw. einer dedizierten NVR-Lösung?

Hat jemand von euch Erfahrungen mit einem ähnlichen Setup und kann etwas zu Stabilität, Wartungsaufwand oder Performance sagen?

Vielen Dank für eure Meinungen und Erfahrungen! :blush:

Keine Ahnung. Einen großen Unterschied wirds wohl nicht machen. Ich nutze den Home Hub und er läuft super! Das Streaming in HA ist allerdings nicht immr so gut, bspw. auf iOS-Geräten.
Wenn du sowieso ein NAS kaufen willst, eignet sich das aber auch super.

1 „Gefällt mir“

Ich nutze ein NVR mit 2TB habe 8 Kameras dran laufen und kann ca 5 Tage aufzeichnen. Die Integration in HA läuft problemlos.
2 davon per Wlan und 6 stk per Poe direkt am NVR angeschlossen.
Das macht die Entscheidung nicht leichter aber ich denke mir, lieber ein NVR und dort den Netzwerkstream ausgelagert als mein Heimnetz belasten mit unzähligen Kameras. Aber hierzu fehlt mir die Erfahrung.

1 „Gefällt mir“

Es ist nur eine Vermutung, aber ich denke viele verschiedene Streams könnten ein NAS überfordern. Solche Angaben stehen bestimmt auch in den Datenblätter.

Ich setze einen Reolink RLN36 NVR ein und bin damit fast zufrieden. Es gibt dafür leider keinen Linux Client, das ist blöd.

1 „Gefällt mir“

Ich nutze kein NAS sondern einen Mini-PC auf dem Frigate mit 4 Kameras unter Unraid läuft. Home Assistent läuft getrennt davon auf einem Raspberry.

Frigate erfordert etwas Einarbeitung ist aber meines Erachtens sehr gut, mächtig und auch sehr gut in Home Assistent integriert.

Ich kann Setup so empfehlen.

Kommt halt drauf an, ob du ein NAS nutzen willst. Nur wegen den Kameras wäre das etwas overkill, aber mit weiteren Sachen natürlich eine feine Angelegenheit.

Bei uns zu Hause läuft ein Unraid Server. Da drauf HA als VM und diverse Dienste als Docker. ZB Immich, Vaultwarden, Adguard Home, Baikal, FreshRSS, Paperless uvm. Nextcloud hatten wir als Familie auch eine zeitlang, aber da es bei jedem Update neue, andere Probleme gab, um die man sich wieder zeitintensiv kümmern musste, haben wir das Thema beerdigt und lösen es nun anders.

Und nun zu deinem Kamera Thema. Wir nutzen AgentDVR als Docker dafür. Zur Zeit mit 5 Kameras. Die Videos oder Bilder werden auf dem NAS gespeichert und dort verwaltet. Die Streams können in HA eingebunden werden und außerdem kann AgentDVR mittels MQTT eingebunden werden. So kann man zB in Automationen in Realzeit den MQTT Input abfangen und verarbeiten. Nutzen wir zB um Meldungen mit Foto an Smartphones etc zu schicken.

Kann ich sehr empfehlen. Vor allem, weil es eine ordentliche Weboberfläche gibt, um die Kameras einzubinden. Das hat mich bei Frigate immer richtig gernervt und oft verzweifeln lassen, dass man sich da erst eine config.yaml für die Einbindung der Kameras basteln muss und dann nach dem Motto trial and error vorgeht. Der Wechsel damals zu AgentDVR war meine beste Entscheidung. :slightly_smiling_face: