ich habe eine shelly 3proEM verbaut und eingerichtet nach dem Video von Thomas. Habe quasi die beiden Zähler Strom vom Netz, bzw ins Netz angelegt und darüber ner Summenintregral eine Gesamtmenge ermitteln lassen. Die Daten weichen jedoch ziemlich voneinander ab.
Produziert 421KW/H kommt vom Asystems Wechselrichter
eingespeißt laut HA 298KW/H vom Energie Dashboard
Stromzähler 2.8.0 sagt 165KW/H - SmartMeter im Keller
Das ist als Abweichung schon enorm, jetzt frag ich mich, ob ich was falsch gemacht habe. Wir sind ein Mehrparteienhaus, die ein Zähler pro Wohnung haben. Wir haben im Keller die Waschmaschinen stehen, da sollte aber nur meine drauf geklemmt sein, dass erscheint mir aber immer noch zu viel von der Abweichung her, so viel läuft die nicht.
Bevor ich alles nochmal auseinander ziehe, wie sind so eure Erfahrungen zw HA und eurem Zähler?
Kannst du das noch mal genauer erklären ?
Woher kommt Produziert? Womit ermittelt
Eingespeist laut HA? Hast du mal die Yaml dazu
Stromzähler scheint ja smart zu sein, ein Lesekopf (Tasmota) wäre auch eine gute Möglichkeit
Ich habe übrigens beides, und laufen (fast) Synchron
Die Shelly 3EM oder generell die Smart Zähler die man so bekommt, sind für Pi mal Daumen Messungen aber nicht das man was vernünftig messen kann. Die holen sich alle 1-2 Sek ihre Daten die Smart Meter für die PV Analgen holen sich die Daten all 20ms und regeln dadurch um vieles besser aus! Dadurch kann es zu solchen Unterschiede kommen so wie du sie hast!
Produziert 421KW/H
eingespeißt laut HA 298KW/H
Stromzähler 2.8.0 sagt 165KW/H
Produziert 421KW/H -->> DC Strom
eingespeißt laut HA 298KW/H -->> AC + Umwandlungs Verlust
Stromzähler 2.8.0 sagt 165KW/H -->> Verbrauch und rest Einspeisung
Dem möchte ich deutlich widersprechen! Mit meinem 3EM habe ich unter 1% Abweichung gegenüber dem Zähler meines Netzbetreibers.
Ohne hier die Ursache für die Abweichungen bei @profbunny zu kennen, an der Grundsätzlichen Genauigkeit eines 3EM liegt es sicher nicht.
Und warum wird dann überall davon abgeraten einen Shelly zu verwenden wenn man eine vernünftige Ausregelung haben möchte? Weil das Victron Smart Meter in schnelleren takten messen kann! Die Shelly sind was für ein BKW wo man nur den Verbrauch messen möchte aber wenn man eine vernünftige Regelung habe möchte, dann kommst du nicht herum und man nimmt den von Victron! Der im Grunde das selbe kostet das die Shelly.
Die ganzen Smart Meter die es so gibt die man am Hauszähler anbringt und auch die Shelly uns Co, da wird man immer einen Unterschied haben einmal mehr und bei die anderen weniger. Wenn man so was vergleichen möchte muss man die Zählerdaten vom Netzvertreiber nehmen die man in 15 min Takt bekommt im WebIf des Netzanbieter, mit denen kann man das vergleichen kann, wie weit die Abweichungen sind! Das hat heut zu Tage jeder Vernünftige Netzbetreiber auf seiner Serviceseite wo man das vergleichen kann.
Kann ich bestätigen, aber ich habe in HA auch keine „Bereinigung“ der Werte für das Energiedashboard einstellen müssen weil die dort Angezeigten Werte ja stimmig waren, ggf. liegt der Fehler doch bei der Bereinigung der Werte durch den HA?
Weil die Leute ihre eigenen Sachen immer gerne anpreisen? Keine Ahnung, woher soll ich das wissen?
Wie schnell die Datenerfassung bei anderen Herstellern erfolgt, ist für das Problem hier irrelevant. Die Abweichung ist so oder so, weit außerhalb jeder Toleranz. Ich habe jetzt mal für das Jahr 2024 nachgesehen, Verbrauch laut Zähler/Shelly3em 2818,0kWh/2814,23kWh und Einspeisung Zähler/Shelly3em 315,5kWh/313,64kWh. Das passt einfach nicht zu Deiner Aussage.
@profbunny Ein beliebter Fehler ist es die Stromzangen falsch anzubauen. Zum Beispiel die Phasen nicht richtig zuzuordnen oder die Zangen zu verdrehen. Was sagt den das Webinterface vom 3proEM aus, sind die Werte dort plausibel?
Ich bin kein Elektriker, allerdings halte ich die Verkablung schon für plausibel, vor allem wie die Phasen reagieren, wenn ich Herd oder Spüler einschalte.
Wenn du den Herd einschaltest und im Webinterface vom Shelly keine negativen Werte auftauchen, dann kann man verdrehte Zangen schon fast sicher ausschließen. Allerdings kann dann noch immer z.B. die Phase A mit der Zange der Phase B verbunden sein. Das führt definitiv zu Fehlern.
Wenn du weißt das eine bestimmte Steckdose Phase A ist, kannst du dort einen großen Verbraucher anschließen. Zeigt dir das Webinterface den Verbrauch auf einer anderen Phase an, dann ist die Zange falsch angeschlossen. Wenn du das bei mindestens zwei unterschiedlichen Phasen getestet hast, und es keine Abweichung gibt, sollte der Einbau richtig sein. Aber ohne Garantie…
Ist da einer von den Zähler ein geeichter von dem man ausgehen kann das die Werte auch stimmen? Oder was bekommst du für Werte von deinem Netzanbieter? Da müssten 15 Min Wert kommen und die stimmt auf jeden Fall, weil mit dem wird abgerechnet? Von so einen Wert muss man ausgehen um da zu sagen können wo das Problem bei welchen Smart Meter ist!
Nun ja, an sich ist nur der Zähler im Keller geeicht.
Über die Ausgabe des Wechselrichters habe ich nichts gefunden, ob die Werte der direkten Erzeugung Watt Gleichstrom ausgegeben werden oder die des eingespeisten Wechselstrom, kann ich also nicht sagen.
Die Abweichung ist aber 45% hier ist irgendwie der Wurm drin, lt Datenblatt kann der Wechselrichter auf 97% Effizienz kommen, vermutlich im optimalem Fall, als Durchschnitt vermutlich weniger. Keine Ahnung ob der Wechselrichter geeicht wurde.
Ich habe mal ganz stumpf Copilot gefragt warum die Werte unplausibel sind. Vielleicht hilft es Dir ja. Das hat die KI geantwortet:
Ich sehe, du hast dir eine ganze Reihe von Template-Sensoren gebaut, um Netzbezug, Einspeisung und Eigenverbrauch zu berechnen. Dass die Werte „unplausibel“ wirken, kann mehrere Ursachen haben – oft liegt es weniger an der Mathematik im Template, sondern an den Vorzeichen und der Logik der Shelly‑Messwerte. Ein paar typische Stolperfallen:
Vorzeichen der Shelly‑Sensoren
Manche Shelly‑Geräte liefern bei Einspeisung ins Netz negative Werte, bei Bezug positive Werte.
Wenn die Phasen nicht alle gleich angeschlossen sind (z. B. CT‑Klemme falsch herum), kann eine Phase dauerhaft invertiert sein. Dann summierst du positive und negative Werte und bekommst „komische“ Ergebnisse.
Deine Bedingung für Netzbezug/Einspeisung
Power vom Netz: du setzt alles <0 auf 0. Das heißt, Einspeisung wird hier komplett ignoriert.
Power ins Netz: du setzt alles ≥0 auf 0. Damit trennst du zwar Bezug und Einspeisung, aber nur, wenn power_total korrekt das Vorzeichen trägt.
Wenn die Phasen falsch herum sind, kann power_total positiv sein, obwohl du eigentlich einspeist.
Solar Eigenverbrauch
Formel: powertotal + solargesamtleistung bei negativer Last. Das ist mathematisch nur korrekt, wenn power_total wirklich die Einspeisung (negativ) darstellt.
Wenn power_total aber schon falsch herum ist, addierst du falsche Werte und der Eigenverbrauch springt ins Absurde.
Verwendung von states(‚0.0‘)
In deinen Templates taucht states(‚0.0‘) auf. Das ist kein gültiger Sensorname, sondern ein String. Das ergibt immer 0.0. Das ist zwar harmlos, aber unnötig kompliziert. Du kannst einfach 0 schreiben.
Was du prüfen solltest:
Kontrolliere die Rohwerte der drei Phasen (shellyem3phase*active_power). Sind die Vorzeichen konsistent mit Bezug/Einspeisung?
Drehe ggf. die CT‑Klemmen oder invertiere die Werte in Home Assistant (*-1).
Teste deine Templates mit bekannten Situationen:
Nur Netzbezug (Solar aus) → power_total sollte positiv sein.
Nur Einspeisung (Hausverbrauch aus, Solar an) → power_total sollte negativ sein.
Vereinfachung: statt states(‚0.0‘) einfach 0.
Wenn du magst, kannst du mir ein Beispiel mit Rohwerten geben (z. B. Phase A = 200 W, Phase B = –50 W, Phase C = –30 W, Solar = 300 W). Dann rechne ich dir durch, was deine Templates aktuell liefern und wie man sie anpassen müsste, damit die Werte plausibel werden.
Willst du, dass ich dir eine korrigierte Version der Templates baue, die Bezug und Einspeisung sauber trennt?
Phase A speist 160W in das öffentliche Stromnetz ein. Die Phasen B und C beziehen jeweils 29W und 37W aus dem öffentlichen Stromnetz. Wenn man das saldiert, sollten 94W abgerechnete Einspeisung herauskommen. Diese Werte sind stimmig. Deine PV meldet dir eine Produktion von 189W.
Deine ausgerechneten 29W sind höchstwahrscheinlich kein Verlust, sondern das was du auf der Phase A selbst in deinem Haus verbrauchst. Deinen Eigenverbrauch zwischen PV und Hausübergabepunkt musst du ja von der Produktion abziehen. Denn das bei dir an der Phase A ausschließlich die PV hängt, ist eher unwahrscheinlich.
Ich denke du hast einfach nur einen Knoten im Kopf, der jetzt hoffentlich etwas gelockert wurde.