Was sollte ein Elektromeister wissen?

Bei Gebraucht PKWs schließen Händler die eigentlich gesetzlich vorgeschriebe Gewährleistung bei alten Autos aus (eigene Erfahrung bei einem 15 Jahre alten BMW)

Die Frage wäre:
Wirst du zum Einbau der Hardware gerufen oder einfach als Dienstleister für 2 Std.
Und ob du in den 2 Std E-Check machst, Leuchtmittel tauscht ( da hättest du dann ja auch die Gewährleistung!!!), Shellys einbaust oder Kaffee mit deinem Auftraggeber trinkst ist doch egal.

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Er haftet nicht für die Hardware sondern für den Anlagenteil wo er gearbeitet hat.
Man muss halt nachweisen können dass man sich an die Herstellerangaben gehalten hat.

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Busleitungen:

  • ein Bus wird in der Regel SELV sein bzw. sollte man diesen so errichten

  • da man immer wieder im Nahbereich von 230V ist - 4000V Prüfspannung (KNX Kabel oder auch das neue Tree Kombikabel usw.) Cat x Kabel fallen da schon mal weg

Cat Kabel haben teilweise sehr geringe Querschnitte die einen kritischen Spannungsabfall verursachen können und immer eine Drahtbruchgefahr haben. Gute Cat Kabel muss man auch auflegen und verteilen. Gibt auch gute Potentialverteiler in den unterschiedlichsten Varianten z.B.:
LOX-Connect CAT V4 Verteilerklemme 4-Kanal für Loxone / Tree / KNX / 1-Wire - Loxone Platinum Partner - LOXHOME 24 Elektrotechnik SMART HOME Experte
oder
LOX-CAT-P2-V2 Anschlussplatine für CAT-Kabel - Die Allroundbastler - Loxone Shop und mehr
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Vorab, ich komme nicht aus der Branche, sondern bin IT-Bereich, aber ich bekomme das öfters im Bekanntenkreis mir, da ist ein Elektromeister.

Die Elektrobetriebe werden sich immer nur auf eine oder zwei Smarthome-System festlegen und das wir dim Regelfall KNX sein, weil es nun mal der Platzhirsch ist und Hersteller-Übergreifend standartisiert.
Dazu haben ihren Haus-und-Hof Lieferanten an Schalter,Steckdosen und Co. und werden dann entsprechend auch deren KNX-System vertreiben, weil auch Schulungen notwendig sind.

Von einem E-Meister, der Smarthome macht, erwarte ich, das er in KNX fit ist und alle Schulugen hat, die Systeme planen, bauen. konfigieren und und vor allem warten kann.

Es schadet sicher nicht, wenn er auch ein Überblick über andere Systems am Markt hat.
Vermuttlich wird sich aber keine E-Meister in Produkte wie HA und Co. tief einarbeiten, weil die Zeit dafür zahlt ihm keiner, wenn mal ein Kunden im Jahr das haben will.
HA / iBroker sind immer noch Community-Produkte.

Am Ende ist der Elektromeister gegenüber den Kunden ja dafür verantwortlich, was er gebaut und abgenommen und entsprechend auch protokoliert hat und das vom Kunden unterschrieben wurde.
Wenn der Kunden dann anfängt selber rumzubasteln, ist das sein Problem.

Wenn der E-Meister bei einem späteren Termin sieht, das der Kunden Bockmist gebaut hat, müsste er eigentlich den Anlagenteil ausser Betrieb nehmen, der Gefahrenabwehr geschuldet.

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Ich denke Lutz möchte für eine spätere Spezialisierung eine gute Grundlage schaffen. Mehr als 2 Systeme wird ohnehin schwierig sein.

Sensorik, Bus Linie bzw. Bus Stern, Aktoren werden ähnliche Strukturen in der festen Installation haben. Die Logik sollte austauschbar sein.

Was für mich noch eine Punkt wäre ist in welcher Ebene setze ich was ein.

Ebene Sicherheit: Brandmeldeanlage, Zutritt

Ebene muss Verfügbar sein - Notbedienebene/Zweitweg: Heizung, Wasser, Basisbeleuchtung

Ebene kann ausfallen ohne größere Einschränkungen in der Nutzung:
alles was mit Datenlogging zu tun hat, Clouddienste, Komfortfunktionen

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Leidiges Thema - wir haben bei meinem Ex-AG keine Hardware verbaut, die wir nicht selber dem Kunden zur Verfügung gestellt habe.
Der Ärger ist vorprogrammiert, wenn irgendwas mal nicht läuft, kommt der Kunden angerannt - „Geht nicht, kümmere dich drum, du hast es eingebaut“.

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