Ich setze das hier rein weil es noch kein Fertigtes Projekt ist, es ist noch in der „Denkphase“
Also, im Sommer kommt unser Heizungsbauer (gehört zur Familie), es müssen ein paar defekte Rohre ausgetauscht werden, ich habe im kurz mittgeteilt das ich gerne ein Pufferspeicher mit Wärmetauscher einbauen möchte, kurz (ohne das er es gesehen hat) war die Antwort ja das geht.
Okay, klar Pufferspeicher und so… sollte kein Problem sein, aber jetzt kommt meine „Überlegung“ und da bin ich mir nicht Sicher ob das geht
Der Pufferspeicher soll das „Warme“ Brauchwasser, per PV-Heizstäbe herstellen das geht, machen andere auch so, also der Kaltwasseranschluss soll in den Pufferspeicher, und der Warmwasserausgang der PUS an die Heizung, der Wärmetauscher des PUS an den Vor- und Rücklauf der Heizung, das sollte auch gehen.. oder mache ich hier schon einen gedanklichen Fehler?
Natürlich ist ein passender Ausgleichbehälter für das Brauchwasser geplant, und ich denke ein Baypass für das Brauchwasser wäre wohl nicht verkehrt, also ein Zirkulation zwischen PUS und Heizung (Warmwasser) ohne umweg über die Rohrleitugen.
Geplant ist ein Temperaturfühler den man in HA einbinden kann, wenn da jemand schon Erfahrungen hat, herdamit.
Wenn das unser Heizungbauer lesen würde was wir mit Ihm vorhaben, geht der in Deckung
Lasst mal hören wir ihr das so oder so ähnlich gebaut habt…
Japp… im Kopf habe ich das teil für den einen 1,5KW Heizstab
Ein weiterer soll als Zuschaltbares Backup über eine Powertation oder ein BKW-Speicher mit Notfallsteckdose (hier muss die Dauerlasst aber passen) angeschlossen werden, soll aber nur AC gespeist werden, wenn möglich.
Mir ist klar das das im Winter eine fast unmögliche Aufgabe sein wird den Puffer nur so zu beheizen, darum soll der ja auch an die Ölheizung ran, die im Winter dann wieder das Warmwasser übernehmen soll.
Mein Ziel ist es von April bis November die Ölheizung ausschalten zu können
Wir haben durch “Zufall” sowas gebaut:
2024 altes Haus gekauft, Bj 1960
Ölheizung Bj 2018
FuBo Heizung auch 2018
20 kWp Solar und Akku und BWWP verbaut.
Nach dem Start der Ölheizung habe ich festgestellt, dass die BWWP nun plötzlich 8 anstelle 2 kW “braucht”, der Ölverbrauch aber bei 2 Liter / Tag ist. ( Wir haben einen Zähler verbauen lassen )
Feedback Heizungsbauer: Ja, sie haben praktisch eine Hybridheizung. Der 180 Liter Speicher unterstützt die Heizung.
Eine BWWP hatte ich auch erst im Kopf und die ist auch noch nicht ganz verschwunden, weil es ja von April bis November nur um Warmeswasser gehen soll, aber das wird letztendlich der Heizungsbauer entscheiden.
Natürlich wäre es schön wenn der Puffer auch im Winter etwas zum Warmwasser und Heizung beitragen würde
Bei uns sollen es 200L werden die den 160l Wasserspeicher der Heizung unterstüzen soll
Edit: meine Frau hat mir heute eröffnet das sie einen neuen Boden im Wohn-Esszimmer haben möchte, altes Parket raus und was anderes rein… da ist mir doch gleich eine Elektrische Fußbodenheizung in den Kopf geschossen, so als Unterstützung, habe noch ein bisschen Platz für noch ein paar PV-Module
Heizungsbauer meinte, die BWWP braucht so 400W die Stunde. Bei unserer Solaranlage sollte eigentlich 400W Überschuss schon sehr früh bis spät Nachmittags verfügbar sein.
Er hatte recht.
Die 1,6 kW sind nämlich “am Stück”
Du kannst Zusätzlich noch den Heizstab planen. Kostet ja kaum was.
Wir haben die BWWP bewusst genommen, weil:
Wenn die Ölheizung streikt haben wir Warmwasser und Kachelofen.
Wenn die BWWP streikt können wir Warmwasser mit der Ölheizung machen.
Wenn ich wieder Budget habe, kommt die Wärmepumpe und die BWWP bleibt bestehen.
Genau das war ja auch meine Überlegung
Unser Haus ist von 1963, nur minimal Gedämmt, 6cm EPS, und (noch) ein Kaltdach, über das wir die meiste Wärmeenergie verlieren.
Durch den Einbau des Kaminofens konnte wir schon ca. 400l Heizöl einsparen, dafür verfeuern wir aber 2 Festmeter Holz im Jahr, war garde am Samstag wieder im Wald.
Im Spätsommer habe ich ein bisschen mit der Vorlauftemperatur experimentiert und konnte so 2l Heizöl pro Tag einsparen, und da liegt so ein bissen der Knackpuckt zwischen BWWP und Pufferspeicher mit Wärmetaucher für die Heizung, der feht bei der BWWP die ich im Kopf habe (die gibt es sicher auch mit Wärmetauscher für die Heizung), hier Begrenz aber unser vorhandenes Buget die Suche.
Darum bin ich noch in der Findungsphase, es gibt vorteile bei einer BWWP und Vorteile eines Pufferspeichers mit Wärmetauscher.
Ich habe eine BWWP mit einem Solarregister drin, das ich aber zur Zeit noch nicht in Verwendung habe, wird aber noch eingebunden per Rauchgaswärmerauschen den ich im Kaminrohr verbaue. Von dort wird per Pumpe das erhitzte Wasser über das Solarregister der BWWP gehen und auch später noch über den Sandspeicher!
Baue den selber aber es gibt eine Firma in der Berliner Gegend, wo man so was fertig bekommt! Muss mal suchen ob ich die finde! Sonst nach Kaminrohr Abgaswärmetaucher mal suchen!
Ah… gefunden, wenn die Angaben mit 30% mehr Wärmeausbeute für den Preis stimmen wäre das Super und wenn es nur 10% in Real sind ist das für den Preis von 85€ immer nocht gut, ist gekauft.
Edit: sehe grade du meinst das teil Wasserführend… muss ich noch mal suchen
Danke, das ist natürlich noch besser… mal überlegen, im Kamin selbst ist noch ein leerer Zug,
da könnte man die Leitugen in den Keller führen und dem Pufferspeicher oder der BWWP zuführen.
Und den Preis für die Fertigbau Version finde ich auch noch Okay, jetzt muss ich das nur meiner besseren Hälfte erklären
Hi, immer wieder schön was du so für Geräte kennst. Kann man das Teil auch bei Kaminen verwenden? Bei der Gasheizung wird das nicht funktionieren, denke ich, weil da nicht viel Abwärme im Rohr ist.
Dann wäre sicherlich bei uns sinnvoller das in einen der Kaminschächte zu packen, da bekommt man ordentlich Abwärme hin. Die sind auch meist am Abend an und könnten so aktiv beitragen das Wasser zu erhitzen. Tagsüber könnte man dann wieder mit PV Überschuss arbeiten. Daher finde ich den Ansatz sehr interessant.