Neue Hardware für Home Assisant

Hallo,

ich habe Home Assistant auf einem Futro S920 mit 16 GB Arbeitsspeicher und externer SSD Festplatte, von der aus gebootet wird und Home Assistant läuft.

Ich habe mir damals ein Futro S920 gekauft, weil dieser keine hohe Stromaufnahme hat. Mittlerweile habe ich viel eigenen solarstrom, der Verbrauch der Kiste ist kein Kriterium für ein Gerät. Es gibt bei kleinanzeigen günstig PC zu kaufen. beispiel: PC Dell Optiplex 9020-i5-4570 3.20GHz-RAM8GB-SATA500GB-Windows 11

Das sagt google zum vergleich:

Der Fujitsu Futro S920 ist ein Thin Client, der oft mit einer AMD GX-415GA CPU ausgestattet ist, während der Intel Core i5-4570 ein dedizierter Desktop-Prozessor ist; der i5-4570 ist deutlich leistungsstärker (Gaming, allgemeine PC-Aufgaben), aber der Futro S920 (oft mit AMD-CPU) ist ein spezialisiertes, energieeffizientes Gerät für Terminal-Dienste, nicht für lokale, rechenintensive Aufgaben wie Gaming. Sie sind nicht direkt vergleichbar, da sie unterschiedliche Einsatzzwecke haben: Der i5 ist ein vollständiger PC-Prozessor, der S920 ein schlankes System für Remote-Desktop-Umgebungen.

Intel Core i5-4570 (Desktop-CPU):

  • Typ: Desktop-Prozessor (Haswell-Generation).
  • Leistung: Bietet gute Allround-Performance für Spiele, Office und allgemeine Desktop-Anwendungen.
  • Anwendung: Für einen vollwertigen PC, der lokal läuft.

Fujitsu Futro S920 (Thin Client):

  • Typ: Thin Client (oft mit AMD GX-415GA oder ähnlicher Low-Power-CPU).
  • Leistung: Konzipiert für das Streamen von virtuellen Desktops, nicht für lokale Anwendungen. Niedrigere Gesamtleistung als der i5.
  • Anwendung: Ideal für VDI (Virtual Desktop Infrastructure) und das Arbeiten in einer Remote-Umgebung.

Fazit:
Wenn Sie einen Computer für Spiele oder lokale Software suchen, ist der i5-4570 (in einem passenden PC) die klare Wahl. Der Futro S920 ist nur dann sinnvoll, wenn Sie einen Thin Client benötigen, um sich mit einem leistungsstarken Server zu verbinden. Sie konkurrieren nicht direkt miteinander.

Was ist davon zu halten ? Bringt das viel ?
Im allgemeinen läuft Home Assistant ja sehr gut auf dem Futro S920. Ich hab aber Probleme mit einer sehr grossen db2 Datenbank und erhoffe mir hier ein Vorteil.
Ich hätte das gerne durch einen Fachmann abgesichert, dass der neue PC sehr viel schneller ist als der Futro.

Eine sehr gute Frage. Ich befürchte, dass ein Wechsel einiges an Arbeit erfordern würde. Aus diesem Grunde würde ich mir das ganz genau überlegen, auf welche Hardware man wechseln möchte. Vor allem dürfte es im Laufe des nächsten Jahres sehr viel Neuigkeiten im KI Bereich geben. Da will man dann vielleicht lieber auf einen moderneren Rechner wechseln, der auch eine lokale KI gut laufen lassen kann.

Im Punkt Systemleistung gebe ich schon Recht in Bezug auf lokale KI, aber ansonsten braucht HA wirklich keine großen Anforderungen. Bei mir läuft das alles seit über einem Jahr auf dem raspi4 problemlos. Wichtiger wäre mir bei der ganzen Sache der 24/7 Stromverbrauch. Der hier genannte Intel Core i5-4570 hat eine TDP von 84W, das ist schon ordentlich! Mein 16 Kerner hat eine TDP von 95W, nur mal so zum Vergleich. Der ThinClient ist da schon viel besser, weil der nur 15W TDP hat, braucht also viel viel weniger Strom über den Tag hinweg. Deswegen werden auch so gerne z.B. die N150 gekauft, weil die nur noch mit 6W Leistung angegeben sind und von der Systemleistung um einiges besser wie Raspis sind.

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Der Stromverbrauch ist laut OP ja egal.
Und TDP ist auch nicht ganz so relevant, sondern eher, auf wie viel Watt das System runter regeln kann.
Und wenn dann bei Minimalauslastung noch viel Watt überbleiben, dann bedeutet das nicht nur Stromverbrauch, sondern auch Wärme und vielleicht auch Geräusch.
Dann könnte man noch darüber spekulieren, wie lang solche Systeme halten, aber so ein Desktop bei gleichmäßiger schwacher Belastung könnte ja ewig halten.
Insgesamt war ich immer wieder überrascht, wie viel Leistung solche alten Desktop Modelle liefern können, wenn eine SSD verwendet wird.

Ich hab home assistant ja auf futro s920 laufen weil das 24/7 läuft und wenig Strom verbraucht. Ob der i5 viel mehr strom braucht, wenn nur home assistant ohne Monitor läuft ?


Wenns von 15 auf 30 Watt hoch gehen würde, würde das ok für mich . Das macht bei 5 Monaten (wo meine solaranlage nicht genug Strom erzeugt) 16 Euro.

Ich würde das ja jetzt upgraden auf ne super starke Hardware. Damit ich für die nächsten 20 Jahre versorgt bin, wenn den die Hardware so lange durchhält. Ein umziehen auf neue Hardware ist doch einfach. Home assistant Image auf Festplatte flashen, dann ein Backup des alten home assistant einspielen.
Mehr als home assistant wird nicht drauf laufen, da wird home assistant Betriebssystem direkt auf die Festplatte geflasht. Ich hab ja schon immer nen normalen PC, der läuft nur wenn ich den brauche.

Habe gerade versucht HA auf meinen Futro, den ich ganz nackig bei einem Refurbisher gekauft habe zu installieren. Leider ohne Erfolg

Verwendet wird eine Transcend MTS552T (TS128GMTS552T) M.2 SATA SSD mit 128 GB.

Bisher habe ich:

  • das aktuelle Home Assistant OS Generic x86-64 Image heruntergeladen

  • das Image mit Balena Etcher direkt auf die SSD geschrieben

  • geprüft, dass die SSD im BIOS erkannt wird

  • geprüft, dass auf der SSD die HA-typischen Partitionen vorhanden sind (u. a. die EFI-Partition „hassos-boot“)

Trotzdem erscheint im BIOS unter den Boot-Optionen ausschließlich:

  • UEFI PXE IPv4

  • UEFI PXE IPv6

Die SSD bzw. ein UEFI-Bootloader wird nicht angezeigt und Home Assistant startet nicht.

Ich tippe mal dass der FUTRO S920 dem S9010 sehr ähnlich ist.

Hast du besondere BIOS-Einstellungen vorgenommen oder einen speziellen Installationsweg verwendet? Gab es beim UEFI-Boot irgendwelche Besonderheiten?

Besten Dank!

Urs

Ähhhh, ist der Balena Etcher nicht dafür gedacht, um auf SD-Karten zu schreiben?

und für x86 Architekturen muss man über ein read-only Linux (oft Ubuntu) gehen?

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Genau Dein zitierter Artikel beschreibt das Flashen mittels Balena Etcher (Methode 2).

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Autsch, ja so steht’s bei Methode 2. Sorry.

Bislang bin ich immer über Ubuntu gegangen…

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Habe ich bisher auch so gemacht.
Gezwungenermaßen, weil ich keinen NVMe-USB-Adapter habe. Damit würde BE auch funktionieren.

Ich habe mal jemand (bzw. etwas) gefragt, der mehr darüber weiß als ich.

>> LINK <<

Dort wird unter anderem auch auf die Methode mit einem Live-System verwiesen, wie @Nicknol es empfahl.

  • siehe Lösungsweg 2