Nutzt ihr KI lokal? Wie ist euer Setting!

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Habe auch lange herum gemacht bis ich mir das neue NAS geholt habe, mal sehen wie gut das es sich schlägt mit Ollama und den Modellen!

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Teste gerade die verschiedenen Free Modelle die lokal oder auch extern laufen in OpenWebUi mit immer der selben Frage! Da kommt teilweise sehr viel Blödsinn dabei raus! Da sieht man dann den großen Unterschied bei den Modellen!
Wie sind eure Erfahrungen mit den free Modellen? Welche würdet ihr weiter empfehlen?

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Hier hat man ein recht gutes „unabhängiges Ranking“ der aktuellen Modelle!

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Kleines bisschen “OffTopic” aber passt gut zum Thema!

Für mein Kundenprojekt “Lokale In House KI” habe ich nächste Woche eine interessante Online Vorführung von diesem Teil →

Für Privat ja rein „preistechnisch“ nicht zu empfehlen, aber schauen wir mal was es so kann! :waving_hand:

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Alter Vater, was du dir so anschauen darfst. Wo bekommt man solche Kunden her. :sweat_smile:
Die Nvidia Box habe ich mir auch schon ein paar Mal angeschaut, aber der Preis schreckt doch immer wieder ab. Wobei nach heutigen Maßstäben zum RAM. Da möchte ich auf jeden Fall einen Bericht von dir. :slight_smile:

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So ich habe endlich mal meine Liste vervollständigt und jetzt meine gesamten lokalen LLM durchgetestet. Mein Gefühl für gemma4 im Alltag liegt schon gut, aber werde dann jetzt erstmal auf qwen3.6-35-a3b-mlx-4bit umsteigen. Mal schauen wie das im Alltag läuft. Der Vorteil für gemma ist bei mir, dass mehr Speicher überbleibt zum Arbeiten.

Meine Mitschriften und Screenshots habe ich etwas aufarbeiten lassen, so haben wir ein schöne Übersicht der aktuellen Modelle. Generell kann ich auf jeden Fall sagen, dass Modelle mit MLX bei Macs eindeutig die bessere Wahl sind und man sollte nach Möglichkeit ein Modell mit A3B/A4B im Namen wählen, die sind um einiges schneller.

:bullseye: Die Aufgabe

Ich habe 8 lokale LLMs mit einer einzigen, klar definierten Coding-Aufgabe getestet:

„Erstelle bitte im austausch-Ordner einen neuen Ordner mit Namen Sonnensystem und darin eine standalone HTML-Page, die mir das Sonnensystem mit seinen Planeten zeigt. Die Seite soll aus drei Dateien bestehen: index.html, CSS und JavaScript. Beachte die Newton-Gesetze. Es soll einen Slider geben, sodass man die Anziehungskraft der Sonne einstellen kann."

Was wurde bewertet:

  • :white_check_mark: Korrekte Dateistruktur (3 Dateien)
  • :white_check_mark: Alle Planeten vorhanden und sichtbar
  • :white_check_mark: Newtonsche Physik korrekt implementiert (F = G × M × m / r²)
  • :white_check_mark: Stabile Umlaufbahnen (keine wegfliegenden Planeten)
  • :white_check_mark: Funktionierender Gravitations-Slider
  • :white_check_mark: Ansprechende Optik

:trophy: Ergebnisübersicht

# Modell Aufgabe ✓ Physik Optik Gen. tok/s Prompt tok/s
1 Qwen3.6-35B-A3B-UD-MLX-4bit :white_check_mark: :white_check_mark: :star::star::star::star::star: 40.3 250.1
2 gemma-4-26b-a3b-4bit :white_check_mark: :white_check_mark: :star::star::star: 36.7 331.9
3 Qwen3.5-35B-A3B-4bit :cross_mark: :cross_mark: :star::star::star::star: 43.4 268.9
4 Qwopus3.6-35B-A3B-v1-mlx-4bit :cross_mark: :cross_mark: :star::star: 41.4 273.3
5 Qwen3-Coder-30B-A3B-Instruct-MLX-4bit :cross_mark: :cross_mark: :star::star: 19.7 143.2
6 Qwen3.5-9B-Claude-4.6-HighIQ-MLX-10bit :cross_mark: :cross_mark: :star::star: 20.3 120.0
7 Qwopus3.6-27B-v1-preview-MLX-4bit :cross_mark: :cross_mark: :star::star: 18.7 135.2
8 Qwen3.5-27B-Claude-4.6-Opus-Distilled-MLX-4bit :cross_mark: :cross_mark: :star: 12.2 64.9

:chart_increasing: Statistiken im Überblick (oMLX Dashboard)

Modell Total Prefill Cached Tokens Cache Efficiency Gen. tok/s
Qwen3.6-35B-A3B-UD-MLX-4bit 359.591 286.720 79,7 % 40,3
gemma-4-26b-a3b-4bit 106.312 80.896 76,1 % 36,7
Qwopus3.6-35B-A3B-v1-mlx-4bit 192.484 155.648 80,9 % 41,4
Qwopus3.6-27B-v1-preview-MLX-4bit 3.848.462 3.433.728 89,2 % 18,7
Qwen3.5-27B-Claude-4.6-Opus-Distilled 42.715 18.432 43,2 % 12,2
Qwen3-Coder-30B-A3B-Instruct-MLX-4bit 750.051 623.872 83,2 % 19,7
Qwen3.5-35B-A3B-4bit 290.669 243.712 83,8 % 43,4
Qwen3.5-9B-HighIQ-MLX-10bit 352.371 280.576 79,6 % 20,3

:microscope: Einzelbewertungen

:1st_place_medal: Qwen3.6-35B-A3B-UD-MLX-4bit — BESTANDEN :white_check_mark:

Das Beste aus dem Test. Das Modell hat die Aufgabe vollständig und korrekt gelöst:

  • :milky_way: Wunderschöner Sternenhintergrund
  • :ringed_planet: Alle 8 Planeten sichtbar und in stabilen Ellipsenbahnen
  • :gear: 3 Slider: Anziehungskraft, Simulations-Geschwindigkeit, Ansichts-Skalierung
  • :triangular_ruler: Velocity-Verlet-Integration korrekt implementiert
  • :clipboard: Planeten-Legende rechts
  • :memo: Newton-Formel F = G × M × m / r² unten eingeblendet
  • :bullseye: Physik verhält sich beim Slider-Eingriff exakt wie erwartet

Leistung: 40,3 tok/s Generation | Cache-Effizienz: 79,7 %


:2nd_place_medal: gemma-4-26b-a3b-4bit — BESTANDEN :white_check_mark:

Gemma 4 liefert ebenfalls eine funktionsfähige, korrekte Lösung ab:

  • :sun: Strahlend leuchtende Sonne (schöner Glow-Effekt)
  • :ringed_planet: Planeten mit Beschriftung (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter)
  • :gear: Gravitations-Slider mit Live-Wert
  • :triangular_ruler: Newtonsche Gravitation mit Verlet-Methode
  • :test_tube: Physik reagiert korrekt auf Slider-Änderungen

Optisch etwas schlichter als der Sieger, aber physikalisch einwandfrei. Besonders bemerkenswert: 331,9 tok/s beim Prompt Processing – schnellstes Modell im Test!

Leistung: 36,7 tok/s Generation | Cache-Effizienz: 76,1 %


:artist_palette: Qwen3.5-35B-A3B-4bit — Schön aber fehlerhaft :cross_mark:

Das visuell eindrucksvollste Ergebnis im Test – aber leider mit fehlerhafter Physik:

  • :nail_polish: Hervorragendes UI: Gradient-Hintergrund, animierter Titel „Mein Sonnensystem", Buttons
  • :control_knobs: Slider mit Label „Anziehungskraft der Sonne (G-Variable)"
  • :ringed_planet: Kreisbahnen sichtbar gezeichnet
  • :cross_mark: Physik jedoch instabil: Planeten verlassen die Bahnen oder kreisen mit falschen Geschwindigkeiten
  • :cross_mark: Die Simulation hält keiner Langzeitbeobachtung stand

Man merkt, dass dieses Modell stark auf CSS/UI fokussiert, aber die numerische Integration nicht korrekt umsetzt. Schade – es war nah dran!

Leistung: 43,4 tok/s Generation (schnellstes im Test!) | Cache-Effizienz: 83,8 %


Qwopus3.6-35B-A3B-v1-mlx-4bit — Leere Bühne :cross_mark:

Das Modell generiert Code mit dem richtigen Framework – Newton-Formel, Verlet-Integration, Gravitations-Slider mit Formel-Anzeige – aber die Planeten erscheinen nicht auf dem Canvas:

  • :white_check_mark: Slider und Newton-Formel korrekt dargestellt (F = G · MSonne · mPlanet / r²)
  • :white_check_mark: Planetenlegende rechts vorhanden (Merkur bis Neptun)
  • :cross_mark: Canvas bleibt nahezu leer – nur Merkur als winziger Punkt sichtbar
  • :cross_mark: Initialisierungsfehler im JavaScript (Planeten werden nicht gerendert)

Das Grundgerüst stimmt konzeptionell, scheitert aber an der Implementierung.

Leistung: 41,4 tok/s Generation | Cache-Effizienz: 80,9 %


Qwen3-Coder-30B-A3B-Instruct-MLX-4bit — Flucht aus dem Canvas :cross_mark:

Interessant: Das ist ein reines Coder-Modell – und trotzdem scheitert es an der Physik:

  • :white_check_mark: Alle Planeten generiert und mit Farben versehen
  • :white_check_mark: Slider unten mit Label „Gravitationsstärke (G)"
  • :cross_mark: Planeten fliegen in den ersten Sekunden aus dem sichtbaren Bereich
  • :cross_mark: Canvas-Größe zu klein, Simulation skaliert nicht korrekt
  • :cross_mark: Physik instabil – Anfangsgeschwindigkeiten falsch berechnet

Mit 750.051 Prefill-Tokens war dies das token-intensivste Modell nach dem 27B-Preview.

Leistung: 19,7 tok/s Generation | Cache-Effizienz: 83,2 %


Qwen3.5-9B-Claude-4.6-HighIQ-MLX-mixed-10bit — Theorie ohne Praxis :cross_mark:

Ein Kuriosum: Das Modell erklärt die Newtongesetze auf der Seite besser als alle anderen – kann sie aber nicht implementieren:

  • :white_check_mark: Titel „Interaktives Sonnensystem"
  • :white_check_mark: Newton-Gesetze auf der Seite erklärt (1., 2., 3. Gesetz + Gravitationsformel)
  • :white_check_mark: Planeten-Tabelle mit Radien und Geschwindigkeiten
  • :cross_mark: Planeten werden nicht animiert / Simulation läuft nicht
  • :cross_mark: Nur die Sonne als leuchtende Kugel sichtbar

Der 9B-Parameter-Footprint macht sich hier deutlich bemerkbar: Zu klein für die komplexe Physik-Implementierung.

Leistung: 20,3 tok/s Generation | Cache-Effizienz: 79,6 %


Qwopus3.6-27B-v1-preview-MLX-4bit — Token-Fresser ohne Ergebnis :cross_mark:

Das teuerste Experiment im Test – mit dem enttäuschendsten Verhältnis:

  • :white_check_mark: Sonne im Zentrum sichtbar
  • :white_check_mark: 3 Slider vorhanden (Anziehungskraft, Simulations-Geschwindigkeit)
  • :cross_mark: Nur Saturn ist als entfernter Planet sichtbar – er flieht aus dem System
  • :cross_mark: Restliche Planeten nicht sichtbar oder bereits außerhalb des Canvas
  • :cross_mark: Physik fundamental fehlerhaft: Keine stabilen Orbits

Leistung: 18,7 tok/s Generation | Cache-Effizienz: 89,2 %


Qwen3.5-27B-Claude-4.6-Opus-Distilled-MLX-4bit — Planeten im freien Fall :cross_mark:

Das klassische „Ich kenne die Formel, aber nicht die Anfangsbedingungen"-Problem:

  • :white_check_mark: Sonne sichtbar
  • :white_check_mark: Alle Planeten generiert, korrekte Farben
  • :white_check_mark: Slider vorhanden
  • :cross_mark: Planeten fallen senkrecht nach unten – keine Tangentialgeschwindigkeit gesetzt
  • :cross_mark: Keine Orbits, nur gravitativer freier Fall
  • :cross_mark: Mit Abstand niedrigste Performance (12,2 tok/s)

Die Distillation von Claude 4.6 Opus auf Qwen3.5-27B hat offensichtlich bei der physikalischen Problemlösung erhebliche Verluste hinterlassen. Cache-Effizienz von nur 43,2 % deutet zudem auf ineffizienten Kontext-Aufbau hin.

Leistung: 12,2 tok/s Generation | Cache-Effizienz: 43,2 % (schlechtester Wert)


:chart_decreasing: Gesamtstatistik – oMLX Session

Über alle 8 Tests wurden insgesamt verarbeitet:

  • ~6,37M Input-Tokens

  • ~103K Output-Tokens

  • ~5,32M gecachte Tokens

Der Token-Verbrauch ist stark ungleich verteilt – das 27B-Preview-Modell allein hat durch seine massive Kontextverarbeitung einen Großteil der Gesamtlast verursacht.


:brain: Fazit & Analyse

Was unterscheidet Erfolg von Misserfolg?

Die Aufgabe verlangte mehr als nur das Kopieren von Physikformeln. Entscheidend war:

  1. Korrekte Anfangsgeschwindigkeiten für stabile Kreisorbits: v = √(G × M / r)
  2. Numerische Integration
  3. Skalierung – reale Abstände auf Canvas-Pixel korrekt abbilden
  4. Simulation Loop mit requestAnimationFrame

Erkenntnisse

Beobachtung Detail
:trophy: Größere Modelle ≠ bessere Physik Der 9B-Distillat versagt, der 26B-Gemma besteht
:light_bulb: Coder-Modelle keine Garantie Qwen3-Coder-30B scheitert trotz Spezialisierung
:money_with_wings: Token-Effizienz ≠ Qualität Qwopus-27B-Preview: 3,8M Tokens, trotzdem fail
:artist_palette: UI-Fokus kann Physik verdrängen Qwen3.5-35B baut tolles UI, vergisst die Mechanik
:high_voltage: Schnellstes Modell besteht Qwen3.5-35B mit 43,4 tok/s ist schnellstes, aber…
:dna: Architektur zählt MoE-Modelle (A3B) zeigen gute Performance/Qualität

Empfehlung

Für komplexe physikalische Simulations-Aufgaben im lokalen Betrieb:

:1st_place_medal: Erste Wahl: Qwen3.6-35B-A3B-UD-MLX-4bit
Beste Balance aus Qualität, Physikverständnis und Performance

:2nd_place_medal: Gute Alternative: gemma-4-26b-a3b-4bit
Schnellstes Prefill (331,9 tok/s), korrekte Physik, etwas schlichteres UI


:hammer_and_wrench: Testumgebung

  • Hardware: Apple Silicon (Mac M1 Max, 32GB RAM, 1TB)
  • Server: oMLX (lokaler MLX-Inference-Server)
  • Quantisierung: 4bit (außer HighIQ: mixed 10bit)
  • Prompt: Einmalig, ohne Nachbesserung (Zero-Shot)
  • Größe LLM Bedingt durch 32GB RAM gehen bei keinen größeren Modelle

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Da hast du ja ordentlich Aufwand betrieben! :+1:

Mein aktuelles bevorzugtes Modell → Qwen3.6-35B-A3B-UD-MLX-4bit (21,2 GB)

Man sollte ihn bloß nicht zu sehr mit „systemkritischen Fragen“ über China nerven!
Da kommen zum Teil sehr „obskure“ Antworten!

Der Geopolitik-Filter: Da die Qwen-Reihe von Alibaba entwickelt wird, ist sie fest an die strengen regulatorischen Richtlinien der chinesischen Cyberspace-Administration (CAC) gebunden. Sobald sensible Trigger-Begriffe rund um die Staatsführung, Taiwan oder historische Ereignisse fallen, schaltet das Modell blitzschnell vom Modus „genialer Logik-Assistent“ um auf „hochdiplomatischer Staatsbeamter“. Das Ergebnis sind dann diese typisch hölzernen, ausweichenden oder schlicht skurrilen Antworten.

Das ist auch mein Testsieger und läuft noch gerade so bei mir. :wink: Werde ich jetzt die Tage mal als daily für den hermes agenten laufen lassen und beobachten.

Da ich wenig nach Politik frage, stört mich das nicht wirklich.

Ich lade da gerade testweise eine etwas größere „Cuda“ Variante auf die Spark, will mal sehen ob das/was „Besser“ geht!? :innocent:

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Wäre mal interessant, was das für ein Sprung ist. Aber man bekommt auch von 13b auf 35b den Unterschied schon gut mit. Auf 8bit könntest du noch gehen, 16 bringt wenig wie ich so gelesen habe.

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Hoffentlich darf ich das hier posten, sonst bitte löschen.

Kennt das wer bzw. hat das wer getestet:

GitHub - nicedreamzapp/claude-code-local: Run Claude Code 100% on-device with local AI on Apple Silicon. MLX-native Anthropic-API server, 65 tok/s Qwen 3.5 122B, Llama 3.3 70B, Gemma 4 31B. Private, offline, airgap-ready. Built for NDA / legal / healthcare workflows. · GitHub

Schaut sehr interessant aus….

Habe gerade auch noch gefunden, dass Modells von Huggingface auf Ollama laufen. Vielleicht für den einen oder anderen interessant, da die Indizierung von mlx Modellen auf der Ollama Webseite nicht berauschend ist:

Use Ollama with any GGUF Model on Hugging Face Hub · Hugging Face

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Sehr interessant! Das muss ich mir mal näher anschauen! :+1:

Danke fürs Teilen. :slight_smile: Werde ich mir auch mal anschauen, aber dahinter steckt auch eine TUI, oder? Wer eine GUI vor der TUI bevorzugt kann auch gerne hier mal schauen:

Danke für das Teilen euer Erfahrungen. Ich bin ja noch ganz am Anfang und wie bereits in einem anderen Thread erzielt geht es mir eher um eine lokale ki Steuerung von Home Assistant auf schwachen Rechnern. Um halt mal auszureizen was mit 4-8 GB rum geht.

Aktuelle Erfahrung: acon96/Home-FunctionGemma-270m ist dann vielleicht doch zu klein … Da kommt noch viel Müll bei rum. Und für “Bitte Bürolampe ausschalten.” - das funktioniert - braucht es dann doch keine KI.

Ich werde weiter testen…

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Ich habe vor einiger Zeit mich auch damals mit Olama befasst in Proxmox als VM um der habe ich nur 4GB zugeteilt gehabt! Es funktioniert zwar aber Spaß macht das ganze nicht! Bin auch nicht einer der alles schnell haben möchte wenn man was macht aber irgendwo ist dann auch eine Grenze was das warten angeht! Jetzt habe ich das ganze auf meinem NAS laufen mit Olama aber mit 32GB zugeteilt damit kann man schon arbeiten. Ist zwar auch nicht die Rennmaschine aber für mich und meinen bedarf ausreichend! Das ganze läuft alles lokal!

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MiniMax M3 – Der nächste Local-Use-Kandidat?

Hi zusammen,

ich teste gerade das frisch erschienene MiniMax M3 (MiniMax M3 - Coding & Agentic Frontier, 1M Context, Multimodal | MiniMax) und bin echt angenehm überrascht! Läuft aktuell richtig gut.

1. Die neue Architektur: MiniMax Sparse Attention (MSA)

Das ist das eigentliche Herzstück. Statt wie üblich auf „Full Attention“ zu setzen (was bei langen Texten extrem viel Rechenleistung frisst), nutzt M3 ein neues, hocheffizientes Sparse-Attention-System.

  • Der Effekt: Bei maximaler Auslastung verbraucht das Modell pro Token nur 1/20 der Rechenleistung der Vorgängergeneration.
  • Es läuft im Prefill (Eingabe verarbeiten) über 9-mal schneller und beim Generieren von Text über 15-mal schneller (ca. 100 Token/Sekunde). Das ist für lokale Hardware später ein Segen.

2. Riesiges 1-Million-Token-Kontextfenster

Dank der MSA-Architektur kann M3 ein gigantisches Kontextfenster von bis zu 1 Million Token verarbeiten. Du kannst also theoretisch ganze Code-Repositories, stundenlange Videos oder stapelweise Dokumente auf einmal hineinwerfen, ohne dass das Modell vergisst, was am Anfang stand.

3. Native Multimodalität (von Tag 1 an)

Viele Modelle lernen erst Text und bekommen später „Auge und Ohr“ oben draufgesetzt. M3 wurde von „Step 0“ an nativ gemischt auf Text, Bildern und Videos trainiert (mit über 100 Billionen Token). Dadurch versteht es das Zusammenspiel von visuellen Daten, Grafiken und Text extrem tief und flüssig.

4. Extrem stark im Coding & Agentic Work (SWE-Bench)

M3 wurde speziell dafür gebaut, nicht nur Fragen zu beantworten, sondern eigenständig als „Agent“ Aufgaben zu lösen (z. B. Fehler im Code suchen, Tools nutzen, im Web browsen).

  • Auf dem berüchtigten SWE-Bench Pro (einem Benchmark für echte Software-Engineering-Aufgaben) erzielt es 59,0 %. Damit schlägt es laut Benchmarks Modelle wie GPT-5.5 oder Gemini 3.1 Pro und kratzt an Claude Opus 4.7.
  • In internen Tests hat das Modell in 12 Stunden völlig autonom ein komplettes wissenschaftliches Paper reproduziert (inklusive 18 Code-Commits und 23 Diagrammen).

Kurz gesagt:

Das M3 ist ein Coding- und Agenten-Monster mit 1M Kontext und Video-Verständnis, das dank seiner schlanken Architektur wie gemacht dafür ist, nach dem Open-Weight-Release die lokale Community im Sturm zu erobern.
→

Angeblich soll das Modell 10 Tage nach Veröffentlichung als „OpenSource“ freigegeben werden. Wenn das stimmt und die Community es entsprechend quantisiert, hätten wir hier einen richtig guten Kandidaten für den lokalen Einsatz.

Es ist aktuell einfach wild, was die KI-Schmieden aktuell für neue Modelle „rausballern“.
Jede Woche irgend ein neuer „Scheiß“ verfügbar! :innocent:

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Echt jetzt.. :smiling_face_with_tear: Ich will auch ein Spark haben.

Staune ja, dass M3 darauf läuft. Das braucht doch die vollen 128GB oder hast du die 3bit Variante mit 101GB genommen?

Leider werden die Modelle nicht wirklich kompakter gemacht. Bei MinMax 2.5 gibt es auch bis heute keine kleine Version. Würde das LLM auch zu gerne mal testen. Die Tests dazu sehen wirklich vielversprechend aus, für ein lokales LLM.

Teste das „online“! Ist aber ein guter Kandidat wen es den „Opensource“ werden sollte!

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1 Millionen Token Fenster und das soll dann Lokal laufen? Vielleicht auf nem 128GB oder höher system…

Ich hoffe das wird reichen! :wink: