Es gibt mehrere Gründe warum der Duty-Cycle zu groß wird.
Um viel Schreiberei zu ersparen, erlaube ich mir, die Frage mit einem Link zu beantworten.
Dort werden die Zusammenhänge mMn gut erklärt >> Link
Bei mir ist der Duty-Cycle mal durch die Decke gegangen:
die Batterien eines Thermostaten war schwach.
der Fensterkontakt eines Dachfensters hat sich durch extreme Hitze etwas gelöst und hing im Zusammenspiel mit sich verändernder Sonneneinstrahlung auf der Schaltschwelle. Obwohl die Kontakte eine Hysterese haben, führte das zu ständigem AUF-ZU Status.
ich habe eine Automation in Home Assistant zu Testzwecken im Sekundentakt ausgeführt und dann vergessen den Wert wieder zu ändern.
Hi, zum Testen würde ich mal nur eine Schnittstelle verwenden bzw. Cloud. (entweder nur Home Assistant oder nur App). Daher verwende ich auch lieber die lokale Integration von Homematic, weil dort gibt es keine Cloud-Drosselung. Die Steuerung über HA mit Cloud funktioniert ja trotzdem einwandfrei. Von daher würde ich gleich in HA auf die lokale Integration homematicip_local umsteigen, falls du eine CCU nutzt.
Soweit ich weiß geht lokal nur mit CCU, HCU oder Raspberrymatic. Der AP stellt wie ich es gelernt habe immer eine Verbindung zum Internet für die Cloud her. Fand den AP daher auch immer überflüssig (höchstens als Repeater).
Wahnsinn, ist schon eine Weile her, aber 177€ habe ich bestimmt nicht bezahlt. Sind die wieder teurer geworden? Bei Kleinanzeigen findet man einen Haufen CCU3, teils auch schon mit Raspberrymatic für um die 100€ oder darunter (nur so als Anregung).
Wirklich schlimm mit der Inspiration, man bekommt hier irgendwie jeden Tag neue Inspirationen… Könnte gefühlt jeden Tag was neues basteln oder bestellen.
Ein extra Rechner ist nicht zwingend erforderlich. Rasperrymatic kann direkt als Addon in HA installiert werden. Nur der HMIP-RF-USB Stick wird noch benötigt.
Simon42 hat dazu ein Video auf YT veröffentlicht.
Vielen Dank für den gut gemeinten Tipp.
Aber genau das möchte ich zurzeit nicht.
Es gibt unterschiedliche „Philosophien“ zum Thema Zentralisierung und Dezentralisierung.
Manche, evtl. sogar die Mehrheit, packen alles in einen Rechner, zB. mit Proxmox.
Das ist absolut ok und funktioniert super, hatte ich auch schon mal.
Wenn dieser Rechner dann zickt, Hard- oder Softwaremäßig, geht alles nicht mehr. OK, man kann, abgesehen von regelmäßigen Backups, clustern oder Redundanzen schaffen, aber das war mir dann irgendwann zu kompliziert.
Momentan bin ich auf dem Trip, einiges in autarke Ressourcen zu verteilen, die aber trotzdem miteinander verbunden sind und sich gegenseitig ergänzen.
HA läuft zurzeit nativ als OS auf dem Mini-PC. Sehr performant, sehr energiesparend, sehr leise.
Der NAS läuft auf einem Raspberry pi mit SSD und OMV. Läuft sogar mit gedrosseltem CPU-Takt und passiver Kühlung sehr gut und leise.
Zukünftig wird RaspberryMatic auf einem weiteren Raspi mit Funkmodul laufen.
Mal seh’n was mir noch so einfällt.
Von früheren Bastelprojekten habe ich 2 Raspi 4b und 1 Raspi 3b, die würde ich gerne beschäftigen.
OK, ich habe dann evtl. etwas mehr Stromverbrauch, aber ein Vermögen ist das nicht.
Was noch sehr wichtig ist: Es macht mir einfach Spaß.
Und wenn’s mir nicht mehr gefällt, mach’ ich wieder Proxmox oder irgendwas anderes, was es jetzt noch gar nicht gibt.
Wo es wichtig ist, habe ich in HM direkte Verknüpfungen. Also z.B. Strom für den Trockner nur wenn das Fenster auf Kipp ist. Das funktioniert auch wenn nur der Fenstersensor und die Schaltsteckdose miteinander Kontakt haben. Aber wenn du unbedingt einen Pi beschäftigen möchtest, sonst aber auch, rate ich Dir zu dem USB Stick. Mit dieser kleinen Platine zum Aufstecken hatte ich häufiger schlechten Empfang.
Ich habe über Nacht meinen HA green abgeschaltet und siehe da die Probleme waren weg. Heute morgen hab ich dann ein Backup von HA 2025/5 eingespielt und bisher keine Probleme. Es scheint als eindeutig am HA Update 2025/6 zu liegen woran auch immer. Ich warte jetzt erst mal das nächste Update ab.
Danke für all die Hinweise.