PV Management für Home Assistant — zwei HACS-Integrationen (Spot & Fixpreis)

Naja, man könnte den Jahreswert durch 365 rechnen und bei dem Tagesverbrauch dazu rechnen :smiley: Wies aber nicht ob man da einen Mehrwert hätte :slight_smile:

Aus meiner Sicht müssen Grundpreis und Boni unberücksichtigt bleiben.

Es sei denn, dein Grundpreis hat eine Abhängigkeit zum Verbrauch.

ok, vergessen wir den Grundpreis ….

das ist ein sehr mächtiges Tool mit unglaublichen Möglichkeiten.

@hoizi89 Vielen Dank und ganz grossen Respekt!

ich würde das gerne bei mir verwenden, bin mir aber über die Erst-Installation im Unklaren.

Meine PV Anlage ist sukzessive seit 09/2022 gewachsen und besteht aus:

Teil 1 (09/2022) 2x 375wp + hoymiles HM600

Teil 2 (11/2023) 2x 410wp + hoymiles HM600

Teil 3 (04/2025) Anker Solix E1600 für Teil 1

Teil 4 (05/2025) 1x 410wp + hoymiles HM800 (noch nicht installiert)

Frage:

wie würdes Du das jetzt mit Deiner Integration einrichten, um möglichst alle Werte (Amortisation, Break-even, Autakiegrad etc.) korrekt zu erfassen?

Mein erster Test hat nur meinen Teil 2 erfasst …

Hast du aus der Hoymiles App die Gesamt-kWh die deine Anlage bisher produziert hat? Das wäre die beste Basis für die
Offsets.

Und noch eine Frage: Willst du eine gemeinsame Amortisation für die ganze Anlage (alle Teile zusammen), oder willst du jede Erweiterung einzeln tracken? Gemeinsam ist einfacher einzurichten, einzeln wäre pro Teil eine eigene Integration-Instanz

ja so würde ich das machen, bin eh am Ende dessen, was in DE noch als BKW erlaubt ist…

ich denke schon, habe alles von Anfang an in HA getrackt, müsste nur auf die Suche gehen, wo ich diese historischen Werte finde ….

könnte mir vorstellen daß eine Berechnung der bisherigen Amortisierung nicht so trivial ist.

Da spielen ja mehrere Faktoren ein, zB Strompreis seit 2022, Produktion der Anlage…. etc.

Hast du Sensoren für Netzbezug und Einspeisung? Die brauchst du auf jeden Fall für die Integration. Und falls ja: Das wäre ein weiterer Grund warum 4 einzelne Instanzen nicht funktionieren – der Zähler misst immer nur die Summe von allem was ins Netz geht oder rauskommt. Man kann nicht zuordnen welcher Teil der Anlage wie viel eingespeist oder eingespart hat. Am besten die Ertragssensoren aller Teile zu einem Gesamtsensor zusammenführen (z.B. via Template-Sensor in HA) und dann eine einzige Instanz verwende

ja, die Sensoren habe ich alle.

Mein Verständnisproblem sind vielmehr die historischen Daten.

also zB gibt es die Anker Solarbank erst seit einem Jahr und puffert auch nur 2 Solar-Zellen und die anderen 2 gehen direkt ins Hausnetzt.

Und als Anschaffungskosten dann die Summe aller Komponenten?

und wie könnte man feststellen, was mich die Anlage seit 09/2022 schon eingespart hat?

Ja, Anschaffungskosten = alles zusammenrechnen → kommt unter Anschaffungskosten.

Installationsdatum: Datum deiner ersten Anlage (09/2022) eintragen. Die späteren Erweiterungen musst du nicht extra eintragen – die höhere Produktion fließt automatisch ein.

Bisherige Ersparnis: Schau in der Hoymiles App wie viel kWh du insgesamt produziert hast. Dann rechnest du pro Jahr: kWh × dein damaliger Strompreis = gesparte EUR. Alles zusammenzählen und unter Optionen → Energie-Offsets → Ersparnis-Offset (€) eintragen.

Ab dann rechnet die Integration mit echten Werten automatisch weiter.

ok, folgende Werte stehen zur Verfügung:

für Teil 2 ein zigbee power plug mit bisher 607,650 kWh

für Teil 1 Werte aus der ahoy-DTU Yield Total 1520,28 kWh

für Teil 3 diese Sensoren

wobei sich der Wert der Kostenersparnis aus dem zuoberst eingegeben Strompreis ergibt (den ich an dieser Stelle brutto eingegeben habe)

für Teil 4 gibt es keine Werte, da das erst in Kürze installiert werden soll.

und diesen ersten Versuch “PV1 Gartenhaus” dann löschen und alles in eine einzige PV-Anlage packen….

Was hat das jetzt noch mit dem Kontingent zu tun? Kommt das zum tragen, wenn man ein Packetpreis vom Stromanbieter gekauft hat?

und wie kommt jetzt noch die Solarbank ins Spiel?

oder ist das egal, weil ohne Akku würde man ja mehr verschenken ….

habe da nochmal drüber nachgedacht, und ich denke, das es doch nicht egal ist.

Am Ende des Tages zählt doch zB, was man für XXXX KW bezahlt hat und es gibt Anbieter, die haben einen kleinen Arbeitspreis und einen hohen Grundpreis und andere Anbieter machen es anders herum. ME kann man daher den Grundpreis nicht ausser Acht lassen (und wenn man jedes Jahr den Stromanbieter wechselt auch nicht den Neukunden-Bonus)

du senkst den Grundpreis nicht durch die Nutzung der PV.
und den Bonus bekommst du auch, wenn du keine PV nutzt.

und damit spielen sowohl der Grundpreis als auch der Bonus keine Rolle für die Amortisation.

na dann vielleicht mal am Beispiel (alle Preise brutto), Jahresverbrauch 4800 KW

  1. Anbieter = ein Paket von 4800 KW/Jahr kostet mich 1302 (abzgl. 25% Neukundenbonus) macht € 976
  2. Anbieter = Arbeitspreis 0,31/KWh + 80 Grundpreis - 281 Neukundenbonus macht € 1228
  3. Anbieter = Arbeitspreis 0,30/KWh + 142 Grundpreis - 189 Treuebonus zusammen € 1437

ich zahle also für 4800 KW mal 1437, mal 1228 und mal 976 €

und dementsprechend verhält sich der Preis/Kwh respektive die Amortisierung.

also in meinen Augen ist das nicht dasselbe wenn da über € 460 dazwischen liegen. Das ist ja schon mehr als mich das 2. Set Solarzellen + HM600 damals gekostet hatte.

das lustige daran ist:

logischerweise nimmt jetzt jeder das günstigste Angebot. Aber dabei dauert es bis zum break-even dann natürlich auch länger….aber die Frage ist ja auch, wieweit will man diese Betrachtung ausreizen? Was ist mit Opportunitätskosten (Zinsen, wenn ich das Geld für die Anlage auf die Bank gebracht hätte) oder Abnutzung (ein Akku hält max. 10 Jahre), was ist mir ein hoher Autarkiegrad wert etc.

Grundpreis und Boni hast du mit und ohne PV — PV spart dir nur den Arbeitspreis. Beim Paket-Tarif: dafür gibt’s das Kontingent. Und ja, irgendwo muss man eine Grenze ziehen :grinning_face_with_smiling_eyes:

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sorry aber dann ist mir das intelektuell zu hoch. In meinem Beispiel oben zahle ich umgerechnet

  1. 976/4800 = 0,20 €/Kwh

  2. 1228/4800 = 0,255 €/Kwh

  3. 1437/4800 = 0,299 €/Kwh

und je nach dem, wie ich diesen Arbeitspreis eingebe errechnet Deine Integration die Amortisierung.

Aber kann ja auch jeder machen, wie er will….Ist sicher eh nur eine Näherungs-Berechnung und am Ende kommt etwas anderes heraus.

Auf jeden Fall Danke für diese tolle Integration.

@hoizi89

evtl. ein Bug?

man kann einen einmal eingegebenen Strom-Preis nicht mehr entfernen

EDIT:

und was hat es mit den einzelnen PV-Stripes auf sich? Ich habe alle Daten eingetragen, sehen aber dazu nichts. Ist das evtl. für eine zukünftige Version geplant?

Danke für die Info! Das ist ein Bug - sobald ein Sensor einmal gesetzt ist, kann er nicht mehr entfernt werden. Wird im nächsten Update behoben.

Zu den PV-Strings: Nach dem Konfigurieren einmal HA neu starten, dann tauchen die Sensoren auf (z.B. sensor.pv_strings__produktion). Braucht kurz bis die ersten Werte da sind.

alles klar, ich werde meinen ersten Test-Versuch mit PV Management eh nochmal komplett neu machen.

Jetzt hat die Integration allerdings schon einige Sensoren angelegt. Wird das alles komplett gelöscht, wenn ich die Integration auch komplett aus HACS entferne und nach einem Neustart nochmals von vorne anfange?

Ich möchte die alten Entitäten und Statistiken komplett los werden und das nicht alles als Altlast noch im System haben (dann jeweils mit eine nachgestellten _2 zB sensor.pv_amortisation_amort_restbetrag_2

ist es korrekt wenn hier ein negativer ROI angezeigt wird?

oder ändert sich das, wenn der break-even überschritten ist?

evtl. noch ein Bug, es geht um den Wert pv_amortisation_einspeisung

ich habe bei den historischen Werten dort 203,62 kwh eingegeben, das war der Zählerstand vom 26.03. Der aktuelle Zählerstand steht bei 206,8. Aber das wird angezeigt …

anscheinend wird der Historische Wert jeweils auf den aktuellen Zählerstand addiert …

ich habe den jetzt mal auf NULL gesetzt. Das hat bei der Berechnung (zumindest bei mir) keine Bedeutung, da ich keine Vergütung für eingespeisten Strom bekomme.

Hi :slight_smile:
Danke für das Feedback

Zu den Altlasten: Einfach unter Einstellungen → Entitäten die alten mit _2 Suffix löschen, dann neu installieren.

ROI negativ: Ja, korrekt. ROI = (Ersparnis − Anschaffungskosten) / Anschaffungskosten — ist vor Break-even immer negativ. Dreht ins Positive sobald amortisiert.

Einspeisung verdoppelt: Ist ein Bug — der historische Offset wurde auf den bereits getrackten Wert draufaddiert. Ist mit v1.19.7 gefixt. Eigenverbrauchsquote (0%) und Autarkiegrad („Unbekannt“) waren auch betroffen (nutzten Live-Werte statt kumulierter Totale) — bitte Updaten