Warmwasserzirkulation smart und sparsam 3,5 kWw in 9 Monaten

@TTShorty
hab mir das Video angeschaut und fand es sehr interessant.
2 Punkte wo ich mich Frage wie er auf den hohen Verbrauch kommt.
Am Anfang waren es noch 6,5 - 8 kWh, nach Einbau der Pumpe etc. konnte er sein Verbrauch auf 2,5kWh reduzieren.

Wenn ich jetzt meinen Verbrauch meine ZP nehme (hast Du ja ausgerechnet) und diesen jetzt auch mal mit 0,3€ berechne.
Komme ich auf 13,14€ pro Jahr.(Ich muss meine ZP mal auslesen ob der Stromverbrauch stimmt :slight_smile: )

Was hat er da Verbaut :slight_smile:
Aber Punkt 2 später im Video kommt ja noch die Legionellen Lösung und hier wird ja auch von der 8 Stunden Lösung gesprochen.

Die Frage ist nun bei Dir kommst Du am Tag auf diese 8 Stunden?
Deswegen bin ich wenn dann für eine Nachts Abschaltung.

Bin auf Deine Vergleichswerte und Erfahrung März 2026 gespannt.
Dafür schon mal ein dickes Danke von mir.

Gruß Fauli

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Einsparungen würde ich mir weniger vom selteneren Betrieb der Zirkulationspumpe (läuft 5 Minuten pro Stunde mit wenigen Watt) selbst als aus den sich daraus ergebenden Einsparungen bei der Warmwassererzeugung (2-3 kWh pro Tag) versprechen.
Mein WW-Speicher hat Standby–Verluste. Das Wasser kühlt also auch ohne dass wir WW entnehmen mit der Zeit ab. Etwa 1 K in 5 Stunden.
Läuft die Zirkulation, so kommt das Wasser kühler in den Puffer zurück als es diesen verlassen hat, weil unterwegs die Leitungen, das Mauerwerk usw. erwärmt werden. Der Speicher verliert in diesem Fall etwa 1K in 2,5 Stunden - als fast doppelt so viel.
Wenn die Zirkulation also so wenig wie möglich läuft (z.B. über einen Bewegungsmelder gesteuert nur wenn jemand im Bad ist), kann ich die Häufigkeit verringern, mit der WW erzeugt wird. Dadurch habe ich also pro Tag weniger Energieverbrauch für die WW-Bereitung.
Zudem tut es meiner Wärmepumpe gut, wenn sie weniger oft eine WW-Bereitung durchführen muss, da dies aufgrund der höheren notwendigen Vorlauftemperaturen den Verdichter stärker belastet.

Soweit die Theorie - der Shelly zur Steuerung liegt schon lange in der Werkstatt und wartet auf den Einbau… :rofl:

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Ich glaube wir sind von 8 Stunden weit entfernt. 2-3 Warmduscher am Tag, einen Durchlauf mit dem Geschirrspüler am Warmwasseranschluss und etwas Handwäsche, Kleingeschirr etc. Da liegen wir eher im Bereich 2,5 - 3 Stunden. Trotzdem werde ich das auch mit in meinen Überlegungen mit einbeziehen. Danke.

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Wenn die Zirkulation dauernd läuft kommt natürlich auch nicht mehr "Mauerkaltes Wasser zurück in den Puffer. Der Speicher verliert dadurch nicht die ganze Zeit soviel wie bei kurzen einschalten der Pumpe. Aber ich schalte meine aus, warum den ganzen Tag laufen wenn unterm Tage überhaupt keiner Zuhause ist.

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Der Wärmeverlust im Mauerwerk oder Rohrleitung findet aber auch statt wenn die Zirkulationspumpe permanent läuft.
Frage wäre: bei welchem Modus mehr?
Ich tippe auf „Zirkulation immer An“ da mehr Temperatur zum Mauerwerk.
Bei Zirkulation Aus hört es auch irgendwann sogar komplett auf (bei mir ca. 22 Grad)

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Etwas off-topic, aber auch interessant ist folgende Situation. Wir haben das Haus samt Heizungsanlage übernommen und nach einiger Zeit festgestellt, das es für die Einliegerwohnung eine Warmwasser-Zirkopumpe gibt. Nur - es gibt keinen Zitkulationskreislauf, lediglich eine Warmwasser-Stichleitung.
Da habe ich natürlich die Pumpe stillgelegt.
Den Installationsbetrieb gibt es mittlerweile nicht mehr - warum wohl?

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Die Zirkulationspumpe braucht mal eigentlich nur in der kalten Zeit im Jahr, den im Sommer wenn es draußen 30 - 40°C hat, würde man sie Grundsätzlich für das was sie gedacht ist nicht brauchen. Man muss sie aber trotzdem laufen lassen wegen den legionellen die sonst entstehen können. Das würde heißen, wenn man von der Energieersparnis ausgeht, was man in der kalten Zeit sich erspart, verliert man im Sommer wieder.
Nur wenn ich jetzt von meiner Situation ausgehe, hätte ich im Winter zwei Punkte wo man sparen würde, einmal die Energie und zweitens das Wasser was ungenutzt kalt runter läuft bis das warme Wasser ankommt und das natürlich auch Geld und Ressourcen kostet.
Hier würde auf jeden Fall der zweite Punkt das größte Gewicht haben, des ungenutzten Wasser, da wir hier auf die Zukunft gesehen mit Wasserknappheit zu tun bekommen!

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ich finde das Thema sehr interessant.

Ich würde im ersten Schritt die 8-10 Stunden Regel versuchen d.h. max 8-10 Stunde die ZP laufen zu lassen.
Das reicht aus um das Thema Legionellen klein zu halten.
Für mich würde d.h. nachts aus Tagsüber an.
Auch wo man schauen sollte was für eine ZP überhaupt verbaut wurde und was die Strom braucht.
Steht ja meistens vorne drauf.

@TTShorty auf Dein Projekt bin ich gespannt und vor allem auf den Kosten Nutzen faktor.
Ich überege auch schon die ganze Zeit wie und wo ich was einsparen könnte.

ich habe fast 2000m3 Gas bei meiner Therme gespart in dem ich die Heizkurve um eins runter geschaltet habe , dauert etwas länger aber bei guter Isolierung vom Haus merkt man das nicht.
Dann sobald die Heizzeit vorbei ist, Heizung ausschalten (nicht das Warmwasser) , weil die Heizung auch im Sommer Heizt, wenn z.B. der Außenfühler mal sagt es ist kalt etc.
noch mal 2000m3 Gas habe ich gespart durch Einbau eine Heizstabs, was zwar nicht so gut ist wegen Strom 1 zu 1 aber das meine PV genügend Strom produziert lieber da reinstecken als von der Stand 7 cent zu bekommen.

Gruß

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Guter Ansatz. Meinst du m3 oder kW? Und innerhalb welcher Zeit?

Den Weg mit dem Heizstab habe ich seit knapp 3 Jahren realisiert. 2 Stäbe 900W u. 1500W. Die laufen in der Übergangszeit und und die Ersparnis beträgt jährlich rund 800kw. Das reicht teilweise um das ganze EG zu heizen. WW kommt in der Zeit zu einem großen Anteil aus der Solarthermie.

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Ich denke es ist sehr von den Lebensgewohnheiten der Nutzer abhängig. Bei mir schaltet sich die Zirkopumpe nachts aus und Tagsüber läuft sie thermostatgesteuert. Bedeutet: Sobald die Temperatur an der Zirkulationsleitung erreicht ist, schaltet Sie ab und beim unterschreiten der eingestellten Solltemperatur wieder ein. So entsteht eine Laufzeit von ca 3min und das im Durchschnitt einmal pro Std. Das ganze läuft bereits seit 12 Jahren so ohne erkennbaren Komfortverlust. Bei uns passt es das nach 22 Uhr und 6Uhr Morgens es etwas länger dauert bis Warmwasser anliegt. Eine Zirkulationspumpe setzt sich nicht so schnell fest wenn Sie regelmäßig dreht, auch nicht bei schlechter Wasserqualität. Vielleicht gefällt jemanden ja diese Lösung

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Wo mißt Du die Rücklauftemperatur, wenn die Zirkulation abgeschaltet ist?
Das kann ja dann nur ein bestimmter Punkt sein, wo Du das Abkühlen beobachtest, oder?

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Als Alternative könnte ich noch ein Altmodisches Smart-Home anbieten.

Ich habe vor 25 Jahren an den am weitesten entfernten Entnahmestellen einen Taster verbaut welcher die Zirkulationspumpe über eine Zeitschaltung kurz einschält ( ca10 min)

Für die Arbeit im Dreischichtbetrieb war dies damals für mich die beste Lösung.

Und ja falls sich jemand die Fragt stellt, die Entnahmestelle (Küche) direkt über dem Heizraum hat keinen Schalter und nicht mal eine Zirkulationsleitung!

Diejenigen welche gerne rechnen werden mir bestimmt gleich sagen wie viel Wasser bei einer Leitungslänge von 2 Metern hier wohl im Jahr verschwendet wird!

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@TTShorty ich meine m3 beim Gas.
hatte immer ein Gasverbrauch von ca. 12500 m3 gehabt nach der Änderung Heizstab bin ich um ca 2500m3 runtergekommen und nach Änderung der Heizkurve + Hausschalten des Heizbetriebes wenn dieses nicht mehr gebraucht wird noch mal gute 2000m3 Gas ..
Diese Jahr Verbrauche ich ca. 8000m3 an Gas

@Popey
Hier muss man immer den Kosten Nutzen Faktor einrechnen ob man verschwenderisch ist oder nicht.

Die Pumpe kostet Geld, die Pumpe Verbraucht Co2 für die Produktion etc.und jetzt darf man rechnen was würde man sparen etc .und dann bin ich gespannt ob sich das rechnen würde.

Deswegen bekommst von mir, für Deine 2m keine Verschwender Stempel aufgebrummt :slight_smile:

Mal so zur Frage, wie lang sind eure Leitungswege? Muss man ja auch beachten, für die Laufzeiten!? Bei mir sind es aus dem Keller ca. knapp 20m bis ins Bad und ca. 23m in die Küche. Das andere Bad liegt genau auf der anderen Seite des Hauses, also auch ca. 15m zum Bad und 18m zur Küche. Im Keller sind es nur ca. 3m bis zur Heizung. Ich habe von der Materie nicht viel Ahnung und lese daher still mit.

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Bei Langen Leitungswegen und alten Leitungen wie Verzinke Leitungen, gehe mal davon aus das diese bei Dir verbaut sind, würde ich auf ein ZP nicht verzichten.
Wobei ich glaube Deine ZP Punkte braucht mehr Leistung wie die bei mir Verbaute.

Hier würde ich wenn dann Nachts die ZP ruhen lassen und ca. 0,30- 1h vorher die ZP wieder einschalten lassen.
(also 8-10H Stunden Regel)

Aber bei so langen Wegen ist auch ganz wichtig eine 100% Isolierung zu haben, sonst ist der Wärmeverlust groß.

Also Du siehst es gibt immer ein dafür und ein dagegen.

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Danke für die Erklärung. Ich muss mal bei meiner ZP schauen, wieviel die überhaupt zieht, werde ich nachher mal machen.

Zu den Leitungen, wir haben in der einen Hälfte des Hauses (neu) verlegte Kupferleitungen, weil mein Onkel da einen Fimmel für hatte und auf der anderen Seite wurden die moderneren 16mm Kunststoffleitungen verbaut. Verzinke Leistungen gibt es nicht mehr. Alles ist sehr gut isoliert, von Beginn bis Ende und wird unten getrennt an Therme/Brauchwassertank angeschlossen.

Die ZP, muss ich auch nochmal kontrollieren, läuft bei mir ebenfalls über eine einfache mechanische Zeit-Schaltuhr die so ca. alle 3 Std für bestimmt 1h oder so läuft. Nachts natürlich weniger. Bei mir gehen die Tagen immer ziemlich lang, meist so bis 1.00 Uhr. Dann brauche ich natürlich auch noch warmes Wasser. Danach ist bis zum Morgen Ruhe.

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oh Kupfer :frowning:

Ja ist leider so, soweit ich das noch im Kopf habe, wurden für Heizung und Frischwasser in der einen Haushälfte Kupferleitungen verbaut. Gibt es da große Nachteile? Ich habe jedenfalls in den letzten 13 Jahren nichts feststellen können.

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Da bietet sich die Sache mit dem Bewegungsmelder geradezu an. Schreib Mal gerne was die so an Strom zieht. Danke.

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