Nutzbarkeit trotz Ausfall des Smarthome. Bei mir reicht es den Stecker aus dem Serverschrank zu ziehen und einmal den Hauptschalter im Sicherungskasten aus und wieder ein zu schalten. Dann lässt sich unser Zuhause wie ein ganz normales nicht Smartes Zuhause nutzen. Im schlimmsten Fall, wenn ich den Löffel abgeben sollte, möchte ich nicht das meine Familie auch noch ein nicht funktionierendes Haus verkraften muss.
Hier werden sicher viele gute Gesichtspunkte zusammen kommen, aber dieser Punkt ist mir mit Abstand am wichtigsten.
Tolle Idee! Deine Punkte sind auch wirklich valide, wäre mir so garnicht eingefallen, kann ich aber vollkommen bestätigen.
Wobei dieser Punkt evtl nicht ganz so eindeutig ist. Wenn man eh schon ein großes Homelab hat, spricht ja nichts dagegen das in einer VL mitzuinstallieren (mache ich bspw so)
Kommt auch drauf an. Gibt da wirklich coole Projekte und engagierte Developer. Auch wenn Integration öfters Probleme machen, ist HACS super
Ich habe oben nicht genug erklaert warum, da ich es kurz halten wollte und auch keine grosse Diskussion. Denn ich finde schnelle und interessante Gedanken von euch spannender.
Aber hier mal meine Erklaerung:
Dediziert, da auch dein Smart Home eine Abhaengigkeit an dein Betriebssystem hat.
Matter zum Beispiel ist Abhaengig von dem IPv6 Stack. Der ist Abhaengig von Kernel und Kernelparamtern und deswegen gab es zum Beispiel bei Debian (Proxmox) Probleme bei vielen Matter Nutzern (Info von Ingo, der Matter.js bei der Open Home Foundation macht).
Diese Paramtern sind in Home Assistant OS auf dedizierter Hardware nie aufgetreten, weil die einfach gesetzt sind. Bei Debian generll schon und dadurch auch bei Proxmox, auch wenn du eine HA OS VM nutzt.
Ein weiterer Punkt ist nicht offizielle Wege einzuschlagen. Zum Beispiel die POE Sticks fuer Matter.
Der Open Thread Boarder Router ist per Design sehr zeitsensibel. Das RCP Radio muss ueber USB (UART oder SPI) angesprochen werden.
Wenn dann ein TCP/IP Stack zwischen ist, kann es funktionieren, muss aber nicht. Und Zack, laeuft dein Matter Netzwerk nicht.
Quelle:
Kommt auch drauf an. Gibt da wirklich coole Projekte und engagierte Developer. Auch wenn Integration öfters Probleme machen, ist HACS super
Security ist hier fuer mich das Stichwort.
Irgendwann wird eine beliebtes HACS Paket hops genommen und Schadsoftware damit vertrieben.
HACS hat Stand heute absolut keinerlei Moeglichkeiten dagegen vorzugehen mit Ranking, etc.
Das ist einfach bei Community Projekten moeglich. So wie dieses Jahr das Arch User Repository mit ~1500 infizierten Pakten angegriffen wurde, wird es demnaechst auf HACS auch passieren.
Die Frage ist nicht on, sondern eher wann.
Daher macht dedizierte Instanz durch den Security Aspekt in meinen Augen auch Sinn.
Wenn jemand im Smart Home ist, ist er nicht gleich auf deiner Paperless Instanz, wo es echt boese mit Enden kann.
–
Bei den Meetups wo ich jetzt war und veranstaltet habe, sind ueberwiegen keine Fachleute gewesen. Eher technisch versierten, aber noch weit weg von der tiefen Materie.
Daher die Tendenz, diese Regeln in diese Richtung zu schubsen. Denn Home Assistant ist schon quasi Mainstream geworden, was ich super, aber auch ueberraschend finde!
Ich hätte da noch etwas, was viele nicht beachten, gerade bei HomeAssistant: Sensoren erst über einen Helfer schalten und dann den Helfer in den Automationen verwenden. Erleichter bei einem Ausfall des Sensors die Einbindung des neuen Sensors enorm.
Backup und Fixe IP Adresse in einem seperaten IP-Adressbereich welcher nur für die Homeautomation ist.
Das Sichern der Router Einstellungen vergessen viele, denn auch der kann mal ausfallen.
Eine kleine USV, welche Kurzunterbrüche bis ca. 1h auffängt, am besten mit integriertem Überspannungsschutz erspart einem viel Ärger bei einem möglichen Blitzschlag.
Sollte HomeAssistant mal ausfallen, eine Lösung damit Dein Zuhause weiterläuft, kritische Teile wie Markisen in eine sichere Position gehen, mit einem Shelly Schalter und einem Skript im Shelly welches einmal pro Minute abfragt ob HomeAssistant noch erreichbar ist, ist eine praktische Lösung.
Meine Liste ist nich abschliessend und entspricht meinen Erfahrungen, nichts muss aber kann . . .
Sehr gute Punkte! Einige hab ich tatsächlich auch noch nirgends gelesen.
USV find ich schwierig. Klar kann man das für HA, Router etc machen. Aber halt nicht für das ganze Haus. Außer man hat PV mit Speicher. Aber das ist auch ein ganz anderes Level
Also ich kann für diesen Fall nur empfehlen: Entity ids statt Geräte-Ids in Automationen, etc nutzen. Bei einem Austausch ersetzt man einfach die entity id und alles läuft wieder
Also ohne eine Mega Diskussion zu führen.
Ich würde bei einem SmartHome wenn es mein Eigentum wäre immer auf KNX setzen zu 100% ohne Cloud, mit bewährter Hardware.
Habe da schon bei dem einen oder anderen Freund, dass Haus mit gestaltet, da ein sehr guter Freund System-Intigrator ist und das beruflich macht.
Man ist sehr Flexibel und hat sehr gute Hardware wie MDT und Co.
Zu einem guten SmartHome gehört wenig Schalter da viel mit Präsenzmeldern etc. Gearbeitet wird. Es soll halt Smart sein und mitdenken und das Leben leichter machen.
Aber wer Nachrüstung betreibt bleibt meist bei Shelly und Co hängen.
Da kommt man meistens nicht um andere Hardware herum ggf. Lohnt sich dann auch eher ein echter Server für so etwas. In meiner Beruflichen Laufbahn ist mir noch nie ein Server kaputt gegangen. Der älteste war am Ende 10 Jahre Dauerbetrieb.
Zur Regel wenn kein KNX dann gute Hardware mit USV und einem guten NAS als Backup für das nötigste.
was mir auffällt, hier reden (schreiben) durchwegs technik verständige. was ist aber das ziel? meinst du mit „Neulingen“ leute, die da praktisch plug´n play anleitungen bekommen? neulinge steigen ja schon bei den begrifflichkeiten aus.
KNX ja wenn man neu baut und das ganze von Grund auf auch schon einplant und ausführt. Nachrüsten kann man auch aber halt meinst nur mit großen Aufwand und Baustelle, ob sich das dann rechnet ist so ein Sache.
was mir auffällt, hier reden (schreiben) durchwegs technik verständige. was ist aber das ziel? meinst du mit „Neulingen“ leute, die da praktisch plug´n play anleitungen bekommen? neulinge steigen ja schon bei den begrifflichkeiten aus.
[/quote]
Auch hier im Forum gibt es weniger Technik affine Menschen und man darf nicht vergessen, dass auch viele lesen, die nicht angemeldet sind.
Dass Neulinge aussteigen, wenn das alles zu viel ist, ist vielleicht nicht ganz verkehrt. Aktuell muss man sich einfach mit der Thematik sehr auseinandersetzen, da es so individuell ist. Die Hürde schütz vielleicht auch vor Frust.
Aber die Barriere geht runter. Durch offene Protokolle, die überall herstellerunabhängig laufen, kann man weniger Fehler machen.
Denke in 5 Jahren wird es nochmal wesentlich einfacher sein mit Geräteauswahl und Home Assistant.
Bei KNX wird die Software wahrscheinlich gleich grausam bleiben
Gebe Dir da Recht, gibt aber viele die auch Sanieren, weil diese schon ältere Häuser kaufen und Elektrik und Heizung und Rohre mit machen.
KNX gäbe es auch als Funk Methode.
Das Hauptproblem auch im Neubau ist, viele Elektriker und Firmen kennen das nicht und haben auch etwas Angst davor es überhaupt zu verbauen.
Dabei ist es kein Hexenwerk, auch das Programmieren ist nicht schwerer am Ende, wie beim HA oder OpenHAB.
Aber wie gesagt keine Mega Diskussion darüber, hier dreht es sich um 5 Punkte.
Hardware welche auch gut ist (Keine PI oder Mini PCs wenn es laufen soll) mit einer Virtualiserungs Software drauf.
Backup sollte immer vorhanden daher auch Unterbau mit VMware oder Proxmox drauf
Saubere Dokumentation
Wie hier geschrieben wurde bei dem tot des Errichters sollte man immer Freund oder einen System Admin haben der helfen kann. So das die Frau nicht alleine davor steht.
Man könnte auch ein System nehmen welches sich etabliert hat, glaube das viele hier im Forum gerne Basteln und Ihren Spieltrieb ausleben was auch gut so ist, bin ja auch so einer.
So ich bin raus und lese aber weiterhin mit, ist eine tolle Community hier.
Ja, HA auf dedizierter Hardware mit einem Backupkonzept, das eine Wiederherstellung in x-Stunden erlaubt.
Alles was auch ohne Internet und SmartHome funktionieren “Muss”, muss auch ohne SmartHome bedienbar sein. Beispiele: “normale” Lampen werden über UP-Module geschaltet, die auch beim Ausfall des SmartHome über den “normalen” Schalter funktionieren. Rollläden lassen sich über Schalter bedienen, die Heizung im Keller funktioniert auch ohne SmartHome …etc.
Alles andere kann, muss aber nicht, via Cloud oder per HACS, custom integration etc. eingebunden sein.