Ich war auf der Intersolar und habe vielen Herstellern von Balkonkraftwerk-Speichern, großen Heimspeichern und Wechselrichtern genau die Frage gestellt, die mich am meisten interessiert: Was passiert, wenn ich dem Speicher das Internet wegnehme?
Also nicht nur: Gibt es eine schöne App, ein Display oder irgendeinen „AI“-Modus, sondern ganz konkret: Läuft das System ohne Cloud weiter, kann ich es lokal auslesen oder steuern, funktioniert Home Assistant wirklich sinnvoll, gibt es Modbus TCP, MQTT, RS485, eine lokale API oder ist am Ende doch alles wieder von irgendeinem Hersteller-Server abhängig?
Auf der Messe sagen viele natürlich erstmal: „Ja, lokal steuerbar“, aber mich interessiert jetzt, ob das auch bei euch in der Praxis stimmt, weil ein Speicher ja kein 2-Jahre-Spielzeug ist, sondern idealerweise 5, 10 oder mehr Jahre laufen soll, auch wenn eine App irgendwann nicht mehr gepflegt wird oder eine Cloud verschwindet.
Deshalb würde ich gerne mit euch eine ehrliche Community-Übersicht bauen: Welche Speicher funktionieren wirklich gut lokal und welche nur so halb?
Schreibt gerne hier drunter, welchen Speicher ihr im Einsatz habt, ob ihr ihn wirklich ohne Internet getestet habt, welche Schnittstellen funktionieren und ob das hält, was der Hersteller versprochen hat.
Bei mir ist aktuell ganz oben der Marstek Venus E via LAN Kabel. Der lässt sich einfach sau schnell steuern. Und ja alle meine getesteten Akkus bin ich ja gesponsert, trotzdem gibt es bei vielen unterschiede.
Mich interessieren besonders die ehrlichen Details.
Also sowas wie:
„Auslesen geht lokal, aber steuern nicht.“
„Modbus TCP geht, aber nur nach Aktivierung durch den Installateur.“
„Nulleinspeisung läuft ohne Cloud weiter.“
„Home Assistant geht nur über Cloud API.“
„Ohne Internet läuft er weiter, aber ich kann nichts mehr ändern.“
„MQTT ist vorhanden, aber schlecht dokumentiert.“
„Bluetooth geht, aber für Automation praktisch unbrauchbar.“
„Hersteller sagt lokal, meint aber eigentlich lokale App im WLAN.“
Genau solche Unterschiede sind wichtig.
Weil „lokal steuerbar“ kann alles heißen.
Von richtig gut:
Home Assistant → Modbus TCP → Speicher entladen mit 500 Watt
bis eher naja:
Handy per Bluetooth daneben halten und hoffen, dass die App gute Laune hat.
Ich möchte aus euren Antworten später eine Übersicht bauen:
Welche Akkuspeicher sind für ein lokales DIY Smart Home wirklich spannend?
Also eine Art Community-Liste mit:
-
gut lokal steuerbar
-
teilweise lokal steuerbar
-
nur lokal auslesbar
-
Cloud nötig
-
Finger weg, wenn man 100% lokal will
Ich bin echt gespannt, was bei euch im Einsatz ist.
Vor allem interessiert mich:
Stimmt das, was die Hersteller sagen, wenn sie „lokal steuerbar“ sagen?

