Welchen Smart-Stecker für Waschmaschine?

Ich habe gerade so’n Ding in der Hand.
Da steht 250V~ 50/60Hz Max. 16A µ
Max.load 4000W
U x I = 250V x 16A = 4000W - passt!
Wobei in dem Fall da eigentlich kein W (Wirkleistung = U x i x cos phi) stehen darf, sondern VA (Scheinleistung S = U x I)
Das µ bedeutet Folgendes:
Für den normalen Alltag und das automatisierte Schalten von Geräten ist das absolut ausreichend und sicher. Nach den VDE-Richtlinien gilt diese Trennung jedoch nicht als sichere galvanische Netztrennung.
Wenn „hinter“ dem SmartPlug an der Installation gearbeitet wird, gilt das Ausschalten des SmartPlug nicht als „Freischalten“, da die Relaiskontakte nicht weit genug öffnen. In dem Fall muss der entsprechende Stecker aus dem SmartPlug gezogen werden.

Die Angabe auf dem Gehäuse definiert die maximale Scheinleistung, die das Relais thermisch verträgt. Ob das am Ende reine Wirkleistung ist, hängt komplett vom angeschlossenen Verbraucher ab:

Reine Wirkleistung (Ohmsche Lasten):
Bei Geräten wie Heizlüftern, Toastern oder alten Glühbirnen gibt es keine Phasenverschiebung. Hier entspricht die Scheinleistung der Wirkleistung. Die vollen 16 Ampere dürfen für Wirkleistung (bis zu 3680 Watt bei 230V~) genutzt werden.

Wirk- und Blindleistung (Induktive/Kapazitive Lasten):
Bei Geräten mit Motoren, Pumpen oder Netzteilen (z. B. Waschmaschinen, Kühlschränke, PC-Netzteile, LED-Treiber) entsteht Blindleistung. Der fließende Strom (Scheinstrom) ist höher als der reine Wirkstrom.

Wichtige Einschränkung für Smartplugs:

Auch wenn das Relais theoretisch für 16A Scheinstrom ausgelegt ist, stoßen SmartPlugs bei Geräten mit hohem Blindleistungs- oder Einschaltstromanteil schnell an ihre Grenzen.

Oftmals drucken Hersteller auf die Gehäuse nur den Maximalwert für ohmsche Lasten 16A. Schaut man jedoch in das Kleingedruckte des Handbuchs, findet man für induktive Lasten (Motoren, Elektronik) häufig deutlich geringere Grenzwerte – oft nur 4A bis 8A.

Betreibst du ein Gerät mit hoher Wirkleistung, das gleichzeitig beim Einschalten extreme Stromspitzen erzeugt (wie eine Waschmaschine beim Aufheizen und Anlaufen der Trommel), kann der Kontakt des Mikro-Relais (das µ-Zeichen) im Smartplug mit der Zeit festkleben („festbacken“), sodass der Stecker dauerhaft eingeschaltet bleibt.

Moderne Waschmaschinen sind allerdings elektronisch gesteuert und sollten induktive Einschaltspitzen vermeiden.
Was man nicht machen sollte: Den SmartPlug bei hoher Stromlast ausschalten. Aber warum sollte man das tun?
Mir wäre es im Fall der Waschmaschine egal, wenn die Relaiskontakte „verschweißen“, da ich die Maschine mit dem SmartPlug nicht schalte, sondern nur messe.

Fazit:
Ich muss @DirtyBird Recht geben. 4000W darf da nicht draufstehen.
Der „Otto-Normalverbraucher“ kann damit nichts Sinnvolles anfangen.
Trotzdem bin ich mit den Sonoff Plugs sehr zufrieden.
Unsere Waschmaschine zieht nur 2200-2400W - das passt.
Wie oben schon erwähnt, haben die Plugs von Sonoff, nach meiner Erfahrung, sehr gute Router-Eigenschaften.
Auch >> HIER << hat ein Sonoff einen Nous A1Z vom Thron gestoßen.