Welchen Smart-Stecker für Waschmaschine?

@Mafe muss ich da auch Zustimmen.
Dauerhaft würde ich solche Steckdosenschalter
bei 16A auch nicht nutzen wollen.

Ich schon witzig mit dir, beziehst immer gleich alles auf dich, hat keiner geschrieben das du da so machst!

Und das hast du geschrieben und darum wegen Dauerlast und mit 10A - 12A würde ich das Risiko nicht eingehen!
Ich schreib da aus eigener Erfahrung, ich habe so ein Teil schon mal mit 10A auf Dauerlast laufen gehabt und das ist schön warm und angebrannt gewesen!

Ich nutze die Nous A1T mit Tasmota. Die ersten paar Male würde ich mal prüfen, was die Waschmaschine wirklich “zieht”. Ich kann mir bei einem neuen Modell nicht vorstellen, dass die über länge Zeit über 2200 W zieht. Meine Siemens zieht nur kurzzeitig bis ca. 2200 Watt für ca. 10 Minuten.

Ich vermute mal, die Wenigsten werden ihre WaMa mit dem Plug schalten, sondern nur damit messen.
Selbst wenn man damit schaltet, wird im Normalfall nicht gegen hohe Last ein- oder ausgeschaltet.
Die stärkste Belastung für einen Kontakt geschieht beim Schalten.
Insbesondere wenn nicht kompensierte, induktive Lasten (Motoren, Transformatoren) damit abgeschaltet werden und der Kontakt nicht mit einem Löschglied geschützt ist.

  • Ein Löschglied (auch Funkenlöschkombination oder Snubber genannt) dient dazu, die beim Abschalten induktiver Lasten entstehende Gegenspannung zu begrenzen. Ohne diese Schutzbeschaltung entstehen Lichtbögen, die die Relaiskontakte verbrennen oder verschweißen können.

Aber das kommt nur zum Tragen, wenn ich bei Volllast die WaMa mit dem Plug ausschalte. Aber warum sollte man das tun?
Beim Einschalten von induktiven Lasten muss der Relaiskontakt den Einschaltstromstoß aushalten. Aber wenn man die WaMa mit dem Plug einschalten würde, ist der Motor noch nicht in Betrieb.
Während des laufenden Betriebs ist demnach der Relaiskontakt des Plug immer geschlossen und muss keine Schaltströme oder Lichtbogen aushalten.
Das Ein- und Ausschalten, sowie die Drehzahlregelung übernimmt die Elektronik der WaMa.

Wenn allerdings die Relais- und/oder Steckkontakte des Plug von minderer Qualität sind, kann es dort bei längeren Aufheizzeiten (Kochwäsche) zu Erwärmungen führen.

Gängige WaMa haben eine Nenn-Anschlussleistung zwischen 2000 und 2500 Watt.
Das bedeutet für ohmsche Last bei 230V Netzspannung ein Strom zwischen 8.7 und 11,9 A.

Vor nicht langer Zeit wurden die Nous A1Z SmartPlugs herabgestuft von 16A/3600W auf 10A/max. 2500W. Ich vermute, es sind die gleichen Geräte mit den gleichen Kontakten. Der Hersteller wollte sich damit evtl. nur absichern.
Interessant war, das fast zeitgleich ein neues Modell (A7Z) von Nous auf den Markt kam, welches laut Angabe 16A kann. Es sieht für mich allerdings so aus, als wenn das Gerät einen anderen Hersteller hat.

An unserer Miele-WaMa und unserem Trockner ist seit ca. 2 Jahren jeweils eine Nous A1Z mit einer angegebenen Schaltleistung von 16A/3600w ohne besondere Vorkommnisse in Betrieb.

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Hast du die A1T kalibriert?
Im Lieferzustand haben die bei mir nur „Hausnummern“ gemessen.

Ja, mit einem Staubsauger und 900W Leistung. Du muss dir halt irgendwas suchen, was eine ohmsche Last hat. Die sollte nicht schwanken, sondern fix sein. Staubsauger, Wasserkocher oder wenn noch vorhanden, eine Glühbirne :joy:.

Ein Staubsauger ist wahrscheinlich keine rein ohmsche Last. Es sei denn der Hersteller hat den Wirkleistungfaktor auf 1 kompensiert.
Um sicher zu gehen würde ich zum Kalibrieren nichts nehmen, wo ein Motor oder Trafo drin ist.
Nur alte, konventionelle Glühlampen, Toaster oder Heisswasserbereiter.

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An meiner Siemens Waschmaschine eine A1T und am Siemens Wäschetrockner eine A1Z. Ebenso ohne Vorkommnisse. Ich nutze die nur zum Messen und will nicht hinter die Steckdose.

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Habe dafür extra eine alte 60W Glühbirne noch dafür behalten, mit der ich das immer mache! :wink:

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Genau richtig! :+1:
Wenn kleine Lasten gemessen werden sollen verwende ich auch eine Glühlampe dafür. Je nachdem 25, 60 oder 100W.
Um für größere Lasten zu kalibrieren, verwende ich zB. einen Heißwasserkocher.
Wenn man nahe an der später zu messenden Last kalibriert, ist der relative Meßfehler kleiner. :slight_smile:

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Wenn du mich Zitierst dann meinst du wohl mich… oder den Klaus dahinten in der Ecke?

Also wurde ich von dir Angesprochen…

Ja du nicht, aber das sind Hersteller Empfehlungen und nicht meine, also kann/könnte man das schon so nutzen, und ich nutze es auch so, und hatte bis heute keine Problem damit.
Und hiermit sollte das Thema jetzt durch sein :slight_smile:

Ohne Schalter würde ich den Shelly EM Mini Gen 4 in der Steckdose montieren. Der ist recht klein und könnte drin hinter der Steckdose Platz haben. Der geht bis 16A/3840W.

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Genau den habe ich für unsere große Gefriertruhe im Einsatz.
Dort will ich nur messen und überwachen, aber auf keinen Fall schalten, auch nicht durch irgendwelche Störungen, Zufälle oder menschliches Versagen.

Ich habe bei mir zwei no-name zigbee Stecker für Wama und Trockner im Einsatz. Das läuft inzwischen seit einem Jahr so und hatte noch nie Probleme damit. Wurde angelernt und seitdem habe ich sie vergessen. Leistung haben die angeblich 3600w, aber da vertraue ich jetzt auch nicht darauf. Unsere Wama zieht so max 2,7kW und das auch immer nur für kürzere Zeit. Ich finde die Lösung mit Shelly sehr gut, geht bei mir aber nicht, weil beide an einer Steckdose hängen und ich die Geräte so nicht getrennt tracken kann.

Ich nutze meinen Steckdosenschalter der WaMa auch
nur zum Messen und für eine App (WashData).
Macht ja auch anders keinen Sinn.

Witzig, ich nutze auch eine 60 Watt Birne zum Einmessen.

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Ich möchte nochmal auf die Tatsache hinweisen, dass eine 60 W Glühlampe nicht als Referenzmittel zur Kalibrierung einer Messung für 2000W geeignet ist.

Der Hintergrund:

  • Fehler-Multiplikation: Ein Kalibrierfehler von 1 % bei der 60 W Referenz überträgt sich linear auf den gesamten Messbereich. Bei 2000 W führt dies rechnerisch zu einer Abweichung von 20 W.
  • Risikofaktor Offset & Nicht-Linearität: Bei einer so geringen Last (nur 3 % des Messbereichs) verfälschen bereits kleinste Nullpunkt-Fehler (Rauschen/Eigenverbrauch) die gesamte Kennlinie. Zudem verhalten sich viele Sensoren am oberen Ende (2000 W) anders als im Niedriglastbereich.
  • Realer Extremfehler: Da die Glühlampe selbst bis zu 10 % Toleranz hat, kann der tatsächliche Fehler bei 2000 W schnell über 125 W liegen, wenn die Referenz ungenau ist.
  • Empfehlung: Kalibriere idealerweise mit einem starken Verbraucher (z. B. Wasserkocher) nahe der 2000 W Marke oder nutze ein geeichtes Messgerät als Referenz-Gegenprobe.

Der Idealfall wäre, die Kalibrierung mit einem geeigneten Messgerät (Labor-Multimeter) für Strom und Spannung zur Hilfe zu nehmen. Da hierzu aber der Stromkreis geöffnet werden muss, ist das für Nicht-Fachleute keine Option.

Eine Alternative wären Zwischenstecker-Messgeräte mit Display. Aber auch da spielt die Genauigkeit und damit der Preis eine Rolle.

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Ich verwendet für die Waschmaschine einen Shelly Plug S mit Tasmota,

aber nur um die Leistung zu messen, natürlich kalibriert mit 100Watt Glühlampe.
Mit der “neuen” Miele Waschmaschine bräuchte ich das nicht mehr, da diese selbst per Wlan
angebunden ist und so auch noch Wassermenge protokolliert, auch wäre es möglich
die Maschine zu schalten oder den Status auf einer Externen Anzeige anzuzeigen.
Das brauchen wir in unserem Haus nicht, wenn die Waschmaschine aber in einem “Waschkeller” stehen würde, wäre das sehr Sinnvoll, das man sieht wie lange es noch dauert.
An sonsten haben wir im Haus Nous A1T, weil günstiger, verteilt, auch ein paar Sonoff nur zum ein und ausschalten.

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Bei der “richtigen” Kalibrierung wird der Strom und die Spannung gemessen, daraus berechnet man die “Wattzahl” der Glühlampe, die verändert sich nicht auch wenn man 100mal misst. Das sollte man nur machen wenn man eine entsprechende Ausbildung hat.

Aber Ja, eine 60 Watt Glühlampe ist nicht die beste Wahl, es sollte eine 100 W oder noch besser eine 200 W Glühlampe sein. Auch geht ein “alter” Baustrahler mit 400 W.
Auch hier gilt bei der Kalibrierung nicht auf die aufgedruckte Wattzahl zu vertrauen,
sondern nachmessen.

Zum anderen ist es zwar Messtechnisch richtig, das es sonst zu Fehlern kommen kann, wenn man die Kalibrierung nicht vernünftig macht (mit der Aufgedruckten Wattzahl arbeiten), aber für die meisten hier ist es eher wichtig, das sie einen Anhaltspunkt haben, wie sich der “Stromverbrauch” zusammen setzt. Ob es besser ist mit diesem oder jenen Programm die Wäsche zu waschen oder um mit der Zeit zu sehen ob sich was verändert und sich so ein defekt anzeigt durch den höheren “Stromverbrauch”.

PS: Ich bin gelernter Elektriker, ich darf das. :wink:

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Klugscheißermodus ein…
Kalibrieren => machen Kalibrierungsmessstellen mit geeichten NORMALEN

Wir machen nur einen Offset, bzw. EINMESSEN

Klugscheißermodus aus…

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Du hast mir gerade mit Deinem Vortrag meine Kalibrierung kaputt gemacht…

Dafür erhältst du von mir ein Strafkärtchen. :joy:

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