Hallo liebes Forum,
Ich habe mich hier angemeldet, in der Hoffnung ein paar Ratschläge oder Hinweise zu bekommen.
Ich und meine Frau haben für unsere Familie nun ein Haus gekauft und der Umzug ist noch dieses Jahr. Es ist ein großes Einfamilienhaus, 2 Vollgeschosse, Baujahr 2006, massiv (36,5 Poroton, T12), voll unterkellert.
Zum jetzigen Zeitpunkt liegt weder eine IP-Verkabelung noch eine Busleitung.
Ich habe mich nun die letzten Wochen und Monate intensiv mit der Thematik Smart Home und Energiemanagement beschäftigt. Es sind beides aber unendlich komplexe Themen wie ich feststellen musste und nun spuken mir so einige Ideen im Kopf bzgl. der bestmöglichen und effizientesten Vorgehensweise, meine Ideen und Projekte umzusetzen. Genau hier möchte ich euer Schwarmwissen und vor allem eure Erfahrungen anzapfen.
Also schonmal vielen Dank an jeden, der sich hier irgendwie beteiligt.
Das erste größere Projekt im Haus soll eine PV-Anage nebst Speicher sein.
Zeitgleich werden wir direkt nach dem Einzug die Kinderzimmer renovieren.
Das renovieren der Kinderzimmer würde mir die Gelegenheit geben, auch ein paar Leitungen unterputz zu verlegen.
Da ich zunächst sehr mit dem KNX-Bus geliebäugelt habe, war hier mein Gedanke, einfach erstmal in den Kinderzimmern einen KNX-BUS zu verlegen und diesen in einer Verteilerdose enden zu lassen, um irgendwann mal damit weitermachen zu können.
Je mehr ich mich jedoch damit beschäftige, um so mehr frage ich mich, ob es den BUS überahaupt braucht?
Derzeitig tendiere ich mehr dazu auf dem NAS HomeAssistant laufen zu lassen, Shellys hinter jede Steckdose und jeden Schalter zu klemmen und lediglich Stromleitungen zu den Rolläden und Zeitkörperventilen zu ziehen, um diese elektrisch nachrüsten zu können.
Das würde sehr viel Arbeit ersparen, zumal das Haus auch in seinem sehr guten, bezugsfertigen Zustand ist und ich aus diesem Grund eigentlich nicht unnötigerweise alle Wände aufreißen möchte.
Die große Frage ist, verpasst man irgendwas, wenn man auf KNX verzichtet? Abgesehen von den schönen Glastastern ![]()
Eine IP-Verkabelung im Haus werde ich auf jeden Fall noch vornehmen aber auch dies würde ich gerne so weit wie möglich aufputz erledigen. Muss ich mir dann vor Ort anschauen, ob ich das irgendwie dezent umgesetzt bekomme. Andernfalls gehts halt nicht ohne schlitzen. Auch hier würde sich dann wieder die Frage stellen, ob es SInn macht, direkt Busleitungen mit zu verlegen.
Am Ende möchte ich vor allem ein Smarthome System gekoppelt mit einem Energiemanagementsystem, welches es mir erlaubt, große Verbraucher zu günstigen Zeiten automatisch zu betreiben, maximalen Komfort durch hohe Automatisierung im Haus bei gleichzeitig geriger Wartungsintensität (alle 2 Jahre Batterien wechseln fällt flach), Sprachsteuerung für Beleuchtungsszenen, Wettervorhersagen, etc., Haustürschließanlage mit Fingerprint. Und wenn ich das angehe, möchte ich es halt so effizient wie möglich angehen und nicht haufen Arbeit für die Katz erledigen oder Investitionen tätigen, die nicht hätten sein müssen. Dabei ist mir auch wichtig, dass es alles schick und ordentlich aussieht. Also irgendwelche Bastel-/Pfuschlösungen sind für mich auch inakzeptabel.
Ich freue mich auf eure Gedanken und Erfahren und Danke jedem, der diesen Berg an Text gelesen hat ![]()
Viele Grüße