Anschluss eines BKW Schuko oder Wieland / Nachweise

Wenn die Diskussion hier so weiter geht, kommt der Winter früher als was das BKW in Betrieb geht! :rofl: Da sieht man wenigsten gleich mal, was da im Winter an PV Leistung rein kommt oder auch nicht!

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Ich habe gute Erfahrungen mit Betonstürzen und guten Dübeln. Es gibt ein Windlastverzeichnis, einige schwören darauf. Bei mir kommen Pro Platte, mit Eigengewicht und Sturz knappe 100kg zusammen. Und wenn du schon im Baumarkt bist, rechne mal zusammen wie groß der Internetpreis + Versand im Vergleich zum Baumarkt ist.

Vielen Dank für die Antwort. Du meinst diese bestimmt?
Globus Model Kann

Allerdings kann man den Winkel nicht einstellen, verstehe ich das richtig?

Ja, dass stimmt sogar. Ich möchte immer alles recht gut treffen vor dem Kauf. Sorry dafür

Dafür müsst du dich nicht entschuldigen, dass ist dein gutes Recht und deine Entscheidungen! Nur jeden Tag was dein BKW nicht läuft, zahlst du teures Geld für die kWh vom Netz!

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Dann müsstest du dir diese Dreiecke holen und die drauf Schrauben. Ich habe diese Dreiecke auf Rasenkante Steine geschraubt. Beide zusammen ca 55kg plus 30kg für das Modul. War mir aber noch zu wenig also habe ich noch ein paar Steine als Beschwerung drauf gelegt. Sind etwas über 100kg dann pro Modul. Das passt bei uns hier.

Wo willst du die Module im Garten aufstellen, ist es dort sehr Windlastig? Wenn du den Platz hast, dann nimm gleich einen PV Tracker die bekommt man für zwei Module um die 300,- und dann hast du alles zusammen und bei starken Wind drehen sich sich flach und sonst mit der Sonne mit. Damit kannst du um die 30% Mehrertrag am Tag machen.

Hier von Jens YT Kanal Meine Energiewende ein Video dazu mit Erklärung dazu!

Nee eigentlich nicht, ich meinte ganz normale Fensterstürze, die man im Haus einbaut. Aber die Dinger, die du verlinkt hast, finde ich besser. Hatte ich auch schon mal gesehen, aber bei der Antwort nicht mehr auf dem Schirm gehabt.
Um die Platten auf den Boden zu stellen, würde ich die bedenkenlos nehmen. Bei mir auf der Garage würde ich vermutlich noch einen Sturz drunter schrauben. Aber hier ist es auch windig, echter Norden halt.

Grundsätzlich finde ich die Tracker auch interessant, aber vier Platten an so einem dürren Ding, da bin ich skeptisch. Ich kenne einen Tracker hier in der Gegend, aber da ist der Mast Minimum 10x10 cm.

Zum Einstieg sind die Betondinger, die du verlinkt hast, schon nicht verkehrt.

Jens betreibt den Tracker mit 4 Modulen schon seit einem Jahr und vorher mit zwei Modulen und die stehen Bomben fest da gibt es kein wackeln. Hab selber einen mit 2 Modulen seit zwei Jahren und das auch ohne Probleme!

Der Ständer kommt bei Miete nicht in Frage, muss alles wieder zurückgebaut werden.

Windig ist es schon, ist zur Wetterseite voll nach Westen. Aber eine Hecke ist herum plus links und rechts mauer Mittelreihenhaus. Denke pro Modul 4 Gehwegplatten sind 80Kg würde gehen. Beim Kumpel auf dem Carport hat es bis jetzt gehalten.

Habe bei mir 3 Module auf einen Ständer mit 60° und der Ständer hat eine Höhe von 2m und steht hinter einer Hecke mit 1,3m und das ohne Gewicht und hat jeden Sturm ausgehalten! Wenn du überall windgeschützt bist und der Wind nicht direkt drauf zu kann brauchst du dir deswegen weniger Gedanken machen.

Glaube ich, nur das Wetter hier ist etwas speziell. Alle zwei drei Jahre, gibt es hier Sturm über 100km/h. Als Segler weiß ich wie viel Kraft im Wind stecken kann. Sturm ist, wenn die Schafe keine Locken mehr haben.
Aber wie geschrieben grundsätzlich finde ich die Technik faszinierend. Hatte mir schon mal überlegt mir so etwas zu beschaffen, nur um es mal auszuprobieren.

Nur die haben alle einen Windmesser drauf und wenn ab einer bestimmten Windstärke legen sich die Module flach! Da hätte ich mehr bedenken bei Module die aufgeständert sind oder Solarzaun!

Bei Jens ist der über den Sommer auch immer wieder weg, der er braucht die PV Leistung nur im Winter, dort seht sonst ein großer Sonnenschirm!

Schau mal bei Hornbach vorbei, die haben auch Betonständer, die im Winkel veränderlich sind.

Ja, die kenne ich schon – sind auf jeden Fall ganz cool. Was mich allerdings stört: Man kann den Winkel nicht mal eben schnell anpassen. Im Sommer wären z. B. 20° optimal, während man im Herbst/Winter eher Richtung 30° gehen würde, um einen besseren Ertrag zu erzielen.

Das Ständersystem an sich ist bestimmt nicht schlecht, allerdings braucht man dafür auch ein ordentliches Fundament. Und falls ich irgendwann ausziehe, müsste das Ganze ja auch wieder zurückgebaut werden. Bei drei Modulen ist das zudem alles andere als klein. Deshalb würde ich persönlich eher davon Abstand nehmen.

Vergiss das mit den Winkel anpassen Sommer und Winter, dass macht so wenig aus, dass es die Arbeit, Zeit und Kosten nicht lohnen! Wenn ihr im Winter immer wieder Schnee habt dann auf 60° stellen das der Schnee runterrutscht und das der Sonnenwinkel besser passt! Aber wenn sie Bodennähe ist kannst du sie jeder Zeit vom Schnee befreien!

Nur mal so in Runde geworfen, ich habe meine Platten auf dem Dach auch so 25 Grad angestellt und das läuft seit 4 Jahren sehr gut. Im Herbst/Winter/Frühling habe ich so eine besser Leistung und damit mehr Ertrag über den Tag hinweg. Im Sommer, wenn eh genug Sonne zur Verfügung steht, ist die Leistung minimal verringert, stört mich aber nicht, weil trotzdem zu viel hereinkommt. Daher nehme ich das lieber in den anderen Jahrenzeiten mit.
Dazu kommt dann noch die Temperatur der Module, jetzt aktuell haben die Module wohl den besten Ertrag, weil sie trotzdem noch gekühlt werden. Im Sommer heißen sie sich sehr auf und verringern die Leistung entsprechend.

PS. ich habe auf meinem Flachdach Bitumbahnen aufgeschweißt, darunter ist der Fuß der Solar-Halterung. So musste ich nicht in das Dach bohren und habe weiterhin eine geschlossene Flachdacheindeckung.

Aus eigener BKW Erfahrung: Du wirst sehr wahrscheinlich nicht zum Saisonwechsel die Ausrichtung optimieren. Es gibt Systeme bei denen geht das leicht, aber die Betondinger muss man jedesmal neu ab- und aufbauen. So viel Freude macht es nicht.
Außerdem sind wir bei drei Platten, vorerst ohne Speicher. Im Sommer wirst du selbst bei bewölktem Wetter sehr oft mehr erzeugen als verbrauchen. Egal ob du einen Winter oder Sommerwinkel hast. Nördlich von Hamburg wird es im Winter spät hell und und früh dunkel, die Sonne ist sehr flach am Horizont. Im Idealfall soll ein Sonnenstrahl im 90° Winkel auf die Platte treffen. Deswegen gibt es ja Tracker…aber egal. Der ideale Winkel ist, für den Winter, in Norddeutschland steiler als zum Beispiel am Bodensee. Im Sommer ist es andersherum.
Lange Rede kurzer Sinn, stell auf Winter und lass es so. Im Sommer für Überschuss optimieren ergibt keinen Sinn, aber im Winter mehr zu produzieren schon. Damit wirst du keine Vergleiche gewinnen wenn am besten Tag des Jahres um den maximalen Ertrag geht, aber im Winter machst du mehr. Abgesehen davon, scheint im Sommer im Norden die Sonne mehr als eine Stunde länger als im Süden. Da geht also auch so ne Menge.